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    Gesten des Sichtbarmachens
    Die vorliegende Publikation eröffnet Einblicke in Prozesse der kunstpädagogischen Lehre und in künstlerisch-forschende Resonanzräume von Studierenden der Kunstpädagogik. Die hier abgebildeten Spuren zeigen Ausgangspunkte und Anfänge von den Möglichkeiten des Sichtbarmachens von Lehre, von Suchbewegungen und ihren Erkenntnisprozessen im Medium des Visuellen. Anhand von drei Einblicken in unterschiedliche Seminarsettings der Kunstpädagogik sowie in die eigenständige künstlerische Praxis von Studierenden erschließen sich explorative und reflexive Zugänge in Prozesse und Methoden der kunstpädagogischen Lehre und Kunstvermittlung. "Gesten des Sichtbarmachens" bezeichnet vor diesem Hintergrund den reflexiven Umgang mit visualisiertem, ästhetischem Ausdruckshandeln und zugleich auch eine forschungsmethodische Annäherung an die Untersuchung von ästhetischen Bildungsprozessen, die nicht allein im Medium der Sprache zu verorten sind. Ästhetische Bildung wird in diesem Sinne als ein erfahrungsbasierter Prozess aufgefasst. In künstlerischen Ausdrucksformen zeigen sich mögliche Weisen des ästhetischen Antwortens auf eine Erfahrung. Damit verbunden sind auch Fragen der Qualität von künstlerischer bzw. ästhetischer Bildung, die nicht standardisiert beantwortet, aber dennoch qualitativ reflektiert werden können. Das Zeigen, das Nicht-Zeigen, Brüche und Lücken der Repräsentation spielen dabei eine bedeutende Rolle.
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      2  17
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    Public Painting - Malerei und Handlung
    Das Magazin "Public Painting – Malerei und Handlung" versammelt künstlerischen Projekte, die auf unterschiedliche Weise Verhältnisse von Malerei zum öffentlichen Raum reflektieren, und Verhältnisse thematisieren, die im öffentlichen Raum ausagiert werden. Die Beiträge entstanden als Resultat der Kooperation des kunstwissenschaftlichen Seminars "Malerei als Handlung" von Anne Röhl und des kunstpraktischen Seminars "public painting" von Sebastian Freytag während des Sommersemesters 2021 an der Universität Siegen. Unter dem Titel "public painting" wurden Schnittstellen von malerischer Praxis und öffentlichen Raum diskutiert. Die Studierenden des Seminars "Malerei als Handlung" haben sich wiederum damit beschäftigt, wie die Gattung Malerei im Verlauf des 20. Jahrhunderts durch die Abkehr von traditionellen Entstehungsprozessen und Malhandlungen befragt wurde und skulptural und/oder performativ wird. Daneben widmeten sich die Studierenden des kunsthistorischen Seminars der schriftlichen Auseinandersetzung mit den künstlerischen Resultaten des kunstpraktischen Seminars. Die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum stellte im Sommersemester 2021 eine besondere Herausforderung dar, da er pandemiebedingt nur eingeschränkt nutzbar war. Die künstlerischen Ergebnisse dokumentieren somit auch diese Zeit.
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      4  6
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    FC HTS – Die Farbe Grau
    (2024-12-02)
    Die Publikation entstand im Rahmen des Zeichen- und Malereiseminars „FC HTS – Die Farbe Grau“ von Tim Cullmann im Lehrgebiet der Malerei und Druckgrafik der Universität Siegen. Sie dokumentiert Arbeiten, Experimente und Übungen sowie eine Freiluftausstellung auf einem Bolzplatz. In Zeiten von Social Media und Digitalisierung erfahren Bilder eine Art Egalität, die eine hierarchielose und ahistorische Verarbeitung fördert. David Joselit stellt in seinem Essay "Nach Kunst" die Frage, ob in Zeiten, in denen Bild gewissermaßen Konsens ist, es noch als Gegenstand künstlerischen Arbeitens überhaupt relevant ist. Pierre Huyghe betrachtet ein Bild als Situation und nicht nur als fotografisches Objekt. Auf dieser theoretischen Grundlage wurde der FC HTS gebaut. Der Club zelebriert den Alltag und die Ästhetiken von Hobbysportvereinen und deren Repräsentation und Öffentlichkeit, ohne Ironie, sondern mit aufrichtiger Neugierde. Bildsprachen, Codes, Diskurspartikel und Narrative aus diesen Bereichen werden appropriiert, um im Umgang mit diesen Bildern, deren Konventionen, Inhalte und Looks zu erkennen und diese zu wiederholen, zu unterlaufen oder anders fruchtbar zu machen.
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    BRAUHAUSFOTOGRAFIE 29
    (2020-12-21)
    Die BRAUHAUSFOTOGRAFIE ist seit Anfang der 1990er Jahre eine feste etablierte Größe in der Siegener Kunstszene. Jeden November werden die weißen Wände im ehemaligen Brauhaus in Weidenau bespielt. Kunststudierende der Universität Siegen übernehmen die künstlerische Leitung, kuratieren, organisieren und präsentieren ihre aktuellen Werke aus den Bereichen Forografie und Video. Die künstlerischen Ansätze sind dabei sehr unterschiedlich, diese formale und inhaltliche Offenheit ermöglicht zeitgenössische Perspektiven auf das vielfältige Medium Fotografie. Nachdem im letzten Jahr bereits eine Ausweitung des Schauplatzes in Siegens urbanen Raum stattgefunden hatte, begreifen die Studierenden die jetzige Situation der globalen Pandemie als Chance, mit neuen Formaten zu experimentieren, um ihre Arbeiten einer veränderten Öffentlichkeit zu präsentieren. Über diese Publikation hinaus umfasst die Ausstellungswebsite (https://www.brauhausfotografie.de/) die vollständigen Werkansichten. Künstler*innen: Noelle Aplevich, Charlotte Braun, Katarina Dincic, Karolin Guhlke, Hanna Höchst, Mustafa Kizilcay, Luzie Pheiffer, Christian Rosenthal, Hannah Roth, Luisa Schmidt, Vivien Schneider, Jana Velasquez Zuñiga, Nadia Zeid Gastkünstler*innen: Katharina Jahnke, Florian Schmitt, Sarah Luise Wieb
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    Gesten des Sichtbarmachens
    Die vorliegende Publikation eröffnet Einblicke in Prozesse der kunstpädagogischen Lehre und in künstlerisch-forschende Resonanzräume von Studierenden der Kunstpädagogik. Die hier abgebildeten Spuren zeigen Ausgangspunkte und Anfänge von den Möglichkeiten des Sichtbarmachens von Lehre, von Suchbewegungen und ihren Erkenntnisprozessen im Medium des Visuellen. Anhand von drei Einblicken in unterschiedliche Seminarsettings der Kunstpädagogik sowie in die eigenständige künstlerische Praxis von Studierenden erschließen sich explorative und reflexive Zugänge in Prozesse und Methoden der kunstpädagogischen Lehre und Kunstvermittlung. »Gesten des Sichtbarmachens« bezeichnet vor diesem Hintergrund den reflexiven Umgang mit visualisiertem, ästhetischem Ausdruckshandeln und zugleich auch eine forschungsmethodische Annäherung an die Untersuchung von ästhetischen Bildungsprozessen, die nicht allein im Medium der Sprache zu verorten sind. Ästhetische Bildung wird in diesem Sinne als ein erfahrungsbasierter Prozess aufgefasst. In künstlerischen Ausdrucksformen zeigen sich mögliche Weisen des ästhetischen Antwortens auf eine Erfahrung. Damit verbunden sind auch Fragen der Qualität von künstlerischer bzw. ästhetischer Bildung, die nicht standardisiert beantwortet, aber dennoch qualitativ reflektiert werden können. Das Zeigen, das Nicht-Zeigen, Brüche und Lücken der Repräsentation spielen dabei eine bedeutende Rolle.
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    Siegen Flussabwärts
    (2018-02-08)
    Der Band dokumentiert Ergebnisse des Foto- und Exkursionsseminars "Siegen, eine Reise" von Boris Sieverts im Sommesemester 2017. Kunst- und Architekturstudierende der Universität Siegen entwickelten eine eintägige Tour durch das Siegener Stadtgebiet.
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    FEILKE REVISITED - 60 Stellenbesuche
    (2019-03-06)
    Anlässlich des 60. Geburtstags des Linguisten und Sprachdidaktikers Helmuth Feilke wurden Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter gebeten, einzelne Stellen in seinen wissenschaftlichen Schriften erneut zu besuchen. Entstanden sind pointierte Kommentare, kurze wissenschaftliche Abhandlungen und Analysen, Varianten auch des kritischen und kontroversen Nach- und Weiterdenkens und Ansätze zur Neu- oder Re-Kontextualisierung. Je nach wissenschaftlicher Vita der Autorinnen und Autoren kann es sich um Stellen handeln, deren Rezeption zeitlich weit zurückliegt, oder um Passagen, die ganz aktuelle Fragen der eigenen Forschungsarbeit tangieren. Abgesehen davon, dass ein kurzes Format für die Beiträge gewählt und die Autorinnen und Autoren gebeten wurden, die ausgewählte Stelle knapp zu verorten und zu erläutern, war die Bearbeitungsform gänzlich freigestellt. So sind Texte in einer Bandbreite von pointierten Kommentaren, kurzen wissenschaftlichen Abhandlungen und Analysen, Varianten des Nach- und Weiterdenkens, Ansätze zur Neu- oder Re-Kontextualisierung bis hin zu Formen des kritischen Hinterfragens und der kontroversen Auseinandersetzung entstanden.
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    Licht und Schatten
    (2025-03-12)
    So lapidar das Thema auch erscheinen mag, so essentiell ist es in der Beschäftigung mit Fotografie. Wie selbstverständlich ist Licht vorhanden und „macht etwas“ in einem fotografierten Bild. Licht und Schatten sind miteinander verbunden und referenzieren nicht nur sich selbst, sondern bringen stets etwas anderes hervor. Diese Verbindung erfährt oftmals in der anfänglichen künstlerischen Auseinandersetzung mit Fotografie und im Umgang mit Blende, Belichtungszeit oder manueller Einstellung der Bildschärfe wenig Beachtung. Geleitet wurde die vorliegende Auseinandersetzung von Fragen wie „Was machen Licht und/oder Schatten im Bild?“ oder „Wie lassen sich Licht und Schatten steuern?“
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    PRAXIS
    (2018-01-08)
    Zur Tagung „ Begriff ----- Praxis“, die am 11. November 2017 im Alten Brauhaus des Fachs Kunst an der Universität Siegen stattgefunden hat erscheint zunächst der Band "PRAXIS". Er versucht, eine Ebene der Auseinandersetzung zu dokumentieren, in Erinnerung zu halten, sichtbar zu machen. Das Tagungsformat verstand sich als Plattform für Annäherungen an das ewigwährende Spannungsverhältnis von BEGRIFF und PRAXIS, das innerhalb des Feldes der Kunstpädagogik/Kunstvermittlung immer wieder denkend und handelnd durchschritten werden muss. Performative, diskursive, experimentelle, klassische, rohe oder tausendfach erprobte Beiträge waren erwünscht.
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    Brauhausfotografie 30
    (2022-01-19)
    "Brauhausfotografie 30" - das bedeutet 30 Jahre Engagement, Herzblut, Aufregung und gegenseitige Unterstützung, gemeinsam eine Ausstellung zu organisieren, bei der alle kuratorischen, künstlerischen und organisatorischen Entscheidungen getroffen werden, fernab von allen Prüfungsleistungen. Elf Studierende widmen sich dem Potenzial und den Grenzen von bewegten und unbewegten Bildern.
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