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    Bedingungen des Überlebens: Kriegsversehrung im Zeitalter der Extreme
    Kriegsversehrungen waren kein gesellschaftliches Randphänomen, sondern bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein prägendes Merkmal europäischer Kriegsfolgengesellschaften. Nicht zuletzt aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 erfährt die Frage nach den Bedingungen des Überlebens infolge kriegerischer Auseinandersetzungen derzeit wieder mehr öffentliche Aufmerksamkeit. In diesem Aufsatz werden Sammelbände und Monografien diskutiert, die in den letzten 15 Jahren erschienen sind und sich dauerhaft geschädigten Invaliden im 20. Jahrhundert widmen. Im Zentrum stehen Studien, die die Weltkriege und Nachkriegsgesellschaften in Deutschland, Österreich, Italien, den USA und Großbritannien zum Untersuchungsgegenstand haben, aber auch übergreifende Publikationen zur Veteranengeschichte, die weitere Länder und Kriege einbeziehen. Dabei nehmen wir vier Themenkomplexe in den Blick: Erstens geht es um die sozialpolitischen Dimensionen des Themas und die Bedeutung der Kriegsversehrten für die Herausbildung des modernen Sozialstaates. In einem zweiten Schritt rücken wir die immense symbolpolitische und erinnerungskulturelle Bedeutung in den Vordergrund, in einem dritten die mit medizinischen und technischen Interventionen verbundenen nationalen Rehabilitationsregime. Abschließend erörtern wir körper- und geschlechtergeschichtliche Perspektiven auf die Kriegsgeschädigtenproblematik.
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    Partizipation und Paratext
    Lang laufende, populäre Serienerzählungen wie Perry Rhodan (seit 1961) stellen für die Rezeptionsforschung eine besondere Herausforderung dar, weil die vielen über Jahre und Jahrzehnte hinweg in Form von Leserbriefen, Fanzines und Foren publizierten Kommentare genauso wenig zu überblicken sind wie die Abertausenden von Seiten umfassende Heftromanserie; sie bieten aber auch eine einzigartige Chance, da Leser:innen solcher Serien Fans sind, die dazu neigen, ihren eigenen Rezeptionsprozess ausgiebig zu kommentieren. Der quantitativen Herausforderung der populären Serie begegnen wir mit einer Fokussierung auf diejenigen Themen, die auch bei den Fans am meisten Beachtung gefunden haben. Unter dieser Vorgabe untersuchen wir den Paratext der Serie als privilegierten Raum der Leserkommunikation über und der seriellen Auseinandersetzung mit populären Erzählungen. In den Peritexten der »Leserkontaktseite« und den Epitexten des digitalen Fan-Forum lassen sich besonders populäre Aushandlungen zwischen Leser:innen, Autor:innen und Redakteur:innen beobachten und auf die Weiterentwicklung der Serie beziehen. Wie die Serie gelesen und wie sie weitergeschrieben wird, ist eine Frage der paratextuellen Aushandlungen und der Popularität dieser Aushandlungen.
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    Der Einfluss von Zusatzmitteln auf das Recycling von calciumsulfatbasierten Bindemitteln Teil I (Ausgangsstoff gezüchtete Kristalle)
    Durch die Energiewende in Deutschland werden die verschiedenen Kraftwerksnebenprodukte, unter anderem REA‐Gips, mehr und mehr verschwinden. Aus diesem Grunde rückt das Recycling von Gips zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Bisher wurde der Einfluss von ADDitiven auf das Recycling von Gips nur begrenzt untersucht. Mit den vorgestellten Untersuchungen soll ein Beitrag zu dieser Diskussion geliefert werden. Dazu wurden Gipskristalle auch in Anwesenheit von ADDitiven per Diffusionsynthese aus Natriumsulfat und Calciumchlorid hergestellt. Diese wurden anschließend zu Halbhydrat umgesetzt und dieses wieder hydratisiert. Beide Vorgänge wurden mit verschiedenen Methoden untersucht. Mit Hilfe der Elektronenmikroskopie konnten die Morphologien sowohl der Gipskristalle als auch des gebildeten Halbhydrates bestimmt werden. Die Wärmeflusskalorimetrie hat dazu beigetragen den Hydratationsverlauf des Halbhydrates zu verfolgen. Es konnte gezeigt werden, dass einige ADDitive im System verbleiben und im Recyclingprodukt zu neuen Herausforderungen führen können.
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    Wie gelingt es BIM unter Berücksichtigung ökonomischer Aspekte mit Hilfe von Softwarelösungen besser in ausführende Gewerke der Baubranche zu integrieren?
    Dieser Beitrag stellt einen neuen Ansatz zur nachhaltigen Entwicklung von Softwarelösungen zur Digitalisierung von ausführenden Gewerken der Baubranche unter Berücksichtigung von ökonomischen Aspekten vor. Jene ausführenden Gewerke der Baubranche leiden unter dem hohen Innovationsdruck, insbesondere durch die Digitalisierung, welche zunehmend auch Building Information Modeling umfasst. Jedoch bleibt, trotz internationaler Erfolge bei der Effizienzsteigerung und Kostensenkung, die Anwendungsrate von Building Information Modeling in Deutschland mit nur 10 % der Bauprojekte gering. Dies liegt vor allem an der aufwendigen Implementierung, bestehenden Medienbrüchen auf technischer Seite und der fehlenden Integrationen ins Geschäftsmodell der ausführenden Gewerke. Um genau diese Herausforderung zu adressieren, zielt dieser Beitrag darauf ab, Softwarelösungen zu entwickeln, die die Anwendung von Building Information Modeling für ausführende Gewerke der Baubranche erleichtern. Dabei wird ein integrativer Ansatz verfolgt, der das Geschäftsmodell der ausführenden Gewerke der Baubranche und das Service-Ökosystem der entwickelten Softwarelösungen berücksichtigt. Diese Methode soll sicherstellen, dass die entwickelten Softwarelösungen nachhaltig und langfristig angewendet werden können.
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