Kermani, Navid
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Kermani, Navid
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Publication Das generische MaskulinumAm 12. Mai 2022 wurde im Rahmen einer öffentlichen Feier Dr. Navid Kermani die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen verliehen, die Laudatio von Prof. Dr. Jörg Döring und die Festrede des Geehrten werden hiermit einem größeren Publikum vorgelegt. Seine Rede aus Anlass der Ehrung widmete Navid Kermani mit Verweis auf die starke germanistische Tradition an der Universität Siegen dem Thema „Das generische Maskulinum“ und damit einem komplexen grammatischen und pragmatischen, sprachästhetischen, wissenschaftlichen und politischen Diskurs, der seit längerem die Gemüter erregt und der heute durch staatliche „Genderverbote“ in einigen deutschen Bundesländern eine weitere Wendung und Zuspitzung erfährt. Am nächsten Tag wurde in Abstimmung mit Navid Kermani durch die Universität Siegen ein Online-Forum eröffnet mit dem Ziel, die Diskussion des Vortrages fortzuführen und zu vertiefen. An der Diskussion wirkten Mitglieder der Universität aus verschiedenen Fakultäten, Fächern und akademischen Statusgruppen (Professorinnen und Professoren, akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitarbeitende in Technik und Verwaltung, Studierende) mit. Von Beginn an wurde vorgesehen, die Einträge anschließend zu sichten und für ausgewählte Beiträge deren Autorinnen und Autoren um eine essayistische Ausarbeitung zu bitten. Diese Publikation liegt hiermit vor.Source Type:Book - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Gasthaus(2022-09-21); ; ; Die Publikation entstand im Rahmen des interdisziplinären Ausstellungsprojekts „Gasthaus“, entwickelt in Lehrveranstaltungen 2020 und 2021 von Sebastian Freytag und Tessa Knapp im Fach Kunst der Universität Siegen mit Studierenden der Kunst, der Architektur und der sozialen Arbeit angeregt von dem Werk des Schriftstellers Navid Kermani. Aus künstlerischer Perspektive erweist sich das Werk Navid Kermanis aufgrund der Überschneidungen von literarischen Schreibweisen mit wissenschaftlichen und journalistischen Texten als fruchtbar und für die künstlerische Lehre anregend. Für das Projekt „Gasthaus” war die konzeptuelle Beschreibung Kermanis über sein literarisches Selbstverständnis ein Leitbild: „Der Vorteil, sich als Schriftsteller zu bezeichnen ist, dass er alles enthält. Reporter umfasst nur einen Teilbereich, Wissenschaftler ebenso. Gerade die Gattung Roman ermöglicht unglaublich viel. Ein Roman kann ja alles enthalten, er kann ja auch Essay, Abhandlung und alles mögliche sein.” Diese offene und erweiterte Sichtweise auf das schriftstellerische Arbeiten resoniert mit dem künstlerischen Selbstverständnis, welches dem Projekt „Gasthaus” zugrunde liegt. „Gasthaus” entstand in Kooperation von Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 und Wintersemester 2021 und bezog Studierende des Fachs Kunst, der Architektur und der Sozialen Arbeit mit ein. Der kollektive Arbeitsprozess führte zu einer facettenreichen Vorgehensweise, die Video, Zeichnung, Architekturrecherche und Fotografie beinhaltet. Analog zu Kermanis Verständnis, verschiedene Textsorten in Romanform zusammen zu fügen, versammelt das Projekt „Gasthaus” als Ausstellung und Plakatpublikation diverse künstlerische und recherchierenden Verfahren. Das Projekt wurde in den künstlerischen Lehrgebieten Malerei und Druckgrafik von Prof. Christian Freudenberger sowie Künstlerische Strategien im öffentlichen Raum & kulturelle Bildung von Prof. Johanna Schwarz realisiert.Source Type:Other
