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dc.contributor.authorBöttger, Karl Georg
dc.date.accessioned2019-09-02T10:21:05Z-
dc.date.available2007-01-24T12:12:12Z
dc.date.available2019-09-02T10:21:05Z-
dc.date.issued1997
dc.descriptionZugl.: Weimar, Univ., Diss., 1997de
dc.description.abstractIm Rahmen der Dissertation wurde ein Mörtelsystem für die Restaurierung historischer Kalkputze entwickelt. Die Literaturübersicht dieser Dissertation befaßt sich mit Ursachen für Schäden an Putzen, dabei wird ausführlich auf herstellungsbedingte Fehler eingegangen und chemische, physikalische und mikrobiologische Gründe für die Entstehung von Putzschäden behandelt. Ausführlich werden mögliche Schäden durch ungeeignete Restaurierungsmörtel behandelt, die z. B. Alkalisalze eintragen, aber auch Ettringit- und Thaumasitbildung durch Reaktionen mit Sulfaten in historischen Mörtel verursachen können. Ein bedeutender Teil der Dissertation widmet sich der Untersuchung von historischen Putzen der Torhalle in Lorsch, der Einhardbasilika in Steinbach, des Magdeburger Domes und des ehemaligen Zisterzienserklosters Heydau in Morschen. Die Eigenschaften dieser Putze werden umfangreich nicht nur hinsichtlich ihrer Mörtelzusammensetzung und ihrer mechanischen Eigenschaften, sondern auch ihrer hygrischen Eigenschaften (Wasseraufnahme, Wasserabgabe, Wasserdampf-Diffusionswiderstand), ihrer Porenstruktur und Phasenausbildung geprüft. Die gewonnenen Daten dienten zur Definition von Anforderungsprofilen für Restaurierungsmörtel, die zum einen den historischen Bestand sichern (Haftmörtel, Hinterfüllmörtel), zum anderen als Ersatzmörtel bei Fehlstellen dienen (Kalkputze) sollen. Die verschiedenen Mörtel sollen die folgenden Aufgaben bei einer Restaurierung übernehmen: - Haftmörtel sollen vor der Verfüllung hohlliegender Putzbereiche zu deren Randsicherung und zum Wiederbefestigen lockerer Putzschollen dienen und mechanisch wieder leicht entfernbar sein, ohne die Altsubstanz zu schädigen. - Hinterfüllmörtel dienen zum Verfüllen hohlliegender Putzpartien, die im Anschluß an die Maßnahme wieder einen ausreichenden und dauerhaften Verbund mit dem Untergrund aufweisen sollen. Sie können drucklos mit Spritzen eingebracht werden und müssen ein gutes Penetrationsvermögen aufweisen, damit alle Hohlräume sicher gefüllt werden. - Kalkputze entweder auf Basis von Sandkalk (mit feuchtem Sand trocken gelöschter Branntstückkalk) oder auf Basis handelsüblichen Weißkalkhydrates (WKH) sollen, möglichst exakt den historischen Vorbildern nachgestellt, als Ersatz für abgängigen historischen Putz eingesetzt werden.de
dc.identifier.urihttps://dspace.ub.uni-siegen.de/handle/ubsi/258-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hbz:467-2589
dc.identifier.urnurn:nbn:de:hbz:467-2589-
dc.language.isodede
dc.rights.urihttps://dspace.ub.uni-siegen.de/static/license.txtde
dc.sourceBerlin : Logos-Verl., 1997 ISBN 3-931216-72-1
dc.subject.ddc620 Ingenieurwissenschaften und Maschinenbaude
dc.subject.otherBaudenkmalde
dc.subject.otherPutzde
dc.subject.otherRestaurierungde
dc.titleMörtel für die Erhaltung historischer Kalkputze : Haftmörtel, Hinterfüllmörtel und Kalkputzede
dc.typeBookde
item.fulltextWith Fulltext-
ubsi.publication.affiliationFachbereich 8, Chemie - Biologiede
ubsi.source.isbn3-931216-72-1
ubsi.subject.ghbsXCA
ubsi.type.versionpublishedVersionde
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