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    Maximilian Erbacher: Versprechen
    Der Künstler Maximilian Erbacher setzt sich seit vielen Jahren mit den politischen, ökonomischen und sozialen Dynamiken im öffentlichen Raum auseinander. Mit humorvollen wie schneidenden Kommentaren reagiert er auf das Beobachtete in Form urbaner Interventionen, die von spontanen Gesten bis zu lang geplanten Projekten reichen. Mit seinen Arbeiten kommentiert Erbacher oft unausgesprochene gesellschaftliche Vereinbarungen, Kulturen der Kommunikation und aus den Fugen geratene Besitz- und Machtverhältnisse – neuralgische Punkte unseres brüchig gewordenen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der Titel der Publikation – "Versprechen" – erzählt von einem Glauben an die Kraft des öffentlichen Raums als Diskursraum, als Ort der Begegnung und der gesellschaftlichen Teilhabe und liefert einen Gegenentwurf zu populistischen Sprechweisen und deren affektiven Provokationen. Der Katalog zur 13. Ausstellung der "Galerie hell" des Departments Architektur führt erstmalig eine Auswahl seiner Arbeiten im öffentlichen Raum aus den Jahren 2008 bis 2023 zusammen.
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    Series:
    Volume number:
      296  91
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    Rui Neto - The Cut
    Spaces and architectures are not only created from the specific materials needed to build them, they also exist as images and quotations, as narratives and films conjured before the eye of the beholder. These conscious and unconscious fictions have such a fundamental effect on our perception that they also influence what is actually built. Rui Neto‘s work seeks to explore these interactions between imagination, design, and realization. Entitled "The Cut", the exhibition presents sectional drawings and sectional models that help us navigate the relationship between an oneiric world and a real tectonic one. From a delicate and intense dialogue there emerges a palimpsest consisting of architect‘s fragments and imaginary worlds with an archaeological appearance.
    Source Type:
    Series:
    Volume number:
      442  111
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    Nieves de la Fuente - Somewhat Damaged
    Der Katalog zur 11. Ausstellung der Galerie "hell" im Department Architektur widmet sich der Künstlerin Nieves de la Fuente. De la Fuente setzt sich mit zeitgenössischen digitalen Medien auseinander und formuliert ihre Arbeiten über multimediale Installationen bis hin zu reinen Augmented und Virtual Reality-Anwendungen. Nieves de la Fuentes Interesse gilt der Erforschung und Erprobung eigenständiger wie widerständiger Strategien der Navigation durch den digitalen Raum. Der Katalog führt fünf ausgesuchte, konzeptuell sehr unterschiedliche Arbeiten de la Fuentes zusammen. Sie geben Einblick in künstlerische Praktiken im kritischen Umgang mit unseren gegenwärtigen digitalen Umgebungen und ihren ideologischen Implikationen. Tobias Becker, Herausgeber des Katalogs, führt in die Arbeiten ein.
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    Series:
    Volume number:
      387  142
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    soma. on matters, spaces and bodies
    In ihren Arbeiten verfolgt Gabi Schillig zukunftsorientierte gestalterische Ansätze, die von der Räumlichkeit sozialer und physischer Prozesse ausgehen. Materialität, Körper und Kommunikation stehen im Zentrum eines experimentellen, sowohl digitale als auch analoge Ebenen und Methoden einbeziehenden Gestaltungsprozesses. Ihre Raumkonzepte münden in multisensorischen, prozesshaften und dialogischen, performativen Strukturen und Kommunikationsräumen, die in unterschiedlichen Maßstäben und Kontexten realisiert werden – Stadt, Landschaft, Bühne und Ausstellung – und Materialität und Interaktion auf unmittelbare Weise verbinden. 
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    Volume number:
      312  140
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    Michel Sauer : Kategorie und Maßstabwechsel
    (2017)
    Ausstellung und Katalog der dritten Auflage von "hell" widmen sich dem Künstler Michel Sauer, 1994 bis 2015 Professor für Kunst mit Schwerpunkt Plastik an der Universität Siegen. Michel Sauers Kunst entspricht natürlich seinem Sehen. Er sagt: Sehen ist Vergleichen. Seine Skulpturen sind vergleichbar in Größe, handhabbar, selten schwer. Die Maßstäbe entsprechen ihrer eigenen Wirklichkeit. Sie werden tatsächlich malerisch anschaulich. Sie weisen auf Dinge des größeren Ganzen: Technik, Häuser, Natur, Berge, Köpfe. Und es gibt Montagen und vorbildlose Erfindungen.
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    Series:
    Volume number:
      510  332
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    GrundGesetz
    (2017)
    Für die Idee "Eine Uni - ein Buch" des Stifterverbands und der Klaus Tschira-Stiftung legt die Universität Siegen das Grundgesetz in neu gestalteter Form vor: Die Gesetzestexte werden mit digitalen Spuren hinterlegt - eine künstlerische Ausweitung in Raumtiefen und -zeiten. Die Gesetzestexte sind mit digitalen Spuren hinterlegt, unmaßstäblich, unproportional. Sie entstammen gestischen Cursor-Bewegungen mit digital programmierten Pinselwerkzeugen, liegen in gestapelten transparenten Ebenen senkrecht zu der Bildebene der Textseiten. So entsteht der Eindruck von Raumtiefen und Zeiten. Ihre amorphen Zeichen erinnern vielleicht an Rauch, Staub, Schmutz, Wolken, Atmosphären, Flüssigkeiten, Löcher, Lichtquellen, Zellen und Teilungen – Erscheinungen jenseits unserer Sicht – Horizonte, im Partikulären oder in der Unendlichkeit unseres Raums.
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    Volume number:
      1584  1086
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    Karl Kiem
    (2016)
    Das Department Architektur, Fakultät II Bildung • Architektur • Künste der Universität Siegen, kuratiert Ausstellungen mit Werken von akademisch Lehrenden und externen bekannten Professionellen aus Architektur, Bildende Kunst, Musik, Neue Medien. Der vorliegende Ausstellungsband würdigt das Werk des Siegener Universitätsprofessors für Baugeschichte und Denkmalpflege, Karl Kiem. Karl Kiem ist radikaler Architekt und kluger Historiker. Akademie und Praxis vermitteln seinem Wissen tiefes ästhetisches Erkennen, bringen Promotionen und Habilitation, eröffnen einen Reigen von Publikationen. KKs Architekturanalysen sind genau, ästhetisch nuanciert, gesellschaftlich / politisch modern.
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    Volume number:
      605  479
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    Martin Herchenröder. Traumwandlungen
    (2019-06-24)
    Der Komponist Martin Herchenröder sagt, „was mich berührt, wird Musik“; und der Organist Herchenröder fügt an: „Mein Instrument ist die Orgel“. Nun ist die Orgel der komplexeste und größte Klangerzeuger, den die Menschen erfunden haben. Auf ihr können sprichwörtlich „alle Register gezogen“, feinste wie mächtigste Klangbilder intoniert werden. Herchenröders Orgelmusik weitert diese tonale Ästhetik, Klang-Erfindungen, Transformationen, gleichwohl er über die Tradition sinniert - etwa so, sinngemäß: er könne Bachs Einfluss in allen seinen Werken nachweisen. Herchenröders Musik ist nicht strukturelles Experiment, sondern sprachfähige künstlerische Form.
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    Karl Kiem
    (2017-01-09)
    Karl Kiem ist radikaler Architekt und kluger Historiker. Akademie und Praxis vermitteln seinem Wissen tiefes ästhetisches Erkennen, bringen Promotionen und Habilitation, eröffnen einen Reigen von Publikationen. KKs Architekturanalysen sind genau, ästhetisch nuanciert, gesellschaftlich / politisch modern. Karl Kiem sieht schöne Architekturen und Städte als authentizitätsstiftende sinnliche Umwelten; eigen wie vielgestaltig, evolutionär im Sinne der Kulturen unserer Welten. Sein Buch „Die Waage“ stellt die holländischen Profan-Architekturen des 17. und 18. Jahrhunderts nicht neben Feudal- und Sakralarchitekturen hegemonialer Mächte, sondern zur Kunst eines Rembrandts und Vermeers.
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    Skizzenbuch - Florian Afflerbach - ab Juni 2012
    (2018-06-20)
    Wie stellt man die Arbeit eines Zeichners dar? Wie erklärt man eine Arbeitsweise, eine Entwicklung? Was erzählen die Motive die gezeichneten Orte, die Themen über ein Zeichnerleben? Florian Afflerbach (1980 - 2016) hat in einer kurzen Schaffenszeit ein Werk von über 30 Skizzenbüchern hinterlassen. Die vorliegende Faksimile-Ausgabe des Skizzenbuches "ab Juni 2012" bildet das komplette Buch in 20% verkleinerter Darstellung ab. Das Faksimile erscheint anlässlich einer Ausstellung im Department Architektur der Universität Siegen als Erinnerung an einen außergewöhnlichen Freund und Kollegen.
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