In einem gemeinsamen Seminar der Fächer Architektur und Musik der Universität Siegen haben Studierende mit den Methoden ihrer Disziplinen die Folgen des industriellen Wandels analysiert; in einem zweiten Schritt haben sie dann auf das Gefundene künstlerisch reagiert – dabei sind Kurzfilme entstanden, die einem besonderen Aspekt vertieft nachspüren und ihn in Ton und Bild eindringlich gestalten: etwa als versonnener Gang durch eine Halle, als geschärfter Blick auf minimale Details einer Stahlkonstruktion oder als irritierende Interaktion von eckig-starrer Architektur und runder menschlicher Bewegung. Dazu ertönt Musik, die vom industriellen Soundscape bis hin zu zarten Instrumentalklängen reicht. Dokumentation des Projekts Nicht-Orte und Verlorene Orte 2025/26 des Arbeitsgebiets Raumgestaltung und des Studios für Neue Musik / Fakultät II der Universität Siegen.
