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    Jg.1, Bd.1 Literarisches Lernen mit Kinderliteratur
    (2013-01-01) ;
    "Literarisches Lernen mit Kinderliteratur" ist Auftakt und Band I der Publikationsreihe "Siegener Werkstattgespräche mit Kinderbuchautorinnen und -autoren", herausgegeben von der Forschungsstelle "Schrift-Kultur. Forschungsstelle sprachliche und literarische Bildung und Sozialisation im Kindesalter" an der Universität Siegen.
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    Jg.1, Bd.2 Kirsten Boie: "Lesekompetenz ist eine gesellschaftliche Aufgabe"
    (2013-01-01) ;
    Band II der "Siegener Werkstattgespräche" entstand im Kontext der Siegener Reihe "Eine Stadt liest... einen Kinderroman". Hier war im November 2011 die renommierte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie zu Gast. Neben einem ausführlichen Interview enthält der Band eine Darstellung ihres literarischen Werks sowie umfangreiche Bibliographien zur Primär- und Forschungsliteratur.
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    Jg.2, Bd.1 Andreas Steinhöfel: "Mein Credo: Kein Kind stirbt an einem Nebensatz"
    (2014-01-01) ;
    Andreas Steinhöfel gehört zu den renommiertesten Autoren in Deutschland. Der Werkstattbericht mit ihm entstand ebenfalls im Kontext der Siegener Aktion „Eine Stadt liest einen ... Kinderroman“. Sein Buch "Rico, Oskar und die Tieferschatten" - mittlerweile erfolgreich verfilmt - war der erste Kinderroman, aus dem am 2. November 2009 in Siegen vorgelesen wurde. Andreas Steinhöfel, der aufgrund der zahlreichen Preisverleihungen für dieses Buch zur Auftaktveranstaltung damals nicht selbst nach Siegen kommen konnte, las im Mai 2010 in der Bertha von Suttner-Gesamtschule aus seinem Roman in Siegen vor. Im Anschluss war er dankenswerter Weise bereit, Mitarbeiterinnen der Universität Siegen einige Fragen zu seinem Werk und zu seinem Schaffen zu beantworten. Der vorliegende Band I (2014) der "Werkstattgespräche" ist das Resultat dieses Austauschs. Zudem enthält er umfangreiche Bibliographien zu Primär-, Sekundär- und Forschungsliteratur sowie ein Verzeichnis der Würdigungen und Auszeichnungen von Andreas Steinhöfel.
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    Jg.2, Bd.2 Juma Kliebenstein: „Kindheit ist ein kostbarer Schatz“
    (2014-01-01) ;
    "Ich bin sehr gerne Kind gewesen. Und deswegen schreibe ich so gerne Bücher für Kinder. Meine Kindheit trage ich in mir wie einen kostbaren Schatz." Juma Kliebensteins Kinderbücher entwerfen Kindheit zwar als einen „kostbaren Schatz“, ohne jedoch die Schwierigkeiten des Aufwachsens zu verharmlosen oder zu idealisieren. Juma Kliebenstein (Jg. 1972) hat bislang sieben Romane für Kinder sowie Erstleserinnen/Erstleser veröffentlicht. Ihre Themen nehmen Alltagserfahrungen von Kindern auf und verknüpfen diese mit humorvollen Geschichten. Kindheit erscheint in Juma Kiebensteins Romanen überwiegend unbeschwert. Und doch zeigen ihre Geschichten auch, dass Kindheit und das Aufwachsen im 21. Jahrhundert nicht immer problemlos verlaufen. Juma Kliebenstein erzählt ihre Geschichten aus der Sicht der Kinder bzw. jungen Jugendlichen. Sie versteht sich als deren Anwältin und greift die Sorgen und Ängste der Heranwachsenden auf.
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    Jg.3, Bd.1 Salah Naoura: "Mein Konzept zur Leseförderung ? Lesen !"
    (2015-01-01) ;
    Mit diesem "Werkstattgespräch" erscheint zum ersten Mal eine größere Arbeit zu Salah Naoura. Der deutsch-syrische Autor gehört zu den wichtigsten Kinderbuchautoren Deutschlands. Er schreibt und übersetzt für Kinder unterschiedlichen Alters: zum Vorlesen und Selberlesen, Kinderromane, Bilderbuch- und Sachtexte und Lyrik. Salah Naouras bislang größter Erfolg ist der Kinderroman Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums (2011), der neben dem Peter-Härtling-Preis und dem LUCHS des Jahres 2011 auch mit einer Nominierung für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 ausgezeichnet wurde. Die Kritik spricht von einem „moderne[n] Schelmenroman". Salah Naoura wurde 1964 als Sohn einer deutschen Mutter und eines syrischen Vaters in Berlin (West) geboren. Seit 1997 schreibt er Bilder- und Erstlesebücher sowie Kinderromane. Neben Erzählungen und Romanen verfasst er auch Lyrik für Kinder und führt mit seinen Bilderbuchtexten schon die Jüngsten an literarische Sprache heran. Naoura schreibt und übersetzt auch Kinder-Sachbücher, wobei die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen können. Seine Bücher sind ein unaufdringlicher Apell an Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit.
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    Jg.3, Bd.2 Isabel Abedi: "Geschichten erzählen ! - Nicht Botschaften vermitteln"
    (2015-01-01) ;
    Isabel Abedi gehört zu den erfolgreichsten Kinderbuchautorinnen Deutschlands. Sie schreibt für Kinder unterschiedlichen Alters realistische, aber auch phantastische Geschichten, die sich Alltagsthemen ebenso widmen wie alterstypischen Vorstellungs- und Wunschwelten. Anlässlich einer Lesung in Siegen stand sie im Rahmen der "Siegener Werkstattgespräche" für ein Interview zur Verfügung. Im Kontext verschiedener Leseprojekte, die in Zusammenarbeit der Universität Siegen mit der Stadt Siegen sowie verschiedenen Siegener Institutionen und Schulen entstehen, fand auf Einladung der Schulreferate der Evangelischen Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein eine besondere Lesung statt: In der Haardter Kirche las die Kinder- und Jugendbuchautorin Isabel Abedi, musikalisch begleitet von ihrem Ehemann, dem Musiker Eduardo Macedo. Gelesen wurde aus Abedis bekannten und beliebten Kinderromanen um die Protagonistin Lola. Im vorliegenden "Werkstattbericht" findet sich neben ausführlichen Vorstellungen ihrer Bilderbuchgeschichten sowie ihrer Kinder- und Jugendbücher auch ein ausführliches Interview mit der Autorin, das ihre Motivation und Inspiration umreißt und auch ihre Einschätzung der aktuellen Situation im Bereich KJL beschreibt. Eine Bibliographie und umfassende Hinweise zur wissenschaftlichen Sekundärliteratur runden den Band ab.
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    Jg.4, Bd.1 Tamara Bach: "Literatur kann Türen im Kopf aufstoßen"
    (2016-01-01) ;
    Tamara Bach schreibt Geschichten und Romane für Jugendliche. Mit ihrem Debütroman "Marsmädchen" gelang ihr 2003 der Durchbruch als Schriftstellerin, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Für den Herbst 2016 ist ein weiterer Roman mit dem Titel "Vierzehn" angekündigt. Da Tamara Bach als Autorin erst seit einigen Jahren wahrgenommen wird, existiert bisher nur wenig Forschungsliteratur zu ihrem Werk. Deshalb soll das vorliegende Werkstattgespräch auch zur Auseinandersetzung mit ihren Texten und einer literaturwissenschaftlichen Einordnung ihres schriftstellerischen Schaffens beitragen. Die Wirkung der Romane von Tamara Bach resultiert nicht nur aus ihrer Konstruktion, sondern vor allem aus ihrer von der Kritik immer wieder gewürdigten Sprache: Neben atmosphärisch starken Dialogen verleihen innere Monologe, Bewusstseinsströme oder erlebte Rede den Texten eine hohe literarische Qualität. Die oft stark reduzierte, mitunter sehr direkte und schonungslose Sprache, die der mündlichen und medialen Kommunikationspraxis Jugendlicher zu entspringen scheint, schafft Nähe und Distanz zugleich und stellt auch ein besonders wirksames Mittel dar, das Lebensgefühl Heranwachsender einzufangen. Im Interview betont Tamara Bach, wie wichtig Literatur für die Anregung zum Selberdenken ist, aber: "Literatur ist kein erweitertes Schulzimmer."
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    Jg.4, Bd.2 Elisabeth Zöller: "Mitgehen, Mitfühlen, Mitdenken"
    (2016-01-01) ;
    Elisabeth Zöller, eine der prägendsten Stimmen der deutschsprachigen zeitgeschichtlichen Jugendliteratur, las 2014 im Rahmen einer von Studierenden gestalteten Ausstellung zum Ersten Weltkrieg aus ihrem Roman "Der Krieg ist ein Menschenfresser". Sie war bereit, einige Fragen zu ihrem Werk und ihrem Schaffen zu beantworten, als Grundlage des vorliegenden "Werkstattgesprächs". Elisabeth Zöller wurde 1945 in Brilon geboren. Sie wuchs mit einer sozial engagierten Mutter und den Kriegserzählungen ihres Vaters auf. So begegneten ihr früh nicht nur die Alltagssorgen und -nöte von Menschen, sie erfuhr auch von der Unmenschlichkeit und Zerstörungskraft des gerade zu Ende gegangenen Zweiten Weltkrieges. Schon als Kind wollte sie Schriftstellerin werden, studierte zunächst jedoch Deutsch, Französisch, Kunstgeschichte und Pädagogik in München, Lausanne und Münster und arbeitete viele Jahre lang als Lehrerin. Elisabeth Zöller hat als Autorin ein bereits sehr umfangreiches Werk vorgelegt, das sich an sehr unterschiedliche Zielgruppen richtet, oft mehrfachadressiert ist und verschiedenen Genres zuzuschreiben ist. Der Schwerpunkt des vorliegenden "Werkstattgesprächs liegt auf der Analyse und Einordnung ihrer historischen Romane, die ihr OEuvre in besonderer Weise auszeichnen und in der Forschung viel Beachtung finden.
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    Jg.5, Bd.1 Sabine Ludwig: "Ich glaube nicht, dass Light-Texte zum Lesen animieren"
    (2017-01-01) ;
    Die Autorin Sabine Ludwig schreibt sehr erfolgreich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ihre Kinder- und Jugendromane wurden mehrfach ausgezeichnet. Im Sommer 2012 war sie zu Gast in Siegen, las aus ihrem Kinderroman "Die fabelhafte Miss Braitwhistle" und stand zu einem Werkstattgespräch und einem Interview zur Verfügung. Sabine Ludwigs Geschichten sind spannend, voller Witz und Ironie und sorgen für unbeschwerte und zugleich auch nachdenkliche Lesestunden. Es sind insbesondere die Figuren, die ihre Geschichten so liebens- und lesenswert machen. Es sind oftmals Kinder, die ein Dasein als Außenseiter leben, denen sie eine Stimme verleiht, ohne jedoch typisch 'Problemorientierte Kinder- und Jugendromane' zu schreiben - eher sind ihre Romane dem Gattungsmuster 'Komischer Kinderroman' zuzuordnen. Dennoch nimmt sie die jungen Leserinnen/Leser Ernst, kennt ihre Sorgen und Ängste und verpackt sie in spannende und lustige Geschichten. Ihr OEuvre ist insgesamt breit gefächert. Darüber hinaus übersetzt die Autorin aus dem Englischen, u.a. die Kinderbücher von Eva Ibbotson und Kate DiCamillo.
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    Jg.6, Bd.1 Finn-Ole Heinrich: "Nicht alles auserklären"
    (2018-01-01) ;
    Finn-Ole Heinrichs bisher veröffentlichtes Werk zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielseitigkeit aus und reicht vom Theaterstück bis zum Bilderbuch. Zu Beginn des Wintersemesters 2017/18 war der erfogreiche Autor zu Gast an der Universität Siegen und stand für ein Werkstattgespräch zur Verfügung. Er schreibt für Kinder und (junge) Erwachsene. Dabei entzieht er sich aber der Vorstellung von einem "Kinder-/Jugendbuchbuchautor": Weder die sprachliche Gestaltung noch die Erzählperspektiven noch seine Themen lassen eine klare Adressatenzuordnung zu und widersetzen sich der Erwartung an Kinder- und Jugendbuchliteratur. Die Analyse seines literarischen Werks für ein jüngeres Lesepublikum zeigt, dass sich hier auch Gattungen auflösen, die sich im Kinderroman seit den 1970er Jahre herausgebildet haben. Trotz der Vielseitigkeit seines bisherigen OEuvres lässt sich auf der sprachlichen Ebene ein besonderer Heinrich- Sound herausarbeiten. Im vorliegenden Band sollen sollen der Autor und sein Werk vorgestellt und literaturwissenschaftlich eingeordnet werden.
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