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    Hannes Egger: Stadt + Land / wanderspace
    Im Wintersemester 2024/25 war der italienische Künstler Hannes Egger mehrere Wochen im Siegerland zu Gast. Ausgehend von einem Sammelsurium an Geschirr, das er aus seiner Heimat Südtirol mitbrachte, tauschte er Teller und Tassen gegen "Siegerländer" Geschirr – und kam so mit zahlreichen Menschen in Stadt und Land ins Gespräch. Diese Begegnungen führten zur Einladung zu zwei gemeinsamen Abendessen: ein Happening in der Stadt und eines auf dem Land. Der kulinarische Rahmen bot Anlass zum Austausch über zentrale Fragen von Eggers Projekt STADT+LAND: Was ist die Beziehung zwischen Stadt und Land? Wie sieht ein Dorf im 21. Jahrhundert aus? Und eine Stadt? Im Anschluss entstand eine Dokumentation des Projekts, mit einem Text des Kunsthistorikers Ludwig Seyfarth sowie einem Vorwort von Prof. Johanna Schwarz, das nun präsentiert wird.
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    Ivo Weber: 7 Tage 7 Hügel - Waldfegen / wanderspace
    Ein Laubwald, eine Gruppe von Menschen, Rechen, eine warme Suppe, Seelen und eine Kamera. So könnte man die wenigen wesentlichen Bestandteile der Kunstaktion 7 Tage, 7 Hügel-Waldfegen auflisten. Was aus diesen Zutaten entsteht ist wesentlich komplexer und nicht in wenigen Worten zu fassen. Wir haben Ivo Weber, der das Waldfegen seit über 20 Jahren erfolgreich in Köln praktiziert, eingeladen, als Wandergast im Rahmen des Wanderspace einen Beitrag zu leisten. Die vorliegende Publikation dokumentiert die Kunstaktion und gibt mit den Textbeiträgen von Johanna Schwarz und Thorsten Schneider, sowie einem Interview von Kay von Keitz mit Ivo Weber, Anregungen zum Weiterdenken.
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    Valeria Fahrenkrog: Material. Anordnungen. Siegen / wanderspace
    "wanderspace" lädt Künstler:innen ein, im ländlichen Südwestfalen zu arbeiten und sich über einen längeren Zeitraum mit der Region und ihren Besonderheiten zu befassen. Es entsteht jeweils eine künstlerische, bleibende oder temporär angelegte Arbeit vor Ort. Ein wesentliches Moment der "wandergäste" ist die Möglichkeit zur Partizipation und die Einbindung der Menschen vor Ort. Die Künstlerin Valeria Fahrenkrog (*1980, Asunción, Paraguay) hat über die Dauer von mehreren Wochen ortsspezifische Untersuchungen im Stadtraum von Siegen gemacht. Fahrenkrogs Ausgangspunkt ist das Arbeitsprinzip des "kleinstmöglichen Eingriffs" (l̕intervento minimo) nach dem Schweizer Soziologen Lucius Burckhardt. Es geht um die Frage, wie sich mit möglichst wenig Aufwand unsere Wahrnehmung verändern lässt. Valeria Fahrenkrog arbeitet mit gebrauchtem Material, und kombiniert dies mit visuellem Material ‐ ihren Beobachtungen im Stadtraum ‐ die sie in Form von Zeichnungen, Grafiken und Malereien auf Fundstücken anbringt. Diese entstandenen Bilder dienen als Ausgangsmaterial zur Intervention im öffentlichen Raum an drei unterschiedlichen Orten in Siegen.
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