Kubek, Vanessa
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Kubek, Vanessa
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Publication Access status: Open Access , Kollaborative Diensteplattform. Digitalisierung als Mittel teamorientierter Selbstorganisation"Die demografische Entwicklung, aber auch der medizinische Fortschritt haben bereits in der Vergangenheit dazu geführt, dass der Bedarf an Pflegepersonal in der Kranken- und Altenpflege gestiegen ist. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen... Die Prognosen über die zu erwartende Versorgungslücke fallen dabei unterschiedlich aus. Dies stellt eine Herausforderung für die künftige Fachkräftesicherung dar. Sie wird verschärft durch die Tatsache, dass bereits jetzt ein bundesweiter Fachkräftemangel bei examinierten Alten- und Krankenpflegern herrscht" (Bundesagentur für Arbeit 2019, S. 5). Diese Analyse der Bundesagentur für Arbeit beschreibt ein Problem, das für viele Pflegeeinrichtungen dramatische Ausprägungen angenommen hat. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist – in vielen Regionen Deutschlands – enorm. Zur Begründung wird in diesem Zusammenhang immer wieder auf die mangelnde Attraktivität des Pflegeberufes verwiesen. Die Attraktivität wird dabei durch unterschiedliche Faktoren eingeschränkt, zum Beispiel durch die körperlich und psychisch beanspruchende Tätigkeit, die häufig unter hohem Zeitdruck zu erbringen ist und vergleichsweise schlecht vergütet wird. Darüber hinaus ist die work-life-Balance von Pflegekräften durch Arbeit im Schichtdienst beeinträchtigt.Source Type:Book Part2 8 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Stärkung von Selbstorganisation und Autonomie der Beschäftigten in der Pflege durch eine digitalisierte kollaborative DienstplanungDie Pflegebranche leidet unter einem massiven Fachkräftemangel. Der Pflegeberuf als solcher wird als wenig attraktiv wahrgenommen: physische Belastungen, Schichtdienst, vergleichsweise geringes Gehalt sind – neben weiteren Faktoren – dafür ausschlaggebend. Negative Auswirkungen von Schichtarbeit können dadurch reduziert werden, dass das Autonomieerleben der Mitarbeitenden erhöht wird. Sie haben nicht mehr das Gefühl, dass (neben ihrem Berufsleben auch) über ihr Privatleben verfügt wird, sondern sie haben selbst die Chance, die Balance herzustellen und zu gestalten. Diesen Gestaltungsspielraum adressiert das Projekt GamOR („GameofRoster“): mit Hilfe einer kollaborativen, d.h. gemeinschaftlichen, und zugleich digitalisierten Dienstplanung soll die Zufriedenheit der Pflegekräfte erhöht werden. Der Artikel beschreibt die Herangehensweise im Projekt GamOR, die im Hinblick auf digitalgestützte Veränderungsprojekte insgesamt viel Übertragungspotential bietet.Source Type:Book Part2 56
