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    "Woher hat er die Idee?" : selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Mediennutzung ; Abschlussbericht der Begleitforschung im PIKSL-Labor
    Im PIKSL-Projekt geht es um das Potenzial neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (zum Beispiel Desktop-Computer, Smartphones und Tablet-PC) für die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Das vorliegende Buch ist der Abschlussbericht der dreijährigen Modellphase des PIKSL-Labors. PIKSL steht für ’Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben’. Begleitet wurde die Modellphase vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen. Die Ergebnisse zeigen, wie eine sozialpädagogisch begleitete Mediennutzung einen bedeutenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Menschen und zu gesellschaftlicher Teilhabe leisten kann.
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      1  4
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    Digitale Teilhabe
    Das Themenheft Digitale Teilhabe beschäftigt sich zentral mit den Potentialen der Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durch benachteiligte Menschen. Im Leitartikel wird der Versuch unternommen, mögliche theoretische Anknüpfungspunkte und Forschungsfragen für weitere Studien- und Forschungsarbeiten in dem noch jungen Themenfeld der Digitalen Teilhabe zu identifizieren. Hierzu wird zunächst das zugrunde liegende Verständnis von Behinderung/Benachteiligung diskutiert und inklusive (Medien-)Bildung als Teil der Persönlichkeitsbildung skizziert. In verschiedenen Diskursen bzw. Disziplinen werden dann theoretische Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten benannt. Die Idee für das Themenheft ist im Rahmen des Projekts "Begleitforschung im PIKSL-Labor" des Zentrums für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Uni Siegen (ZPE) entstanden. Das PIKSL-Projekt zielt darauf ab, Menschen mit Behinderungen moderne Kommunikationstechnologien zugänglich zu machen, um ihnen Teilhabemöglichkeiten zu erleichtern und zugleich die personale Abhängigkeit von professioneller Unterstützung zu reduzieren. Der inter- und transdisziplinäre Ansatz von PIKSL wird durch die Vielfalt der Artikel in dem Heft deutlich: Digitale Teilhabe wird nicht alleine aus (medien-)pädagogischer bzw. sozialwissenschaftlicher Perspektive betrachtet. Die Besonderheit liegt in der Kooperation unterschiedlicher Disziplinen wie Soziale Arbeit, Kunst und Webdesign.
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      3  9
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    Digitale Teilhabe : zum Potenzial der neuen Technologien im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten
    Mit diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, mögliche theoretische Anknüpfungspunkte und Forschungsfragen für weitere Studien- und Forschungsarbeiten im Themenfeld ‚Digitale Teilhabe - Potenzial von Informations- und Kommunikationstechnologien im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten‘ aufzuzeigen. Hierzu wird zunächst das zugrunde liegende Verständnis von ‘Behinderung’ diskutiert und inklusive (Medien-)Bildung als Teil der Persönlichkeitsbildung skizziert. In verschiedenen Diskursen bzw. Disziplinen werden theoretische Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten gesehen. Hierzu gehört das Konzept der alltäglichen Lebensführung (vgl. Jurczyk/Rerrich 1993), das als theoretischer Bezugsrahmen für die Bedeutung von ICT im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten für weitere Forschungsfragen herangezogen werden kann.
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      8  10
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    Internetfähige Geräte im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten : eine explorative Studie im Rahmen eines Bachelorseminars
    Ausgehend vom ZPE-Projekt ‚Begleitforschung im PIKSL-Labor‘ haben inzwischen die ersten Seminare mit Studierenden der Studiengänge der Sozialen Arbeit der Universität Siegen zum Themenfeld der digitalen Teilhabe stattgefunden. Die begleitende Studie im Rahmen des Seminars ‚Neue Formen der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen durch Computertechnologien‘ für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit zielte auf die Bearbeitung von zwei Bereichen: 1. Nutzung internetfähiger Geräte durch Menschen mit Lernschwierigkeiten 2. Hindernisse und Barrieren der Nutzung internetfähiger Geräte durch Menschen mit Lernschwierigkeiten
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      2  4