University of Siegen
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Publication Access status: Open Access , Surreale Subversion des Trauerns(2023)Due to the researcher's own experiences of grief and the accompanying intensive study of the grief of orphaned parents, this doctoral project came into being. Guided by the research question, which searches for the specific characteristics of this life crisis as well as in particular the resources of the mourners with regard to a dignified existence after this catastrophe, a survey with affected persons was conducted using the empirical-qualitative research paradigm of Grounded Theory. The 17 interviews, conducted on the basis of a guide, were analyzed and evaluated according to specific criteria and using MAXQDA software. Among the most important findings of the study is that the particular situation of the parents is surreal and subversive, as well as that their grief is a transformative experience, capable of integrating the disaster they experienced in a beneficial way in their future lives. In this sense, the present work, with its findings and recommendations, sees itself as a contribution to practical theology.Source Type:Doctoral Thesis1 13 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Politische Theologie(2013)Word for word interpretation of bible for politics today.Source Type:Book6 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Die Wende des Katholizismus 1960 und die Folgen(2012)Analysis of loss of faith as consequence of 2th vaticanum.Source Type:Book4 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , "Ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?" : Impulse aus der Ekklesiologie Johannes Calvins und Karl Barths(2013)Grundthese: Die Kirche ist als Leib Christi wesensmäßig Gemeinschaft. Die Gestaltung der empirisch sichtbaren Kirche als Gemeinschaft des Leibes Christi ist deshalb ein integraler Teil ihres Auftrags, Jesus Christus der Welt in Worten und Taten zu bezeugen. Im Apostolicum wird die Kirche als „Gemeinschaft der Heiligen“ bezeichnet. Bereits im Alten Testament besteht die Beziehung Gottes zu den Menschen als Beziehung zu einer Gemeinschaft. Die Gottesbeziehung einzelner Menschen steht immer im Dienst der Gemeinschaft. Im paulinischen Bild der Kirche als Leib Christi ist die Frage nach dem christlichen Glauben unlösbar verknüpft mit der Frage nach der Kirche. Als Grundlegung ihrer Ekklesiologie stellen sowohl Calvin als auch Barth die unio cum Christo in den Mittelpunkt. Die Gemeinschaft untereinander ist unmittelbar in Christus gegründet. Indem sie Ekklesiologie und Christologie miteinander verbinden, führen Johannes Calvin und Karl Barth Paulus’ Idee konsequent weiter. So wird in den Sakramenten nicht nur die Zugehörigkeit zu Christus bezeugt und erfahren, sondern ebenso die Zusammengehörigkeit innerhalb der Gemeinschaft der Glaubenden. Insbesondere das Abendmahl als menschliche Möglichkeit, christliche Gemeinschaft, also die Teilhabe am Leib Christi, erfahrbar werden zu lassen, ist hier von großer Bedeutung. Calvins Überlegungen zur „Kirchenzucht“ werden vor diesem Hintergrund verständlich als Sorge um die Gemeinschaft des Leibes Christi. Während Calvins Sorge sich vornehmlich nach innen, in die Gemeinschaft hinein, richtet, hat Barth vor allem die Verantwortung nach außen, gegenüber der Welt im Blick. Da er davon ausgeht, dass die unio cum Christo allen Menschen geschenkt ist, ist der Auftrag der Kirche durch ihren Zeugendienst vor allen Menschen bestimmt. Der Zuspruch, als Kirche der Leib Christi zu sein, geht in eins mit dem Anspruch, als solcher seine Zeugin zu sein. Das wirkt sich nicht nur auf die theologische Bestimmung der Kirche aus, sondern hat zugleich Konsequenzen für die Gestaltung der empirisch wahrnehmbaren Kirche. Die Kirche gibt nicht nur in Worten, sondern mit ihrem ganzen Sein Zeugnis von der Versöhnung aller Menschen in Jesus Christus mit Gott. Nicht nur ihre Gottesdienste mit der Feier von Taufe und Abendmahl als sichtbarer Ausdruck ihrer Gemeinschaft, sondern ihre sichtbaren Strukturen insgesamt sind deshalb in sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stets aufs Neue auf ihre Nützlichkeit im Hinblick auf den Zeugendienst der Kirche zu überprüfen. Die Spannung zwischen geglaubter und empirischer Kirche kann hierbei weder in die eine noch in die andere Richtung aufgelöst werden, sondern muss fruchtbar gestaltet werden. So müssen einerseits strukturelle Fragen immer auch theologisch reflektiert werden und andererseits theologische Erkenntnisse nach ihren strukturellen Auswirkungen befragt werden.Source Type:Doctoral Thesis3 12 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Dem Untergang geweiht? : apokalyptische Traditionen des Urchristentums und ihre theologische Bedeutung in Vergangenheit wie Gegenwart(2010)Unter den frischen Eindrücken der verheerenden Katastrophe in Japan und dem kriegerischen Geschehen in Libyen fällt es schwer, das Wort Apokalypse nicht im Hinterkopf zu haben. Ob es apokalyptische Zeichen sein mögen oder ob man diese Geschehnisse in einem apokalyptischen Sinn deuten soll, wird jeder für sich selbst beantworten müssen. Fest steht, dass diese Begebenheiten Anlass zum Nachdenken über die Zukunft des Planeten Erde und der Menschheit geben. Diese atomaren Unglücksfälle, Naturkatastrophen und Kriege veranschaulichen eindrucksvoll, wie zerbrechlich das Weltgeschehen ist und dass es an der Zeit ist, dass der Mensch seine Existenz und sein Handeln neu überdenken muss. Apokalyptisches Denken nimmt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle ein. Sowohl christliche als auch moderne Apokalypsen beziehen sich auf das Ende der Welt und appellieren an den Menschen, verantwortungsvoll zu handeln. Diese Arbeit beschäftigt sich zwar in erster Linie mit der exegetischen Untersuchung urchristlicher Apokalypsen und ihrer Bedeutung, verliert aber auch den Blick für die Moderne nicht aus den Augen und stellt dar, inwiefern der Mensch gemahnt wird, sein Handeln zu überdenken. Damals wie heute.Source Type:Doctoral Thesis2 24 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Die integrierende Funktion der Ekklesiologie in der lutherisch-konfessionellen Dogmatik des Erlanger Kreises(1976)Das Erkenntnisziel der vorliegenden Untersuchung ist, die lutherische Theologie des 20.Jahrhunderts zu verstehen. Diese schien sich von der Theologie Luthers, auf den sie sich immer berief, weit entfernt zu haben, prägte aber dennoch weitgehend das Lutherverständnis. Man stößt mit dieser Frage bald auf die großen Transformationen des 19.Jahrhunderts. Das bedeutet für die lutherische Theologie, dass man der Theologischen Fakultät der Erlanger Universität begegnet. Hier war mit gezielten homogenen Berufungen innerhalb von 15 Jahren ein Kreis bedeutender Gelehrter zusammen gekommen, der das kreative Zentrum der lutherischen Theologie bildete. Statt ausführlicher Erklärungen mag ein schlichter Hinweis die Erlanger Situation beleuchten. In der 2. Hälfte des 19.Jahrhunderts studierten mehr als die Hälfte der Erlanger Studierenden Theologie. Sie kamen von überall her. Auch wenn die Universität Erlangen damals eine zwar moderne, aber kleine Universität war, ist es singulär, dass sie ihre Bedeutung vor allem dem Ansehen ihrer Theologischen Fakultät und deren Studierenden verdankte. Die Untersuchung führt zu zwei grundlegenden Ergebnissen. Zunächst wird herausgearbeitet, dass das Geschichtsverständnis, das sich im 19.Jahrhundert herausbildete, in die Theologie aufgenommen wurde. Dabei fällt Schellings Religionsphilosophie eine vermittelnde Funktion zu. Zum anderen erhält das Verständnis der Kirche eine zentrale und integrierende Funktion in der gesamten Dogmatik. Die Kirche als die gegenwärtig in ihrer Zeit lebende konkrete Gemeinschaft der Menschen, die durch ihren Glauben verbunden sind, ist das Subjekt ihrer Geschichte. Ihre "Form" wandelt sich mit dem Verlauf ihrer Geschichte, sie bleibt aber in ihrem "Wesen" bei allen Veränderungen mit sich selbst identisch. Diese grundlegenden Ergebnisse dienen als heuristische Prinzipien zur Entfaltung der Erlanger Theologie in ihrer Systematik im Einzelnen sowie zur Darstellung der besonders markanten Konzeptionen ausgewählter Gelehrter. Es mag sein, dass die Entfaltung der Erlanger Theologie in die Breite der sie tragenden Persönlichkeiten und ihrer Themen mehr zu deren Verständnis beiträgt als die grundlegenden Thesen selbst. Im 21.Jahrhundert ist erneut eine Interesse an der Theologie des 19.Jahrhunderts entstanden. Ein Motiv ist offensichtlich, dass die Relevanz eines theologisch reflektierten Geschichts- und Kirchenverständnisses wieder entdeckt wurde. Jetzt setzt die Fragestellung eine andere Selbstwahrnehmung voraus. Man befindet sich in der Situation unübersehbar vielfältiger Gestaltungen christlicher Gemeinschaften, die durch ihre jeweilige Geschichte bedingt sind, und sucht nach dem wesentlich Gemeinsamen.Source Type:Habilitation3 19 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Leben und Werk Caroline Fliedners geb. Bertheau, der zweiten Vorsteherin der Diakonissen-Anstalt Kaiserswerth(2002)Die Untersuchung des Lebens und Werks Caroline Fliedners geb. Bertheau , der zweiten Frau des Gründers der Diakonissen-Anstalt Kaiserswerth, versucht, das Leben einer Frau mit aus dem Rahmen des 19. Jahrhunderts heraustretender Biographie im Rahmen des historischen Kontexts zu analysieren. Neben der Auseinandersetzung mit der Bedeutsamkeit der Theologie der Erweckungsbewegung für ihre Vita wird die Arbeit durch Anwendung der modernen gender-Forschung befruchtet. Caroline Bertheau wird 1811 in Hamburg geboren. In Kontakte zur Erweckungsbewegung knüpft sie während ihrer Erziehung bei Amalie Sieveking (1794-1859), deren Leitung sie bis zu ihrer Konfirmation 1828 unterstellt wird. Nach dem Tod des Vaters 1831 arbeitet sie als Erzieherin auf verschiedenen holsteinischen Gütern, um 1840 als Oberaufseherin über die weibliche chirurgische Abteilung des Hamburger Allgemeinen Krankenhauses zurückzukehren, wo sie 1843 Theodor Fliedner begegnet und ihm wenig später als seine Frau nach Kaiserswerth folgt. Neben ihre Aufgaben als Ehefrau und Mutter seiner drei ihm aus erster Ehe verbliebenen Kinder tritt die Übernahme des Amtes der Vorsteherin der rasch expandierenden Anstalten (während der Amtszeit Caroline Fliedners wuchs die Zahl der Schwestern von 47 auf 638). In den ersten elf Ehejahren schenkt Caroline acht Kindern das Leben, von denen sieben das Erwachsenenalter erreichen. Während sie ihre beruflichen Aufgaben, die in der Leitung des inneren der Anstalten bestehen, brillant bewältigt, ist ihre Ehe durch massive Konflikte gekennzeichnet, die sich in erster Linie aus den häufigen beruflichen Abwesenheiten Th. Fliedners ergeben. Nach dem Tod ihre Gatten 1864 führt sie das Werk in seinem Sinne weiter, bis sie 1883 ihr Amt niederlegte. Stets die Grenzen ihrer Instruction respektierend, die als wesentliches Merkmal der Vorsteherin Mütterlichkeit postulierte, genoss sie Jahrzehnte über ihren Tod 1892 hinaus gleichermaßen in Anstalten wie in der Familie hohes Ansehen. Die Biographie Caroline Fliedners geb. Bertheau zeigt in vieler Hinsicht die Schwierigkeiten mit der die Situation der Frau im 19. Jahrhundert behaftet war.Source Type:Doctoral Thesis18 11
