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    Kein Ort für Projekte?
    (2009)
    Die Ziele, die mit dem Bologna-Prozess verbunden werden, sind vielfältig. Gleichzeitig werden nach über zehnjähriger Reformphase an den Hochschulen Stimmen laut, die die Möglichkeiten für geeignete Theorie-Praxis-Verknüpfungen, insbesondere für Projektstudium und andere Formen der Praxisintegration im Rahmen von Bachelor-und Masterstudiengängen durch die neuen Strukturen eher in Frage gestellt sehen. Diesem Widerspruch wird im Artikel unter der Fragestellung nachgegangen, welche Chancen und Risiken der Bologna-Prozess für die Neugestaltung von Theorie-Praxis-Verknüpfungen im Bachelor-Studium und hier speziell für Projektstudium für die Soziale Arbeit bietet und wie diese Chancen genutzt werden bzw. bisher genutzt worden sind.
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    Journal:
    Volume number:
      157  43
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    Berufschancen nach einem Aufbaustudium in Erziehungswissenschaft und Sozialer Arbeit?
    Nicht erst seit der flächendeckenden Einführung des zwei- bzw. dreistufigen Studienmodells (Bachelor/Master an Fachhochschulen - Bachelor/Master/Promotion an Universitäten) ist die akademische Weiterqualifizierung ein Thema für Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen. Aufgrund eines spezifischen Qualifizierungsbedarfs haben verschiedene Universitäten ihre - zumeist erziehungswissenschaftlichen - Studiengänge für Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen geöffnet bzw. hatten explizit Aufbaustudiengänge für Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter im Programm, die in der Regel mit dem akademischen Grad einer Diplom-Pädagogen/ eines Diplom-Pädagogen abschlossen. Diese Programme boten Fachhochschulabsolventen die Chance, einen Universitätsabschluss zu erlangen, ein Teil von ihnen strebte den Zugang zur Promotion an, der FH-Absolventen ohne Universitätsabschluss in der Regel verwehrt geblieben ist.
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    Volume number:
      2  7
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    Berufseinstieg und Beschäftigungschancen in der Sozialen Arbeit
    Wie kaum ein anderer ist der Beschäftigungssektor der Sozialen Dienstleistungsberufe seit Bestehen der Bundesrepublik langsam, aber stetig gewachsen. Allein in der Zeit von 1985 bis 1995 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Hochschulabschluss im Studienbereich Soziale Arbeit in den alten Bundesländern beinahe verdoppelt. Nimmt man die neuen Länder hinzu, so ist die Zahl der Beschäftigten mit Hochschulabschluss in der Sozialen Arbeit von 1996 bis 2006 laut Mirkozensusauswertung um ca. 53% von 124.000 auf 190.000 angewachsen. Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt für Soziale Berufe - wiederum im besonderen Maße - von politischen Entscheidungen beeinflusst und bildet diese in eindrücklicher Weise und zuweilen erstaunlichem Tempo ab. Die damit einhergehende Dynamik spiegelt sich wider in den stets in Wandlung befindlichen Aufgabenschwerpunkten, Organisationsstrukturen und Ressourcenverteilungen in der Sozialen Arbeit.
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    Volume number:
      6  8
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    Beschäftigungs- und tarifpolitische Entwicklungen in der Sozialen Arbeit
    Der Sozialsektor befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch. Die Auflösung des traditionellen deutschen Wohlfahrt- und Sozialstaatsmodells, insbesondere die Einführung von Konkurrenz- und Marktmechanismen im Sozialbereich, ist mit gravierenden Veränderungen für die Erbringung Sozialer Dienste verbunden. Dies gilt nicht nur auf der strukturellen Ebene der Verbände, Träger und Einrichtungen, sondern vor allem auch für die dort Beschäftigten. Mit dem Einzug des „organisierten Wettbewerbs“ ist die bisherige Vorrangstellung der freigemeinnützigen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege - zumindest in Teilbereichen des Sozialsektors - abgeschafft worden.
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      4  7
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    Die Zukunft der Disziplin und Profession Soziale Arbeit
    (2009)
    Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit stehen in der gegenwärtigen Situation vor komplexen und sich verschärfenden Herausforderungen, über die die beteiligten Akteure derzeit beginnen, sich Vorstellungen zu machen oder erst eine Ahnung teilen. Neu ist, dass sich auf der Hochschulseite, das heißt bei den Fachbereichsleitungen wie bei den Praxisämtern und -referaten, die Einsicht durchsetzt, dass diese Herausforderungen nur gemeinsam bewältigt werden können.
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    Journal:
    Volume number:
      4  12