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    Abschlußbericht zum Projekt Konzepte zur Berufsschullehrerbildung : im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Förder-Kennzeichen: K 6116.00) ; Siegen, April 2001
    Der Abschlußbericht des BMBF-Projekts "Konzepte zur Berufschullehrerbildung" faßt die Ergebnisse einer historischen, strukturellen und bildungspolitischen Analyse der Berufschullehrerbildung in Deutschland zusammen und gibt einen Ausblick zu ihrer möglichen Weiterentwicklung.
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    Die akademische Berufsausbildung aus der Sicht von Parteien : eine empirisch-sprachanalytische Studie zur Hochschulpolitik in Parteiprogrammen
    Die Situation an den deutschen Hochschulen wird – wieder einmal – als krisenhaft beschrieben. Doch auch Veränderungen im Tertiärbereich sind nichts naturwüchsiges, sondern sie beruhen auf politischer Gestaltung. Die primär politisch anmutende Frage, welche Einflüsse aus dem Politik- und Rechtssystem, insbesondere aus der Gesellschaftsstruktur, der Kultur, der Wirtschaft sowie aus dem Bildungs- und Beschäftigungssystem und den Systemen zur privaten Lebensgestaltung auf die Hochschule als Institution allgemein und auf die Konstruktion von Studiengängen speziell wirken, ist auch aus pädagogischer Sicht von Bedeutung, da sie die Rahmenbedingungen für die personale Entwicklung von Studierenden in den Hochschulen –fördernd oder hemmend – (mit)gestalten. Unter Berücksichtigung von Entwicklungen in der Soziologie, Politikwissenschaft und Berufs- und Wirtschaftspädagogik ist ein Analysemodell für die akademische Berufsausbildung entwickelt worden, mit dessen Hilfe die Vorstellungen der (Regierungs)Parteien zu dieser Thematik anhand spezifischer Kriterien untersucht und verglichen wurden. Mit Hilfe dieses Analyseinstrumentariums wurden die gesellschaftlichen Ziele und Aufgaben, die für die Organisation der Hochschulen und für die Konstruktion von Studiengängen hochschulpolitisch diskutiert und gesetzt werden, transparent gemacht, systematisiert und auf Konsensmöglichkeiten geprüft. Darüber hinaus werden abschließend erste Hinweise auf berufs- und wirtschaftspädagogisch wünschenswerte Gestaltungsoptionen für die akademische Berufsausbildung gegeben und es wird auf diesbezügliche Forschungsdesiderate hingewiesen.
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    Zur Dramatik der kulturellen Bildung : als sprachliche Tautologie zugleich wissenschaftliche Referenz für Curricula mit Inklusionsanspruch
    Das häufig vorzufindende gemeinsame Auftreten der beiden Begriffe bzw. Kategorien oder besser vielleicht Begriffe mit kategorialem Anspruch, denen die Siegener Si:So gar mit der vorliegenden Ausgabe ein ganzes Heft widmet, fordert heraus. Zunächst alltagssprachlich. Das erläuternde Adjektiv im Zusammenspiel mit einem Substantiv macht nur dann Sinn, wenn beide signifikant oder doch mindestens graduell Unterschiedliches bezeichnen, so dass die sprachliche Beistellung eine erklärende, erläuternde, abstufende Funktion erfüllen kann. Was jedoch ist kulturell ohne Bildung zu sein und was Bildung ohne Kultur zu sein? Ist nicht beides auch ohne das (geradezu zwanghafte) gemeinsame Auftreten jeweils für sich hinreichend erklärend, dabei das jeweils andere einschließend ohne das Gleiche zu sein?
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      598  556