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    Abbau von digitalen Barrieren und inklusive Medienbildung im PIKSL-Labor
    Im PIKSL-Labor in Düsseldorf kommen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um voneinander zu lernen und Ideen im Umgang mit alltäglichen (digitalen) Problemstellungen zu entwickeln. ‚Menschen mit Behinderung‘ wissen ganz konkret, welche Barrieren ihnen gesellschaftliche Teilhabe erschweren und wie Komplexität abgebaut werden kann. Aus diesem Grund erarbeiten sie - gemeinsam mit Hochschulpartnern - barrierearme Lösungen und innovative Ideen, von denen nicht nur sie selbst, sondern auch andere Menschen profitieren können.
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      1  3
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    Digitale Teilhabe
    Das Themenheft Digitale Teilhabe beschäftigt sich zentral mit den Potentialen der Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien durch benachteiligte Menschen. Im Leitartikel wird der Versuch unternommen, mögliche theoretische Anknüpfungspunkte und Forschungsfragen für weitere Studien- und Forschungsarbeiten in dem noch jungen Themenfeld der Digitalen Teilhabe zu identifizieren. Hierzu wird zunächst das zugrunde liegende Verständnis von Behinderung/Benachteiligung diskutiert und inklusive (Medien-)Bildung als Teil der Persönlichkeitsbildung skizziert. In verschiedenen Diskursen bzw. Disziplinen werden dann theoretische Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten benannt. Die Idee für das Themenheft ist im Rahmen des Projekts "Begleitforschung im PIKSL-Labor" des Zentrums für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Uni Siegen (ZPE) entstanden. Das PIKSL-Projekt zielt darauf ab, Menschen mit Behinderungen moderne Kommunikationstechnologien zugänglich zu machen, um ihnen Teilhabemöglichkeiten zu erleichtern und zugleich die personale Abhängigkeit von professioneller Unterstützung zu reduzieren. Der inter- und transdisziplinäre Ansatz von PIKSL wird durch die Vielfalt der Artikel in dem Heft deutlich: Digitale Teilhabe wird nicht alleine aus (medien-)pädagogischer bzw. sozialwissenschaftlicher Perspektive betrachtet. Die Besonderheit liegt in der Kooperation unterschiedlicher Disziplinen wie Soziale Arbeit, Kunst und Webdesign.
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      2  7
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    Digitale Teilhabe : zum Potenzial der neuen Technologien im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten
    Mit diesem Beitrag wird der Versuch unternommen, mögliche theoretische Anknüpfungspunkte und Forschungsfragen für weitere Studien- und Forschungsarbeiten im Themenfeld ‚Digitale Teilhabe - Potenzial von Informations- und Kommunikationstechnologien im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten‘ aufzuzeigen. Hierzu wird zunächst das zugrunde liegende Verständnis von ‘Behinderung’ diskutiert und inklusive (Medien-)Bildung als Teil der Persönlichkeitsbildung skizziert. In verschiedenen Diskursen bzw. Disziplinen werden theoretische Anknüpfungspunkte für weitere Forschungsarbeiten gesehen. Hierzu gehört das Konzept der alltäglichen Lebensführung (vgl. Jurczyk/Rerrich 1993), das als theoretischer Bezugsrahmen für die Bedeutung von ICT im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten für weitere Forschungsfragen herangezogen werden kann.
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      8  9