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    Den Kopf geschüttelt oder gelacht - Unklarheiten und Widersprüche der dialogischen Theorie
    Es fällt schwer, eine Theorie zu kritisieren, die einem, ganz pragmatisch gesehen, sympathisch ist - wer mag schon bezweifeln, daß verschiedene Theorien über denselben Gegenstand sich möglichst intensiv auf einen kritischen Dialog einlassen sollten? Abgesehen von diesem grundsätzlichen Sympathiewert erscheint mit aber fast alles an Zimas Beitrag ungenau, verworren oder falsch. Ich muß mich hier auf zwei Punkte beschränken: Erstens will ich zeigen, daß Zima relativistischer und unreflektierter ist, als er uns weismachen möchte; zweitens, daß die Philosophie dialogischer ist, als Zima sie charakterisiert.
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    Die Methode der Grundlegung und der Übergang von der gemeinen sittlichen zur philosophischen Vernunfterkenntnis
    Hans Wagner hat in seinem Beitrag über „Hilflose Belesenheit und hilfreiche Textanalyse“ davor gewarnt, sich von gleichen oder ähnlichen Wörtern, Ausdrücken und Formulierungen dazu verleiten zu lassen, allzu vorschnell auf sachliche Gleichheiten oder Ähnlichkeiten zu schließen. Natürlich kann die Hilflosigkeit mancher anderer mangelhaften Textanalysen in der Kantliteratur auch ganz andere Gründe haben. Einer dieser Gründe besteht, banal genug, in der fehlenden Bereitschaft zu wirklicher, und das heißt: detailbesessener, unzufrieden bleibender und sich von Interpretationsparadigmen lösender Analyse Kantischer Texte und damit Kantischer Theorien.
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    Gemeine sittliche und philosophische Vernunfterkenntnis : zum ersten Übergang in Kants Grundlegung
    Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten ist das erste Werk Kants, in dem von „Übergängen" die Rede ist. Kant hat nicht gesagt, was man darunter zu verstehen hat und welche systematische Funktion diese Übergänge im Aufbau der GMS spielen. Unumstritten ist, daß Kant auf systematische und methodische Überlegungen stets großen Wert gelegt hat. Auch in der Vorrede zur GMS macht er Anmerkungen zur „Methode in dieser Schrift" (392,17) also der GMS, und zum „Weg" (392,22), den er insgesamt in seiner Metaphysik der Sitten eingeschlagen habe. Während die GMS als Ganzes analytisch verfährt, wird die für „dereinst" (391,16) angekündigte Metaphysik der Sitten synthetisch aufgebaut. Zwar heißt es, die Einteilung der GMS sei „daher so ausgefallen" (392,22, k. v. Vf.), wie sie es tatsächlich ist, nämlich in die bekannten drei Abschnitte; warum aber in diesen Abschnitten dann jeweils ein Übergang stattfindet, wird dabei nicht unmittelbar klar und, wie gesagt, von Kant auch nicht weiter expliziert.
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    Zur Analytizität der Grundlegung
    Im letzten Absatz der Vorrede beschreibt Kant die „Methode" (392,17)1, die er in der GMS verwendet hat. So scheint es jedenfalls, und stets wurde die Stelle so interpretiert, als zeichne Kant damit zugleich den „Weg" (392,22) nach, den er „in dieser Schrift" (392,17) eingeschlagen habe. Ein Weg, der auf der ersten Strecke „analytisch" (392,19), auf der zweiten „synthetisch" (392,21) verlaufe, so daß also die GMS zwar drei Abschnitte, aber zwei Verfahrensweisen zu kennen scheint, eben eine analytische (GMSI und II) und eine synthetische (GMS III
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