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Publication Access status: Open Access , Ungleichheitsreproduktion als Problem für die Demokratie - Der Beitrag von Schulbüchern bei der Herstellung einer Partizipationsaristokratie(2024)Für eine funktionierende Demokratie braucht es Menschen, die ihre politischen Beteiligungsmöglichkeiten wahrnehmen, die sich einmischen und die Gesellschaft, Politik und Ökonomie aktiv mitgestalten. Was aber, wenn Menschen verschiedener Bildungsschichten ihre politischen Partizipationsmöglichkeiten auf unterschiedlichem Wege und in abweichendem Umfang dargeboten werden? Gefährdet der Staat den Fortbestand der Demokratie? In welchem Zusammenhang steht die eigene politische Partizipation mit der Schulform, die Menschen besuchen? Führen mehr politische Beteiligungsmöglichkeiten automatisch zu mehr politischer Partizipation aller Schichten und welche Rolle spielen Schulbücher bei alledem? Diese Arbeit spannt den Bogen von aktuellen empirischen Studien zu Zustimmungswerten zur Demokratie über die Grundkonzepte von Demokratie, politischer Partizipation und der Reproduktion sozialer Ungleichheit hin zur Rolle des Staates in der Reproduktion politischer Ungleichheit. Die Schule, und insbesondere das Schulbuch, werden dabei als zentrale Reproduktionsinstanz der Ungleichheit ausgemacht und über eine vergleichende, qualitative Schulbuchanalyse herausgestellt, dass Demokratie gefährdet ist, wenn politische Partizipation als Mittel des Empowerments dargestellt, zugleich aber über schulspezifische Lerninhaltsunterschiede die von Veith Selk herausgestellte Partizipationsaristokratie befeuert wird.Source Type:Master ThesisSeries:POLIS – politische und soziologische BildungVolume number:44 10 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Radikale Demokratietheorie(2022)Der dritte Band der Schriftenreihe POLIS dokumentiert eine studentische Arbeit, die radikaldemokratische Demokratietheorien hinsichtlich ihres Potenzials für sozialwissenschaftliche Bildung untersucht. Dabei werden Prinzipien und Kategorien der sozialwissenschaftlichen Bildung erweitert und neue Lesarten ergänzt. Die vom Autor in dieser Arbeit skizzierten „inhaltlichen Offerten“ radikaldemokratischer Theorien können als Diskussionsangebot an die Community der Didaktik der Sozialwissenschaften verstanden werden. Damit steht bspw. die Frage im Raum, wie soziologische und politische Bildung adäquat mit dem Phänomen des Populismus umgehen sollte oder, welche Rolle Affekte, Gefühle und Leidenschaften für sozialwissenschaftliche Bildung spielen.Source Type:BookSeries:POLIS – politische und soziologische BildungVolume number:31 7 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Das Zeitalter des Populismus als normative Herausforderung jugendpolitischer Bildung / Die Demokratietheorie John Deweys und ihre Rezeption in der Demokratiepädagogik nach Gerhard Himmelmann(2021); Der zweite Band der Schriftenreihe POLIS – politische und soziologische Bildung versammelt zwei studentische Arbeiten, die sich mit Theorie und Praxis politischer und soziologischer Bildung auseinandersetzen. Die Arbeit "Das Zeitalter des Populismus als normative Herausforderung jugendpolitischer Bildung" von Felix Dornhöfer beschäftigt sich mit dem aktuell kontrovers diskutierten Phänomen des Populismus. Mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Rekonstruktion des Phänomens formuliert der Autor die Forderung, in der Jugendbildung vermehrt Räumen für eine vertiefte politische Diskussion zu schaffen, ohne in eine normative Verurteilung des politischen Gegenübers zu verfallen. In der Arbeit "Die Demokratietheorie John Deweys und ihre Rezeption in der Demokratiepädagogik" nimmt Cancuma Cetinyilmaz eine kritische Analyse der Rezeption der Demokratietheorie des amerikanischen Philosophen und Pädagogen John Dewey durch die Demokratiepädagogik vor. Diese blende große Teile von Deweys demokratietheoretischen und gesamtgesellschaftlichen Vorstellungen aus und fokussiere sich auf das zu erziehende Individuum, das vor Gefahren geschützt und zu demokratischem Verhalten erzogen werden müsste. Ausgehend von den Erkenntnissen der beiden Arbeiten können Auswirkungen einer kritischen Beschäftigung mit dem Gegenstand des Populismus sowie mit den gesellschaftspolitischen Überlegungen John Deweys auf die politisch-soziologische Bildungstheorie und -praxis diskutiert werden.Source Type:BookSeries:POLIS – politische und soziologische BildungVolume number:28 7 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Das Lehramt als politischer Beruf(2020)Das Lehramt wurde schon immer politisch gedacht und politisch instrumentalisiert; es ist ein politischer Beruf. Das ermöglicht nicht nur die politisch-theoretische Analyse des Lehramts, sondern erlaubt es auch, ein normatives Ideal einer auf Reflexivität und Kritik basierenden Demokratieprofession Lehramt zu entwickeln. Ausgehend von einer empirischen Untersuchung der Einstellungen Heidelberger Lehramtsstudierender, die aufzeigt, dass diese zwar politisch motiviert sind, also Gesellschaft verändern und gestalten möchten, sich aber über ihre eigene Rolle in diesem Prozess, z.B. in Hinblick auf Neutralität unsicher sind, wird in dieser Arbeit diskutiert, wie die universitäre Lehrer*innenbildung zu einer Demokratieprofessionalisierung beitragen kann.Source Type:BookSeries:POLIS – politische und soziologische BildungVolume number:111 11 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Radikale Demokratietheorie(2022-08-29)Der dritte Band der Schriftenreihe POLIS dokumentiert eine Arbeit, die radikaldemokratische Demokratietheorien hinsichtlich ihres Potenzials für sozialwissenschaftliche Bildung untersucht. Dabei werden Prinzipien und Kategorien der sozialwissenschaftlichen Bildung erweitert und neue Lesarten ergänzt. Die vom Autor in dieser Arbeit skizzierten „inhaltlichen Offerten“ radikaldemokratischer Theorien können als Diskussionsangebot an die Community der Didaktik der Sozialwissenschaften verstanden werden. Damit steht bspw. die Frage im Raum, wie soziologische und politische Bildung adäquat mit dem Phänomen des Populismus umgehen sollte oder, welche Rolle Affekte, Gefühle und Leidenschaften für sozialwissenschaftliche Bildung spielen.Source Type:BookSeries:POLIS - politische und soziologische Bildung - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Ungleichheitsreproduktion als Problem für die Demokratie - Der Beitrag von Schulbüchern bei der Herstellung einer Partizipationsaristokratie(2024-07-24)Für eine funktionierende Demokratie braucht es BürgerInnen, die ihre politischen Beteiligungsmöglichkeiten wahrnehmen, die sich einmischen, die Gesellschaft, Politik und Ökonomie aktiv mitgestalten. Was aber, wenn Menschen verschiedener Bildungsschichten ihre politischen Partizipationsmöglichkeiten in Schulbüchern auf unterschiedlichem Wege und in abweichendem Umfang dargeboten werden? In welchem Zusammenhang steht die eigene politische Partizipation mit der besuchten Schulform? Führen mehr politische Beteiligungsmöglichkeiten automatisch zu mehr politischer Partizipation aller Schichten und welche Rolle spielen Schulbücher dabei? Diese Arbeit spannt den Bogen von aktuellen empirischen Studien zu Zustimmungswerten zur Demokratie über die Grundkonzepte von Demokratie, politischer Partizipation und der Reproduktion sozialer Ungleichheit hin zur Rolle des Staates bei der Reproduktion politischer Ungleichheit.Source Type:BookSeries:POLIS - politische und soziologische Bildung1 6 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Das Zeitalter des Populismus als normative Herausforderung jugendpolitischer Bildung / Die Demokratietheorie John Deweys und ihre Rezeption in der Demokratiepädagogik(2021-09-06); Der zweite Band der Schriftenreihe "POLIS – politische und soziologische Bildung" versammelt zwei studentische Arbeiten - Felix Dornhöfer und Cancuma Cetinyilmaz - die sich mit Theorie und Praxis politischer und soziologischer Bildung auseinandersetzen. Die Arbeit "Das Zeitalter des Populismus als normative Herausforderung jugendpolitischer Bildung" von Felix Dornhöfer beschäftigt sich mit dem aktuell kontrovers diskutierten Phänomen des Populismus. Mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Rekonstruktion des Phänomens formuliert der Autor die Forderung, in der Jugendbildung vermehrt Räumen für eine vertiefte politische Diskussion zu schaffen, ohne in eine normative Verurteilung des politischen Gegenübers zu verfallen. In der Arbeit "Die Demokratietheorie John Deweys und ihre Rezeption in der Demokratiepädagogik" nimmt Cancuma Cetinyilmaz eine kritische Analyse der Rezeption der Demokratietheorie des amerikanischen Philosophen und Pädagogen John Dewey durch die Demokratiepädagogik vor. Diese blende große Teile von Deweys demokratietheoretischen und gesamtgesellschaftlichen Vorstellungen aus und fokussiere sich auf das zu erziehende Individuum, das vor Gefahren geschützt und zu demokratischem Verhalten erzogen werden müsste. Ausgehend von den Erkenntnissen der beiden Arbeiten können Auswirkungen einer kritischen Beschäftigung mit dem Gegenstand des Populismus sowie mit den gesellschaftlichen Überlegungen John Deweys auf die politisch-soziologische Bildungstheorie und -praxis diskutiert werden.Source Type:BookSeries:POLIS – politische und soziologische Bildung3 1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Das Lehramt als politischer Beruf(2020-06-15)Das Lehramt wurde schon immer politisch gedacht und politisch instrumentalisiert; es ist ein politischer Beruf. Das ermöglicht nicht nur die politisch-theoretische Analyse des Lehramts, sondern erlaubt es auch, ein normatives Ideal einer auf Reflexivität und Kritik basierenden Demokratieprofession Lehramt zu entwickeln. Ausgehend von einer empirischen Untersuchung der Einstellungen Heidelberger Lehramtsstudierender, die aufzeigt, dass diese zwar politisch motiviert sind, also Gesellschaft verändern und gestalten möchten, sich aber über ihre eigene Rolle in diesem Prozess, z.B. in Hinblick auf Neutralität unsicher sind, wird in dieser Arbeit diskutiert, wie die universitäre Lehrer*innenbildung zu einer Demokratieprofessionalisierung beitragen kann.Source Type:BookSeries:POLIS - politische und soziologische Bildung2
