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    Aktuelle Kriminalromane für ein junges Lesepublikum
    Wie Kriminalliteratur für Erwachsene ist auch die Kriminalliteratur für Kinder und Jugendliche heterogen und der Markt erscheint schier unübersichtlich. Die Intention des vorliegenden Bandes ist es, im Sinne einer nachhaltigen Leseförderung unterschiedliche Kriminalromane für Kinder vorzustellen, die Spannung und Abenteuer mit literarästhetischer Qualität verbinden. Ausgewählt wurden für den Band insgesamt zehn Kriminalromane für verschiedene Jahrgangsstufen. Neben Klassikern werden aber vor allem neuere Bücher vorgestellt, die es zu entdecken gilt und die sich für den Einsatz im Literaturunterricht besonders eignen.
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    Volume number:
      1259  6140
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    Erstleseliteratur: Theorie, Geschichte, Analyse und Wertung
    Mit der vorliegenden Publikation liegt der zweite Band der Reihe "Nachhaltigkeit ∞ Lesen ∞ Literatur vor Lesekulturen mit Kinder- und Jugendliteratur in Grundschule und Sekundarstufe I fördern" vor. Die Siegener Reihe zielt darauf ab, Kinder- und Jugendliteratur und eine nachhaltige, literarästhetische Lesehaltung miteinander zu verbinden. Dabei soll der (sich als äußerst heterogen präsentierende) Bereich der Erstleseliteratur intensiver in den Blickpunkt der Forschungsbemühungen gerückt werden. Ein zentrales Ziel der Publikation ist es, den literarischen Gegenstand näher zu untersuchen und aufzuzeigen, dass es sich bei Weitem nicht immer um ‚banale‘ oder ‚triviale‘ Lesestoffe handelt, die der eingehenderen literaturwissenschaftlichen Analyse nicht bedürfen, sondern dass der Bereich der Erstleseliteratur vielfältig ist und sich hier literarästhetisch anspruchsvolle Texte wiederfinden, die mitnichten als bloßes ‚Lesefutter‘ wahrzunehmen sind und insbesondere das literarische Lernen fördern – was wiederum die Bücher für den Einsatz in der Grundschule besonders vielversprechend macht.
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    Series:
    Volume number:
      1204  3314
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    Nina Weger : "Kindern vertrauen und etwas zutrauen"
    Nina Weger (Jg. 1970) gehört zu den spannendsten Stimmen der gegenwärtigen Kinderliteratur. Im Sommersemester 2021 hat die Autorin mit Studierenden nicht nur über ihre Werke, sondern auch über die Bedeutung und das Schreiben für Kinder diskutiert und auch für das vorliegende Werkstattgespräch zur Verfügung gestanden. Obwohl Nina Wegers Schaffen vielfältig ist und mit Preisen bedacht wurde, finden die Autorin und ihr Werk in der Forschungsliteratur noch recht wenig Beachtung. Umso wichtiger ist das mit diesem Heft verfolgte Anliegen, Nina Weger und insbesondere ihr Schreiben für Kinder und Jugendliche vorzustellen sowie literaturwissenschaftlich einzuordnen. Sie selbst sagt: "Mir ist es wichtig, den Kindern durch meine Geschichten zu sagen: 'He, du bist nie ganz allein mit deinem Problem. Irgendwo auf der Welt hat noch jemand dieses Problem, was heißt, dass es irgendwo auf der Welt auch jemanden gibt, der versteht, was da gerade bei dir los ist.' Dabei ist es mir immer ganz wichtig, eine Perspektive zu geben. Das muss nicht immer ein Happy End sein, aber vielleicht so etwas wie ‚ein Weg raus‘." Nina Wegers literarische Texte markieren teilweise den Übergang zum Jugendroman und entziehen sich literaturwissenschaftlichen Genrezuweisungen. Ihre Romane changieren zwischen den drei Untergattungen des modernen Kinderromans – problemorientiert, psychologisch, komisch.
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    Series:
    Volume number:
      821  823
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    puppen/dolls like mensch – puppen als künstliche menschen. Teilband 1.2
    The third edition of the journal denkste: puppe / just a bit of: doll (de: do), a multidisciplinary online journal for human-doll discourses, is a double issue whose shared thematic focus is: puppen/dolls like mensch – dolls/puppets as artificial beings. With this focus, we take up a topic that has concerned mankind since ancient times and has always upset their 'minds' and 'hearts’, their needs and feelings. In mythologies, literary fictions and narratives for adults as well as for children, in works of the visual arts, in film, in mechanical-technical applications and utopias, in the performative arts, in (play-)pedagogy and in the various fields of pop culture, the motif of the doll with its various forms of expression always raises existential questions: Who is man, what is human? The doll as an artificial human being is in a certain way like mensch without being human. As man-made images, as models, imitations and designs of humans, dolls/puppets reflect and confirm existing worlds and at the same time sound out the potentials and abysses of being human between utopia and dystopia, between curiosity and devotion, between horror and bliss, between power and powerlessness. Dolls/puppets like mensch – the double meaning of these words emphasizes the given ambiguity of the dolls/puppets and the intriguing ambivalences inherent in them. In the first part of volume (1.1) the traces and manifestations of the doll motif and of doll(s) – as literary narrative, as artistic motif, as materialized object – will be explored primarily in the context of the fine arts, of literature, photography, theater and android technologies. In the second part of the volume (1.2), on the one hand, children's literature and (play)didactic texts are accentuated; on the other hand, various media and pop-cultural formats from the fields of computer games, comic-film adaptations, films (of different genres) and puppet theater performances are gathered here, as well as issues that link material artifacts and literary narratives. Reviews in the form of essays on literary doll narratives, a photo exhibition and a ballet round off both editions. The time span extends from the Middle Ages to the present and future and shows once again how age-old questions regarding mankind and humanity are integrated into traditional lines and are carried on continuously in fascinating ways.
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    Journal:
    Volume number:
      2046  1863
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    Stefanie Taschinski: „Leseförderung bedeutet für mich, Lesefreude zu wecken“
    Stefanie Taschinskis Œuvre ist umfangreich und umfasst Vorlese- und Bildgeschichten, Erstlesebücher für Leseanfänger:innen sowie Kinder- und Jugendromane. Ihr Schreiben ist in der Tradition von Astrid Lindgren und Kirsten Boie verortet und zugleich folgt sie tradierten Gattungsmustern des modernen Kinderromans. Das vorliegende Werkstattgespräch möchte einerseits in das Werk der Autorin einführen und andererseits die Autorin selbst zu Wort kommen lassen. Denn Stefanie Taschinski schreibt nicht nur Kinder- und Jugendliteratur, sondern setzt sich auch aktiv für eine Leseförderung ein. Ergänzt werden die Beiträge durch didaktische Reflexionen zum Einsatz einzelner Werke im Unterricht.
    Source Type:
    Series:
    Volume number:
      383  560