Now showing 1 - 3 of 3
  • Some of the metrics are blocked by your 
    PublicationAccess status: Open Access ,
    Machtprozesse in der Heimerziehung : eine qualitative Studie über ein Setting klassischer Heimerziehung
    (1999)
    Menschen, die miteinander zu tun haben, entwickeln zwangsläufig Abhängigkeiten: Es ist ihnen nicht ganz gleichgültig, was die anderen tun, denken oder fühlen. Dabei kann der eine deutlich abhängiger sein als der andere, dann besteht ein großer Machtunterschied, der sich im Verlauf der Zeit vergrößern oder verringern kann. In diesem Buch werden die Machtbalancen zwischen Kindern und Erwachsenen einer Heimgruppe untersucht. Dabei spielt die ungleiche materielle Abhängigkeit eine Rolle, aber auch das Bedürfnis, geliebt zu werden, der Wunsch, die eigene Arbeit als sinnvoll zu erleben oder der Vorsprung an Orientierungsmitteln, körperliche Stärke, die gesellschaftliche Funktion der Heimerziehung und schließlich gesellschaftliche Deutungsmuster. Zusammenhänge zwischen den Lebenserfahrungen und den Bedürfnissen der Menschen, zwischen Organisationsmerkmalen, anderen Beziehungen und gesellschaftliche Faktoren werden analysiert. Dabei wird ein Gewebe unterschiedlicher Prozesse deutlich, das die Lebens- und Lernbedingungen in der Heimgruppe prägt, Entwicklungschancen hervorbringt und begrenzt.
    Source Type:
      7  10
  • Some of the metrics are blocked by your 
    PublicationAccess status: Open Access ,
    Migrationssensible Pflegekinderhilfe: Balancierungsleistungen zwischen Zuschreibungen und Zugehörigkeit
    (2014)
    Pflegekinder mit Migrationsgeschichte werden in der deutschen Pflegekinderhilfe erst sehr allmählich als relevantes Thema für einen fachlichen Diskurs erkannt. Dass Deutschland zu einem Einwanderungsland geworden ist und damit neue Fragen an eine nun zu entwickelnde migrationssensible Kinder- und Jugendhilfe entstehen, wird zwar grundsätzlich anerkannt, aber die Pflegekinderhilfe steht bei der Suche nach ihren Antworten auf diese gesellschaftliche Aufgabe noch ganz am Anfang.
    Source Type:
    Journal:
    Volume number:
      674  610
  • Some of the metrics are blocked by your 
    PublicationAccess status: Open Access ,
    Was macht leistungsfähige ambulante Erziehungshilfen aus?
    (2010)
    Im Mittelpunkt der Fachtagung 2009 an der Universität Siegen stand die Frage nach der Leistungsfähigkeit der ambulanten Hilfen zur Erziehung. Diese Frage hat unterschiedliche Anschlüsse. Gesellschaftspolitisch kann man sie vielleicht so formulieren: Was können die ambulanten Erziehungshilfen für die Menschen, die zu ihren Klientinnen und Klienten werden, leisten? Oder provokativer formuliert: Wieso kommt es trotz eines in den letzten 20 Jahren immer weiter ausgebauten Netzes ambulanter Hilfen zur Erziehung mit einer erheblichen Kostensteigerung immer wieder dazu, dass Kinder in ihren Familien elend ums Leben kommen, manchmal sogar obwohl z. B. eine SPFH in der Familie stattfand?
    Source Type:
    Journal:
    Volume number:
      1  2