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    "A free will and a will under moral laws are the same": Kant’s concept of autonomy and his thesis of analyticity in Groundwork III
    In section 1 of GMS III, Kant claims that “a free will and a will under moral laws are the same” (447.6–10). 1 h is claim expresses Kant’s concept of autonomy; after all, the concept of freedom is the “key” (446.6) to this concept. So if we understand freedom in its relation to morality, we understand autonomy. But how are we to understand this relation? On the standard reading, Kant’s claim is that a free will is under the moral law as a Categorical Imperative (CI); hence, once it is shown that we are free it is shown that we are obliged by the CI. 2 h is interpretation, I will argue, is incorrect.
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    Das gefühlte Faktum der Vernunft : Skizze einer Interpretation und Verteidigung
    Es gehört bis heute zu den Vorurteilen des philosophischen Diskurses, dass Kant in seiner Ethik den Gefühlen gar keinen oder jedenfalls keinen substanziellen Platz einräume. So wirft Husserl Kant vor, dieser vertrete einen „extremen und fast absurden Rationalismus“ (Husserl 1988, 407)1, und noch in jüngerer Zeit vertritt beispielsweise Engelen in ihrem Buch über Gefühle die These, dass Handlungen, „welche aufgrund rationaler Erwägungen zu erfolgen haben, ohne die motivierende und bewertende Kraft von Emotionen nicht umgesetzt werden“ (2007, 35) können. Das stimmt wohl; zugleich führt Engelen aber Kant als jemanden an, der genau dies bestreite, und das ist falsch.
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    Den Kopf geschüttelt oder gelacht - Unklarheiten und Widersprüche der dialogischen Theorie
    Es fällt schwer, eine Theorie zu kritisieren, die einem, ganz pragmatisch gesehen, sympathisch ist - wer mag schon bezweifeln, daß verschiedene Theorien über denselben Gegenstand sich möglichst intensiv auf einen kritischen Dialog einlassen sollten? Abgesehen von diesem grundsätzlichen Sympathiewert erscheint mit aber fast alles an Zimas Beitrag ungenau, verworren oder falsch. Ich muß mich hier auf zwei Punkte beschränken: Erstens will ich zeigen, daß Zima relativistischer und unreflektierter ist, als er uns weismachen möchte; zweitens, daß die Philosophie dialogischer ist, als Zima sie charakterisiert.
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    Die Methode der Grundlegung und der Übergang von der gemeinen sittlichen zur philosophischen Vernunfterkenntnis
    Hans Wagner hat in seinem Beitrag über „Hilflose Belesenheit und hilfreiche Textanalyse“ davor gewarnt, sich von gleichen oder ähnlichen Wörtern, Ausdrücken und Formulierungen dazu verleiten zu lassen, allzu vorschnell auf sachliche Gleichheiten oder Ähnlichkeiten zu schließen. Natürlich kann die Hilflosigkeit mancher anderer mangelhaften Textanalysen in der Kantliteratur auch ganz andere Gründe haben. Einer dieser Gründe besteht, banal genug, in der fehlenden Bereitschaft zu wirklicher, und das heißt: detailbesessener, unzufrieden bleibender und sich von Interpretationsparadigmen lösender Analyse Kantischer Texte und damit Kantischer Theorien.
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    Duties to others from love (TL 6:448-461)
    Make no mistake: It is impossible to interpret Kant’s account of duties of love in §§23—26 of the Tugendlehre in just twenty pages or so. I will not even try to provide such an interpretation. I will provide, however, a partial interpretation that shall demonstrate why it is impossible to interpret Kants theory in only a few pages. At the same time, I will sketch a research program to show what kind of work needs to be done.
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    Ethics for children and ethics for adults?
    Is there a difference between ethics for children and ethics for adults? Unless we advocate a relativistic ethics in which case what is good and right would be relative to the age of the acting subjects we are prone to think not: what is good is good and what is right is right no matter how old you are. So it appears that the ethics we teach adults should be the same ethics we teach children. However, there are two problems. First, what ethics do we teach adults? Second, how much ethical receptivity do children possess?
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    Gemeine sittliche und philosophische Vernunfterkenntnis : zum ersten Übergang in Kants Grundlegung
    Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten ist das erste Werk Kants, in dem von „Übergängen" die Rede ist. Kant hat nicht gesagt, was man darunter zu verstehen hat und welche systematische Funktion diese Übergänge im Aufbau der GMS spielen. Unumstritten ist, daß Kant auf systematische und methodische Überlegungen stets großen Wert gelegt hat. Auch in der Vorrede zur GMS macht er Anmerkungen zur „Methode in dieser Schrift" (392,17) also der GMS, und zum „Weg" (392,22), den er insgesamt in seiner Metaphysik der Sitten eingeschlagen habe. Während die GMS als Ganzes analytisch verfährt, wird die für „dereinst" (391,16) angekündigte Metaphysik der Sitten synthetisch aufgebaut. Zwar heißt es, die Einteilung der GMS sei „daher so ausgefallen" (392,22, k. v. Vf.), wie sie es tatsächlich ist, nämlich in die bekannten drei Abschnitte; warum aber in diesen Abschnitten dann jeweils ein Übergang stattfindet, wird dabei nicht unmittelbar klar und, wie gesagt, von Kant auch nicht weiter expliziert.
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    How is a categorical imperative possible? : Kant’s deduction of the categorical imperative (GMS, III,4)
    Kant’s deduction of the categorical imperative is the answer to the following question: “How is a categorical imperative possible?” The answer is given in subsection 4 (Sec. 4) of chapter three of the Groundwork. It is impossible to understand this answer, and hence impossible to understand Kant’s deduction of the moral law, without taking into account the overall context of Groundwork III (GMS III). However, here I can only sketch the overall structure of GMS III, and therefore only present a sketch of what I call Kant’s thesis of analyticity.1 This thesis is developed in Sec. 1 of GMS III; however, it appears time and again in GMS III, and it deserves special attention (part 1). Part 2, then, offers a close reading and analysis of Kant’s deduction.
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    Kant über Menschenliebe als moralische Gemütsanlage
    Das am stärksten rezipierte ethische Werk Kants ist, noch vor der Kritik der praktischen Vernunft, gewiss die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.1 Dagegen gehört die Tugendlehre (der zweite Teil von Kants Metaphysik der Sitten) traditionell zu den recht stiefmütterlich behandelten Texten des Kantischen Werkes. Das gilt für das Buch als Ganzes, aber auch für einzelne Elemente daraus (mit Ausnahme vielleicht der berühmten Unterscheidung von Wille und Willkür, die allerdings zur generellen Einleitung in die Metaphysik der Sitten gehört). Obwohl der Tugendlehre und in ihr auch der Rolle des Gefühls in letzter Zeit etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde, ist es daher vielleicht nicht überraschend, wenn auch nicht akzeptabel, dass es nach wie vor weder eine gründliche Analyse der moralischen Gemütsanlagen in Kants Tugendlehre gibt noch eine solche Analyse zur Menschenliebe als eine dieser Gemütsanlagen.
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      1007  1847
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    Kants Philosophie des Gewissens : Skizze für eine kommentarische Interpretation
    Die Geschichte der Philosophie und Theologie ist reich an Theorien darüber, was das Gewissen ist. Dies verwundert nicht, ist doch das Gewissen ein moralisches Phänomen, mit dem wir alle vertraut sind und das wir als Anlage, so jedenfalls Kant, alle „haben“ (EXII: 399,7)1, sofern wir überhaupt Menschen sind. Dies und die Tatsache, dass Kant in seinen ethischen Schriften immer wieder die Nähe seiner Überlegungen zur .gemeinen sittlichen Vemunfterkenntnis1 betont, macht es um so überraschender, in Kants Grundlegung und in der zweiten Kritik so gut wie nichts über das Gewissen zu lesen. Erst in der Religionsschrift und dann in der Tugendlehre entwirft Kant so etwas wie eine Theorie oder Philosophie dieses „wundersamen Vermögens“ (KpV: 98). Obwohl diese Philosophie des Gewissens selbstverständlich Elemente enthält, wie sie auch in der Tradition zu finden sind, bildet sie doch eine ganz eigene, komplexe und weitreichende Theorie, die eine genauere philosophische Untersuchung lohnend macht.
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