Citation Link: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:467-10302
Zur Analytizität der Grundlegung
Source Type
Article
Author
Institute
Issue Date
1996
Abstract
Im letzten Absatz der Vorrede beschreibt Kant die „Methode" (392,17)1, die er
in der GMS verwendet hat. So scheint es jedenfalls, und stets wurde die Stelle so
interpretiert, als zeichne Kant damit zugleich den „Weg" (392,22) nach, den er „in
dieser Schrift" (392,17) eingeschlagen habe. Ein Weg, der auf der ersten Strecke
„analytisch" (392,19), auf der zweiten „synthetisch" (392,21) verlaufe, so daß also
die GMS zwar drei Abschnitte, aber zwei Verfahrensweisen zu kennen scheint, eben
eine analytische (GMSI und II) und eine synthetische (GMS III
in der GMS verwendet hat. So scheint es jedenfalls, und stets wurde die Stelle so
interpretiert, als zeichne Kant damit zugleich den „Weg" (392,22) nach, den er „in
dieser Schrift" (392,17) eingeschlagen habe. Ein Weg, der auf der ersten Strecke
„analytisch" (392,19), auf der zweiten „synthetisch" (392,21) verlaufe, so daß also
die GMS zwar drei Abschnitte, aber zwei Verfahrensweisen zu kennen scheint, eben
eine analytische (GMSI und II) und eine synthetische (GMS III
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Name
Zur_AnalytizitAt_der_Grundlegung_Schoenecker.pdf
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