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    Begegnungen
    (2025-06-02)
    Der Band versammelt eine Reihe von Personen, denen der Autor im Lauf seines beruflichen Lebens begegnet ist und die ihn beeindruckten, beeinflussten, inspirierten, bereicherten. Die Begegnungen erfuhren ihren Niederschlag in Laudationes, Ansprachen, Nachrufen, Briefen und Erfahrungsberichten - ein kleines Kaleidoskop intellektuellen Lebens. Es sind Personen, die zugleich auf Grund ihrer Persönlichkeit, ihrer Biographie, ihres Werks von Bedeutung sind. Die Begegnungen erfuhren ihren Niederschlag in Laudationes, Ansprachen, Nachrufen, Briefen, Erfahrungsberichten. So ist ein kleines Kaleidoskop intellektuellen Lebens des vergangenen halben Jahrhunderts entstanden. Zum Autor: Klaus Vondung, geb. 1941, ist emeritierter Professor für Germanistik/Neuere Literaturwissenschaft der Universität Siegen. Gastprofessuren an US-amerikanischen und japanischen Universitäten; ständiger Gastprofessor E.h. der Zhejiang Universität, Hangzhou/China. Zentrale Forschungsgebiete: Schnittstellen von Literatur, Politik und Religion. Hierzu zahlreiche Publikationen. Zuletzt veröffentlichte Bücher: Apokalypse ohne Ende (2018); Vom Verlangen nach Einheit und Vollkommenheit (2021); Verzückungen und Untergänge. Essays aus vier Jahrzehnten (2023).
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    Verzückungen und Untergänge
    (2023-11-14)
    Von Goethes "Wilhelm Meister" bis zu Martin Walsers "Tod eines Kritikers", von Herders Begeisterung für die Hermetik bis zu den Zukunftsvisionen des Cyberspace, von der völkischen Religion bis zum Holocaust reicht die thematische Spannweite der in diesem Band versammelten Essays. Ungeachtet dieser Vielfalt gibt es unterschwellige Verbindungen: Viele Aufsätze beschäftigen sich mit ‚Untergang', seien es Katastrophen der Vergangenheit wie dem Erdbeben von Fukushima, sei es die Angst vor dem Weltuntergang durch die nicht mehr aufzuhaltende Klimakatastrophe. Zugleich aber gibt es den Gegenpol: ‚Verzückung' angesichts von Visionen der Vollkommenheit und Schönheit, in der Kunst und in der Lebenspraxis. Die Spannung zwischen diesen Extremen prägt unsere Zeit und unseren Blick in die Zukunft.
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