Hoffmann, Katja
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Hoffmann, Katja
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Publication Access status: Open Access , Gesten des SichtbarmachensDie vorliegende Publikation eröffnet Einblicke in Prozesse der kunstpädagogischen Lehre und in künstlerisch-forschende Resonanzräume von Studierenden der Kunstpädagogik. Die hier abgebildeten Spuren zeigen Ausgangspunkte und Anfänge von den Möglichkeiten des Sichtbarmachens von Lehre, von Suchbewegungen und ihren Erkenntnisprozessen im Medium des Visuellen. Anhand von drei Einblicken in unterschiedliche Seminarsettings der Kunstpädagogik sowie in die eigenständige künstlerische Praxis von Studierenden erschließen sich explorative und reflexive Zugänge in Prozesse und Methoden der kunstpädagogischen Lehre und Kunstvermittlung. "Gesten des Sichtbarmachens" bezeichnet vor diesem Hintergrund den reflexiven Umgang mit visualisiertem, ästhetischem Ausdruckshandeln und zugleich auch eine forschungsmethodische Annäherung an die Untersuchung von ästhetischen Bildungsprozessen, die nicht allein im Medium der Sprache zu verorten sind. Ästhetische Bildung wird in diesem Sinne als ein erfahrungsbasierter Prozess aufgefasst. In künstlerischen Ausdrucksformen zeigen sich mögliche Weisen des ästhetischen Antwortens auf eine Erfahrung. Damit verbunden sind auch Fragen der Qualität von künstlerischer bzw. ästhetischer Bildung, die nicht standardisiert beantwortet, aber dennoch qualitativ reflektiert werden können. Das Zeigen, das Nicht-Zeigen, Brüche und Lücken der Repräsentation spielen dabei eine bedeutende Rolle.Source Type:BookSeries:Reihe KunstVolume number:23494 263 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Vom Umgang mit Kriegs-, Gewalt- und Todesdarstellungen in bildnerischen Produktionen von männlichen Jugendlichen : für eine vielschichtige Archäologie der Kinder- und Jugendzeichnung(2015)Dieser Beitrag widmet sich einem in der kunstpädagogischen Literatur bereits vielfach behandelten Thema: der Kinderzeichnung. Er nimmt im Rahmen einer qualitativ-empirischen Bildanalyse exemplarisch drei Zeichnungen von Schülern im Übergang zum Jugendalter in den Blick. Sie wurden im Kontext eines Unterrichtsprojekts an einem Leverkusener Gymnasium innerhalb einer sechsten Klasse von drei Jungen im Alter von elf Jahren angefertigt. Die vorgelegten Bilder sind also in einem strengen Sinne nicht mehr eindeutig als Kinderzeichnungen zu verstehen, sondern eher als Jugendzeichnungen. Hat die - häufig mehr oder weniger explizit - psychoanalytisch geprägte, bildnerische Persönlichkeitsdiagnostik eher monokausale und eindimensionale Deutungsmodelle im Blick, sollen hier unterschiedliche Bildzugänge zu den Zeichnungen entfaltet werden: Es geht in diesem Beitrag zunächst um eine behutsame ‚Archäologie der Kinder- bzw. Jugendzeichnung‘, in dem Sinne, dass der Versuch unternommen wird, sich unterschiedlichen, möglichen Bild- und Bedeutungsschichten in den Zeichnungen durch die Erschließung vielfältiger Entstehungskontexte anzunähern. Gerade in sozialpädagogischen, aber auch in schulischen Zeichenprojekten bietet ein solcher multiperspektivischer Zugang das Potential, sich vielschichtig mit diesem hoch spannenden Bildphänomen der Jugendzeichnung auseinanderzusetzen und sich zugleich mit einem differenzierten Blick den Jugendlichen und ihren komplexen Lebenswirklichkeiten anzunähern.Source Type:ArticleJournal:SIEGEN:SOZIAL - Analysen, Berichte, Kontroversen (SI:SO)Volume number:20,1,1692 946
