Knobloch, Clemens
Preferred name
Knobloch, Clemens
6 results
Now showing 1 - 6 of 6
- Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Das sogenannte Gute. Zur Selbstmoralisierung der Meinungsmacht(2018-10-08)Der Band enthält Essays und Vorträge, die sich, teils publizistisch, teils kritisch-linguistisch mit Themen und Motiven der medialen Macht und Meinungskommunikation auseinandersetzen. Leitbegriffe und Fahnenwörter mit steilen Verwendungskarrieren in den letzten Jahren ("Inklusion","Diversität"...) werden unter die Lupe genommen, ebenso auch Ausdrücke, die durch ihre Allgegenwart im öffentlichen Reden längst unauffällig geworden sind (wie das heimliche Fahnenwort „sozial“). Was dabei in Umrissen sichtbar wird, ist ein Bündel sprachlicher Machtpraktiken, die dadurch allgemeine Zustimmung zu erzwingen suchen, dass sie Dissidenz moralisch diskreditieren. Kompakte Machtakteure betreten die öffentliche Bühne moralisch gewandet (zur Sache geht es dann hinter verschlossenen Türen!). Das Publikum sieht die Moralfassade und nickt. Wer möchte schließlich nicht zur Gemeinschaft der Guten gezählt werden?Source Type:BookSeries:Reihe Kunst1 1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Metadata only , From <i>Sprachtheorie</i> to semantics and cybernetics: Karl Bühler’s “Pocketbook on practical semantics”(2023); Among the many Central European scholars and intellectuals driven into exile across the Atlantic in the 1930s was the prominent Vienna psychologist Karl Bühler (1879–1963). Bühler had great difficulty establishing himself in his new home of the United States, despite his attempts to adapt his ideas to the American scene. In this paper, we look at one such attempt at adaptation, the unpublished manuscript of Bühler’s “Pocketbook on Practical Semantics,” an effort to turn the Sprachtheorie of his Vienna period into a contribution to the applied semiotics and communications research popular in America at the time. Our paper represents the first detailed examination of the “Pocketbook” manuscript that places it in its context in the history of semiotics.Source Type:Article1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Grammatisch-semantische Studien zum Adjektiv im Deutschen(2022-11-14)Die Versuche, grammatische Wortklassen wie die „Adjektive“ semantisch, d. h. über ihren Beitrag zur Analyse der außersprachlichen Wirklichkeit zu bestimmen, haben eine ehrwürdige, bis in die Antike zurückreichende Tradition. Entsprechend groß sind die Widerstände, mit denen zu rechnen hat, wer diesen Pfad verlässt oder auch nur in Frage stellt. Das Adjektiv steht (wie alle schulgrammatischen Wortartbegriffe) für eine hybride Konstruktion. Es kombiniert heterogene Gesichtspunkte: ein Spektrum typischer syntaktischer Verwendungsmöglichkeiten, morphologische Besonderheiten, semantische Eigenschaften – zusammengehalten durch die Funktion der Modifizierung. Der Band besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bildet eine ausgearbeitete Vorlesung zur Wortart Adjektiv im Deutschen, entworfen mit dem Anspruch, nicht einfach zu kompilieren, was Grammatiker und Linguisten in der Vergangenheit über das Adjektiv geschrieben haben, sondern Verbindungen herzustellen zu allgemein sprachtheoretischen Fragen der Darstellungstechnik. Auf die einleitenden Kapitel der Vorlesung folgen dann drei selbständige und weiterführende Aufsätze zu Adjektivproblemen.Source Type:Book1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Metadata only , Mutual orientation in and through “skills”: Outline of a problem(2024)This paper is concerned with practical skills as a resource and as an object of deictic procedures in interaction and communication. It is well known that, as a rule, practical skills are not based on knowledge that is formulated—or that can be formulated—in language, nor that practical skills can be described completely and explicitly in language for purposes of learning and teaching. If we examine the activity of speaking, we see that it constitutes itself a practical skill, constrained by the same limits that apply to other practical skills: on the one hand, speaking serves the practical purpose of orienting participants in a discourse, drawing attention to and focussing on what it is used to refer to in the speaking situation, and, on the other hand, its representational function is based on the sub-skills of phonetic, grammatical and semantic articulation, the workings of which cannot be described completely and explicitly by the average speaker. This paper seeks to demonstrate how a broadly conceived notion of deixis and indexicality allows us, in accordance with the multiple reflexivity of language, to begin to make language tractable as a practical skill.Source Type:Article1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Neue Rechte und UniversitätIn dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:19,25 1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Umfelder des Sprechens(2020-06-08)Im Alltag gehen wir davon aus, dass der Sprecher selbst am besten weiß, was er gemeint hat. Wir brauchen ihn nur zu fragen. Aber ist es wirklich der Sprecher, der entscheiden kann, was er gemeint hat? Das Gemeinte ist ein merkwürdiges Ding. So lange man uns nicht danach fragt, können wir mit dem Gemeinten umgehen. Wenn wir es aber explizieren oder definieren sollen, geraten wir in Schwierigkeiten. Die linguistische Semantik belehrt uns, dass es in keiner Sprache Zeichen gibt, die exakt den Zeichen einer anderen Sprache entsprechen. Sprachliche Bedeutungen sind es jedenfalls nicht, die wir meinen, sondern mit ihnen und durch sie hindurch immer etwas anderes, das selbst nicht zur Sprache gehört. Die Semantiker nennen es gern „Referenz“ und modellieren es als außersprachlichen Bezug der sprachlichen Kommunikation auf reale Dinge. Aber geht das Gemeinte wirklich auf in der Adresse eines singulären Objekts der Außenwelt? Der Band versucht, die sprach- und kommunikationswissenschaftliche Frage nach dem Gemeinten in der Tradition einer „Linguistik des Sprechens“ zu beantworten.Source Type:Book2 1
