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    Wenn der Markt nicht regeln kann: Klimaneutralität zwischen Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Akzeptanz
    (2026-06-23)
    Die Aktualität des Miteinanders von Wirtschafts- und Klimapolitik ist kaum zu übersehen. In vier Kapiteln beschäftigt sich die kumulative Dissertationsschrift mit dem Verhältnis von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Akzeptanz auf dem Weg zur deutschen Klimaneutralität. Dabei verbindet die Arbeit Ansätze der Ökologischen Ökonomik, des Ordoliberalismus und der Umweltökonomik. Die einzelnen Kapitel thematisieren: (1) die Stärke ökonomischer Multiperspektivität im Postwachstumsdiskurs, (2) eine Analyse von Modellannahmen deutscher Klimaneutralitätsszenarien, (3) das Konzept einer Sozialen Marktwirtschaft innerhalb planetarer Belastungsgrenzen sowie (4) die Ergebnisse deutschlandweiter Expert:inneninterviews zu den Hürden und Erfolgsfaktoren im kommunalen Klimaschutz. Die Dissertation zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie der klimapolitische Ordnungsrahmen der Bundesrepublik für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem ausgestaltet sein sollte: widerspruchsfrei, effizient und konsistent zur klimawissenschaftlichen Datenlage.
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