Döring, Jörg
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Döring, Jörg
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Publication Benn als Reporter: "Wie Miss Cavell erschossen wurde"(2008-03-17); Am frühen Morgen des 15. Oktober 1915 wird in Brüssel die englische Krankenschwester Edith Cavell von deutschem Militär hingerichtet. Sie war von einem Besatzungsgericht der Fluchthelfertätigkeit für schuldig befunden worden. Das Urteil und seine Vollstreckung Iöst weltweit Empörung aus. Nurse Cavell wird zu einer der Märtyrerinnengestalten des Ersten Weltkriegs. Einer, der den Prozeß wie die Hinrichtung als abkommandierter Augenzeuge mitverfolgt hatte, war der Arzt und Dichter Gottfried Benn. 13 Jahre später schreibt Benn für das 8-Uhr-Abendblatt der Nationalzeitung seinen Augenzeugenbericht des Geschehens: eine virtuose Imitation des neusachlichen Reportagetons. Das vorliegende Buch behandelt "Wie Miss Cavell erschossen wurde" als Schlüsseltext für Benns werkbiographische Entwicklung: Für die linken Reporter der Weimarer Republik wird Benn zum Feindbild, im "Dritten Reich" rettet dieser Text ihm die Haut.Source Type:Book - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Das generische MaskulinumAm 12. Mai 2022 wurde im Rahmen einer öffentlichen Feier Dr. Navid Kermani die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen verliehen, die Laudatio von Prof. Dr. Jörg Döring und die Festrede des Geehrten werden hiermit einem größeren Publikum vorgelegt. Seine Rede aus Anlass der Ehrung widmete Navid Kermani mit Verweis auf die starke germanistische Tradition an der Universität Siegen dem Thema „Das generische Maskulinum“ und damit einem komplexen grammatischen und pragmatischen, sprachästhetischen, wissenschaftlichen und politischen Diskurs, der seit längerem die Gemüter erregt und der heute durch staatliche „Genderverbote“ in einigen deutschen Bundesländern eine weitere Wendung und Zuspitzung erfährt. Am nächsten Tag wurde in Abstimmung mit Navid Kermani durch die Universität Siegen ein Online-Forum eröffnet mit dem Ziel, die Diskussion des Vortrages fortzuführen und zu vertiefen. An der Diskussion wirkten Mitglieder der Universität aus verschiedenen Fakultäten, Fächern und akademischen Statusgruppen (Professorinnen und Professoren, akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeitende in Technik und Verwaltung, Studierende) mit. Von Beginn an wurde vorgesehen, die Einträge anschließend zu sichten und für ausgewählte Beiträge deren Autorinnen und Autoren um eine essayistische Ausarbeitung zu bitten. Diese Publikation liegt hiermit vor.Source Type:Book - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Peter Handke beschimpft die Gruppe 47(2018-12-20)"Weil die Kritik ebenso läppisch ist wie diese läppische Literatur". Peter Handke beschimpft die Gruppe 47, die sich 1966 zur Auslandstagung an der ehrwürdigen Princeton University versammelt hat. Die berühmte Schmährede bricht die Regeln der Werkstattkritik, macht einen 24-jährigen Pilzkopf über Nacht zum literarischen Popstar und läutet das Ende der Gruppe 47 ein. So steht es in den Literaturgeschichten. Was aber, wenn man den Handke-Eklat auf Tonband nachhört? Der vorliegende Band analysiert erstmals den authentischen O-Ton der Gruppe 47, die Transkriptionen eines Gesprächsereignisses. Bislang unveröffentichte Reminiszenzen eines Zeitzeugen beschließen den Band. Denn Helmut Schanze war 1966 in Princeton vor Ort.Source Type:Book2 2
