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Dokumentart: Doctoral Thesis
Titel: Thermal equivalence networks for analysis of transient thermography
Sonstiger Titel: Thermische Äquivalenznetze zur Analyse transienter thermografischer Messungen
AutorInn(en): Nils Jonas, Ziegeler 
Institut: Department Physik 
Schlagwörter: Thermische Modelle, Strukturfunktion, Zeitkonstanten Spektrum, Thermal models, Structure function, Infrared thermography, Time constant spectrum
DDC-Sachgruppe: 530 Physik
GHBS-Notation: XHM
ZME
UIQD
Erscheinungsjahr: 2022
Publikationsjahr: 2022
Zusammenfassung: 
In den letzten Jahren haben technologische Fortschritte bei Hochgeschwindigkeits-Infrarotkameras zahlreiche neue Anwendungsbereiche eröffnet. Ein Bereich, der stark davon profitiert hat, ist die experimentelle thermische Analyse. Höhere Messgenauigkeiten und schnellere Abtastraten ermöglichen neuartige thermische Prüftechniken, die vorher nur mit Hilfe von elektrischen Kontakten oder Thermoelementen möglich waren. Ein Beispiel hierfür ist die Methode der Netzwerkidentifizierung durch Entfaltung. Diese Arbeit beginnt mit einem umfassenden Überblick über den mathematischen Hintergrund, etablierte Algorithmen sowie neuste Forschungsergebnisse. Alle in dieser Arbeit implementierten Verfahren werden detailliert beschrieben. Um die verwendeten Algorithmen systematisch zu bewerten, werden Testreihen auf Grundlage theoretischer thermischer Transienten durchgeführt. Es werden spezielle Genauigkeitsmaße entwickelt, um die Leistungsfähigkeit der einzelnen Verfahren objektiv zu bewerten. Basierend auf diesen Analysen wird eine neue Methode zur Netz\/werkidentifikation entwickelt, die als optimierungsbasierte Netzwerkidentifikation bezeichnet wird. Die Methode erreicht eine stark verbesserte Genauigkeit und Rauschresistenz. Tests an thermischen transienten Messdaten bestätigen diese Erkenntnis, indem sie etablierte Analysetechniken wie die transiente Dual-Interface-Methode verbessern. Die Kombination von Netzwerkidentifikation und Infrarot-Thermografie führte zur Erfindung einer neuen zerstörungsfreien Prüftechnik, die in der Folge patentiert wurde. Die Arbeit schließt mit drei Anwendungsbeispielen, die die Möglichkeiten der thermografischen Netzwerkidentifikation aufzeigen.

In recent years, advances in high-speed infrared camera technology have opened up many new fields of application. One area which benefited greatly is the field of thermal testing. Increased sensitivity and faster sampling rates have opened a bridge to thermal testing techniques that could previously only be performed via electrical contacts or thermocouples. An example is the method network identification by deconvolution, which is investigated here. This work begins with an extensive collection of the mathematical theory, established practices as well as modern research results. Detailed descriptions of all procedures implemented in this work are given. To evaluate the established algorithms systematically, test series on theoretical thermal transients are conducted. Special measures of accuracy are developed to rate the performance of each method. Building on these results, a new method for network identification is presented, which is called optimization-based network identification. The method achieves a greatly enhanced accuracy and noise resistance. Tests on thermal transient measurement data confirm these findings by improving established analysis techniques such as the transient dual interface method. The combination of network identification and infrared thermography resulted in the invention of a new non-destructive testing technique, which was patented as a result. The work concludes with three application examples using this thermographic network identification.
DOI: http://dx.doi.org/10.25819/ubsi/10172
URN: urn:nbn:de:hbz:467-22617
URI: https://dspace.ub.uni-siegen.de/handle/ubsi/2261
Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
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