Werber, Niels
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Publication Access status: Metadata only , Keine Popularisierung ohne Depopularisierung(2024); 1892 erscheint ein heute vergessener Aufsatz zur Popularität von Lesestoffen, der Überlegungen anstellt, die einer genaueren Betrachtung wert sind. Eduard Reyer entwirft eine wegweisende Theorie des Populären, die auf der empirischen Beobachtung der quantitativen Verteilung von Beachtung aufbaut und die Zeitdimension dieser Verteilung reflektiert – mit Blick auf Prozesse der Popularisierung und Depopularisierung. Der vorliegende Aufsatz arbeitet die theoretischen Implikationen Reyers heraus und erschließt einen Schlüsseltext zum Verständnis von Popularität, der zu seiner Zeit ohne Resonanz geblieben ist.Source Type:Article1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Metadata only , Partizipation und Paratext(2023); Lang laufende, populäre Serienerzählungen wie Perry Rhodan (seit 1961) stellen für die Rezeptionsforschung eine besondere Herausforderung dar, weil die vielen über Jahre und Jahrzehnte hinweg in Form von Leserbriefen, Fanzines und Foren publizierten Kommentare genauso wenig zu überblicken sind wie die Abertausenden von Seiten umfassende Heftromanserie; sie bieten aber auch eine einzigartige Chance, da Leser:innen solcher Serien Fans sind, die dazu neigen, ihren eigenen Rezeptionsprozess ausgiebig zu kommentieren. Der quantitativen Herausforderung der populären Serie begegnen wir mit einer Fokussierung auf diejenigen Themen, die auch bei den Fans am meisten Beachtung gefunden haben. Unter dieser Vorgabe untersuchen wir den Paratext der Serie als privilegierten Raum der Leserkommunikation über und der seriellen Auseinandersetzung mit populären Erzählungen. In den Peritexten der »Leserkontaktseite« und den Epitexten des digitalen Fan-Forum lassen sich besonders populäre Aushandlungen zwischen Leser:innen, Autor:innen und Redakteur:innen beobachten und auf die Weiterentwicklung der Serie beziehen. Wie die Serie gelesen und wie sie weitergeschrieben wird, ist eine Frage der paratextuellen Aushandlungen und der Popularität dieser Aushandlungen.Source Type:Article4
