Citation Link: https://doi.org/10.25819/ubsi/10925
Automatische und integrale Planung von Routenzugsystemen
Alternate Title
Automatic and Integral Planning of Tugger Train Systems
Publication Type
Doctoral Thesis
Author
Issue Date
2026
Abstract
Eine hohe Effizienz in der Materialbereitstellung stellt für Hochlohnländer einen wichtigen Erfolgsfaktor für den wirtschaftlichen Betrieb dar, wobei Routenzugsysteme eine weit-verbreitete Lösung in der betrieblichen Praxis sind. Aufgrund zahlreicher Konfigurationsmöglichkeiten, Interdependenzen der Systemparameter und unbekannter Wirkbeziehungen zwischen Planungsentscheidungen und -ergebnissen stellt die Planung von Routenzugsystemen Planer vor die Herausforderung einer hohen Planungskomplexität.
In den meisten Fällen erfolgt die Planung von Routenzugsystemen in der betrieblichen Praxis manuell und basiert auf der individuellen Erfahrung der Planer. Bestehende Planungsverfahren bieten entweder nicht genügend Unterstützung, um dem Planer eine systematische und zielorientierte Erstellung einer nachweislich guten Systemkonfiguration zu ermöglichen, oder sie sind in ihrem Anwendungsbereich so eingeschränkt, dass sie nur einzelne Teilprobleme der Planung und festgelegte Rahmenbedingungen im Einsatzszenario abdecken. Das Ziel der vorliegenden Dissertation ist die Entwicklung eines Planungsverfahrens, in welchem die Systemkonfiguration eines Routenzugsystems automatisch bestimmt wird.
Hierfür wird ein Planungs- und Bewertungsmodell entwickelt, in welchem die Entscheidungen der Technikauswahl, der Haltepunkt- und Routenplanung sowie die Zuständigkeit für Prozesse an der Quelle und den Senken der Materialflüsse und die Tourenstartstrategie durch den Einsatz eines Genetischen Algorithmus simultan und automatisch getroffen werden.
Hervorzuheben ist, dass das Planungsverfahren in der Breite der möglichen Einsatzszenarien und der Anzahl der berücksichtigten Teilprobleme den bestehenden Verfahren überlegen ist. Zudem zeigt das Planungsverfahren eine neue Methodik der Routenplanung für Routenzugsysteme, welche Wenderestriktionen im Layout eines Einsatzbereiches berücksichtigt. Mit dem entwickelten Verfahren werden unterschiedliche Planungsergebnisse für zwei Beispielszenarien entwickelt und mit Planungsergebnissen einer manuellen Planung durch Planungsexperten verglichen. Der Vergleich zeigt, dass mit der Anwendung des entwickelten Verfahrens stets gute, oftmals bessere Ergebnisse geplant werden als mit einer erfahrungs-basierten manuellen Planung.
Das Planungsverfahren ermöglicht es Unternehmen erstmals, unabhängig von bestehender Erfahrung, selbstständig gute Systemkonfigurationen für Routenzugsysteme zu planen. Zusätzlich kann eine höhere Effizienz in der Planung und Anpassungsfähigkeit des Routenzugsystems erreicht werden, als in heute üblichen Planungsansätzen.
In den meisten Fällen erfolgt die Planung von Routenzugsystemen in der betrieblichen Praxis manuell und basiert auf der individuellen Erfahrung der Planer. Bestehende Planungsverfahren bieten entweder nicht genügend Unterstützung, um dem Planer eine systematische und zielorientierte Erstellung einer nachweislich guten Systemkonfiguration zu ermöglichen, oder sie sind in ihrem Anwendungsbereich so eingeschränkt, dass sie nur einzelne Teilprobleme der Planung und festgelegte Rahmenbedingungen im Einsatzszenario abdecken. Das Ziel der vorliegenden Dissertation ist die Entwicklung eines Planungsverfahrens, in welchem die Systemkonfiguration eines Routenzugsystems automatisch bestimmt wird.
Hierfür wird ein Planungs- und Bewertungsmodell entwickelt, in welchem die Entscheidungen der Technikauswahl, der Haltepunkt- und Routenplanung sowie die Zuständigkeit für Prozesse an der Quelle und den Senken der Materialflüsse und die Tourenstartstrategie durch den Einsatz eines Genetischen Algorithmus simultan und automatisch getroffen werden.
Hervorzuheben ist, dass das Planungsverfahren in der Breite der möglichen Einsatzszenarien und der Anzahl der berücksichtigten Teilprobleme den bestehenden Verfahren überlegen ist. Zudem zeigt das Planungsverfahren eine neue Methodik der Routenplanung für Routenzugsysteme, welche Wenderestriktionen im Layout eines Einsatzbereiches berücksichtigt. Mit dem entwickelten Verfahren werden unterschiedliche Planungsergebnisse für zwei Beispielszenarien entwickelt und mit Planungsergebnissen einer manuellen Planung durch Planungsexperten verglichen. Der Vergleich zeigt, dass mit der Anwendung des entwickelten Verfahrens stets gute, oftmals bessere Ergebnisse geplant werden als mit einer erfahrungs-basierten manuellen Planung.
Das Planungsverfahren ermöglicht es Unternehmen erstmals, unabhängig von bestehender Erfahrung, selbstständig gute Systemkonfigurationen für Routenzugsysteme zu planen. Zusätzlich kann eine höhere Effizienz in der Planung und Anpassungsfähigkeit des Routenzugsystems erreicht werden, als in heute üblichen Planungsansätzen.
File(s)![Thumbnail Image]()
Loading...
Name
Dissertation_Rempel_Wladimir.pdf
Size
10.13 MB
Format
Adobe PDF
Checksum
(MD5):0515d5157ab9829a0fb36dcab18e4aae
Owning collection
Mapped collections

