Uhde, Alarith
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Publication Access status: Open Access , Context factors for pro-social practices in health careIn order to reduce the shortage of healthcare workers, researchers try to find ways to improve nurses’ job conditions. A lot of effort concentrates on organizing shift work in a more agreeable way by providing more autonomy to the nurses, e.g., through self scheduling. However, increased autonomy also means that nurses have to resolve scheduling conflicts within the team. To that end, a good team coherence is essential. In this brief exploratory study we present the pro-social practices of three Japanese nurses, each one working in a different setting that brings specific opportunities for pro-sociality. The findings can serve as a starting point for more focused, context-specific studies on pro-sociality in outpatient, residential, or day care.Source Type:InProceedings1 24 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Kollaborative Diensteplattform. Digitalisierung als Mittel teamorientierter Selbstorganisation"Die demografische Entwicklung, aber auch der medizinische Fortschritt haben bereits in der Vergangenheit dazu geführt, dass der Bedarf an Pflegepersonal in der Kranken- und Altenpflege gestiegen ist. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen... Die Prognosen über die zu erwartende Versorgungslücke fallen dabei unterschiedlich aus. Dies stellt eine Herausforderung für die künftige Fachkräftesicherung dar. Sie wird verschärft durch die Tatsache, dass bereits jetzt ein bundesweiter Fachkräftemangel bei examinierten Alten- und Krankenpflegern herrscht" (Bundesagentur für Arbeit 2019, S. 5). Diese Analyse der Bundesagentur für Arbeit beschreibt ein Problem, das für viele Pflegeeinrichtungen dramatische Ausprägungen angenommen hat. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist – in vielen Regionen Deutschlands – enorm. Zur Begründung wird in diesem Zusammenhang immer wieder auf die mangelnde Attraktivität des Pflegeberufes verwiesen. Die Attraktivität wird dabei durch unterschiedliche Faktoren eingeschränkt, zum Beispiel durch die körperlich und psychisch beanspruchende Tätigkeit, die häufig unter hohem Zeitdruck zu erbringen ist und vergleichsweise schlecht vergütet wird. Darüber hinaus ist die work-life-Balance von Pflegekräften durch Arbeit im Schichtdienst beeinträchtigt.Source Type:Book Part2 8 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Nachhaltige Motivation durch wohlbefindensorientierte GestaltungIn dem Projekt „Game of Roster“ (GamOR, siehe Kapitel 1) haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein kollaboratives Schichtplanungssystem für Pflegekräfte zu entwickeln, das Mitarbeitende nachhaltig zur Beteiligung am Schichtplanungsprozess motivieren möchte. Das System sollte allen Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Wünsche einzubringen, Planungskonflikte eigenständig aufzulösen und letztendlich ihre Schichtarbeit besser mit ihrem Lebensalltag zu vereinbaren. Die so entstehende Planungssicherheit und -autonomie soll nicht nur die Arbeitszufriedenheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden der Pflegekräfte in ihrem angespannten Arbeitsfeld erhöhen. Die „nachhaltige Motivation” als zentrale Anforderung brachte daher das Gestaltungsziel eines als sinnvoll und freudvoll empfundenen Planungsprozesses mit sich.Source Type:Book Part3 8 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Stärkung von Selbstorganisation und Autonomie der Beschäftigten in der Pflege durch eine digitalisierte kollaborative DienstplanungDie Pflegebranche leidet unter einem massiven Fachkräftemangel. Der Pflegeberuf als solcher wird als wenig attraktiv wahrgenommen: physische Belastungen, Schichtdienst, vergleichsweise geringes Gehalt sind – neben weiteren Faktoren – dafür ausschlaggebend. Negative Auswirkungen von Schichtarbeit können dadurch reduziert werden, dass das Autonomieerleben der Mitarbeitenden erhöht wird. Sie haben nicht mehr das Gefühl, dass (neben ihrem Berufsleben auch) über ihr Privatleben verfügt wird, sondern sie haben selbst die Chance, die Balance herzustellen und zu gestalten. Diesen Gestaltungsspielraum adressiert das Projekt GamOR („GameofRoster“): mit Hilfe einer kollaborativen, d.h. gemeinschaftlichen, und zugleich digitalisierten Dienstplanung soll die Zufriedenheit der Pflegekräfte erhöht werden. Der Artikel beschreibt die Herangehensweise im Projekt GamOR, die im Hinblick auf digitalgestützte Veränderungsprojekte insgesamt viel Übertragungspotential bietet.Source Type:Book Part2 56
