Zitierlink: https://doi.org/10.25819/ubsi/10621
Navigating Transition: The Role of Formal and Informal Institutions in Shaping Entrepreneurial Ecosystems
Übersetzter Titel
Navigieren im Übergang: Die Rolle formeller und informeller Institutionen bei der Gestaltung von unternehmerischen Ökosystemen
Literaturtyp
Doctoral Thesis
Autor/innen
Schlagwörter
Unternehmerische Ökosysteme
Formelle Institutionen
Informelle Institutionen
Unternehmertum
DDC-Sachgruppe
330 Wirtschaft
GHBS-Notation
Erscheinungsdatum
2024
Zusammenfassung
Unternehmerische Ökosysteme haben aufgrund ihrer enormen wirtschaftlichen Bedeutung große Aufmerksamkeit erlangt. Die Eigenschaften und Komponenten dieser Ökosysteme, ihre systemischen Beziehungen und insbesondere ihre Auswirkungen auf unternehmerische Aktivitäten in verschiedenen Ländern sind für viele Forscher von großem Interesse. Dieser Einfluss wirkt sich wiederum direkt oder indirekt auf die wirtschaftliche Entwicklung und das Wachstum von Ländern und Regionen aus. Doch selbst Regionen mit ähnlichen Merkmalen können gänzlich unterschiedliche Ergebnisse bezüglich des Vorhandenseins von Unternehmertum aufweisen. Daraus ergibt die Frage, warum Länder mit ähnlichen strukturellen Merkmalen und historischen Pfaden unterschiedliche unternehmerische Ökosysteme haben, und wie sich diese Unterschiede auf unternehmerische Aktivitäten auswirken. Warum entwickeln einige Ökosysteme mit ähnlicher Geografie, Ressourcen oder historischem Kontext unternehmerische Aktivitäten effektiver als andere? Darüber hinaus wirft diese erste Hauptforschungsfrage weitere Fragen auf, wie z. B.: Haben bestimmte Ökosystemelemente mehr Einfluss auf die anderen und auf das Gesamtsystem? Und weshalb? Ist dieser unterschiedliche Einfluss auch der Auslöser für die wichtigsten Voraussetzungen für unternehmerische Ergebnisse?
Es scheint daher, dass ein effektives und gut angepasstes Design eines unternehmerischen Ökosystems ein entscheidender Punkt für viele Länder und Regionen ist, die besondere Schwierigkeiten bei der Entwicklung des unternehmerischen Sektors haben. Dies gilt insbesondere für Situationen, in denen eine solche Entwicklung notwendig oder wünschenswert ist. Das Thema ist vor allem für Entwicklungsländer oder für Länder inmitten einer wirtschaftlichen Transformation relevant, die eine vergleichsweise kürzere Geschichte kapitalistischer Marktwirtschaften haben und daher in vielen Fällen eine schwächere unternehmerische Kultur und ein niedrigeres Niveau an Unternehmertum aufweisen. Dies gilt für Kaukasus-Länder wie Aserbaidschan oder Georgien (und viele andere post-sowjetische Länder), die weiterhin Schwierigkeiten haben, einen florierenden unternehmerischen Sektor zu entwickeln. Die gleiche Herausforderung zeigt sich in Entwicklungsländern mit unterschiedlichen Niveaus der Industrialisierung oder wirtschaftlicher Freiheit. Daher kann die Untersuchung des Einflusses von unternehmerischen Ökosystemen und deren Elementen aufeinander und auf das Gesamtniveau des Unternehmertums in verschiedenen Ländern und Kontexten mehr Licht auf das Thema werfen und Entscheidungsträger dabei unterstützen, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie solche Ökosysteme funktionieren. Das beinhaltet auch die Überlegung, was erforderlich ist, um ein besseres Ökosystemdesign zu entwickeln und unternehmerische Aktivitäten zu fördern.
Das Hauptziel dieser Dissertation ist es, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von unternehmerischen Ökosystemen auf das Unternehmertum zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zunächst notwendig, ein detaillierteres Verständnis von unternehmerischen Ökosystemen zu erlangen – einem Begriff, der sich in der Literatur noch in der „Adoleszenz“ befindet. Anschließend werden im Rahmen des Ökosystem-Unternehmertum-Nexus neue Einsichten darüber gewonnen, warum die Effektivität des Unternehmertums je nach Ökosystemkonfiguration unterschiedlich ist und auf welche Elemente der Fokus gelegt werden sollte, um den Prozess zu fördern. Solche Erkenntnisse können zur Schaffung positiver Ökosysteme und damit auch eines unternehmerfreundlichen Klimas beitragen, das den privaten Sektor dazu ermutigt, darüber nachzudenken, wie bestehende Systeme geändert und fruchtbarer für die unternehmerische Entwicklung gemacht werden können. Basierend auf den Erkenntnissen über den Einfluss von unternehmerischen Ökosystemen auf das Unternehmertum vergleicht die Dissertation a) die Entwicklung eines Ökosystems in einem Land; b) zwei kaukasische Länder innerhalb derselben Region und desselben historischen Unabhängigkeitsdatums, um zu verstehen, wie unterschiedliche Entwicklungswege entstehen können und welche Faktoren zu solchen Divergenzen führen; und c) analysiert Entwicklungsländer mit Fokus auf spezifische Aspekte in ihren Ökosystemen (insbesondere formelle Institutionen) und deren Auswirkungen auf unternehmerische Ergebnisse.
Es scheint daher, dass ein effektives und gut angepasstes Design eines unternehmerischen Ökosystems ein entscheidender Punkt für viele Länder und Regionen ist, die besondere Schwierigkeiten bei der Entwicklung des unternehmerischen Sektors haben. Dies gilt insbesondere für Situationen, in denen eine solche Entwicklung notwendig oder wünschenswert ist. Das Thema ist vor allem für Entwicklungsländer oder für Länder inmitten einer wirtschaftlichen Transformation relevant, die eine vergleichsweise kürzere Geschichte kapitalistischer Marktwirtschaften haben und daher in vielen Fällen eine schwächere unternehmerische Kultur und ein niedrigeres Niveau an Unternehmertum aufweisen. Dies gilt für Kaukasus-Länder wie Aserbaidschan oder Georgien (und viele andere post-sowjetische Länder), die weiterhin Schwierigkeiten haben, einen florierenden unternehmerischen Sektor zu entwickeln. Die gleiche Herausforderung zeigt sich in Entwicklungsländern mit unterschiedlichen Niveaus der Industrialisierung oder wirtschaftlicher Freiheit. Daher kann die Untersuchung des Einflusses von unternehmerischen Ökosystemen und deren Elementen aufeinander und auf das Gesamtniveau des Unternehmertums in verschiedenen Ländern und Kontexten mehr Licht auf das Thema werfen und Entscheidungsträger dabei unterstützen, ein tieferes Verständnis dafür zu gewinnen, wie solche Ökosysteme funktionieren. Das beinhaltet auch die Überlegung, was erforderlich ist, um ein besseres Ökosystemdesign zu entwickeln und unternehmerische Aktivitäten zu fördern.
Das Hauptziel dieser Dissertation ist es, neue Erkenntnisse über die Auswirkungen von unternehmerischen Ökosystemen auf das Unternehmertum zu gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es zunächst notwendig, ein detaillierteres Verständnis von unternehmerischen Ökosystemen zu erlangen – einem Begriff, der sich in der Literatur noch in der „Adoleszenz“ befindet. Anschließend werden im Rahmen des Ökosystem-Unternehmertum-Nexus neue Einsichten darüber gewonnen, warum die Effektivität des Unternehmertums je nach Ökosystemkonfiguration unterschiedlich ist und auf welche Elemente der Fokus gelegt werden sollte, um den Prozess zu fördern. Solche Erkenntnisse können zur Schaffung positiver Ökosysteme und damit auch eines unternehmerfreundlichen Klimas beitragen, das den privaten Sektor dazu ermutigt, darüber nachzudenken, wie bestehende Systeme geändert und fruchtbarer für die unternehmerische Entwicklung gemacht werden können. Basierend auf den Erkenntnissen über den Einfluss von unternehmerischen Ökosystemen auf das Unternehmertum vergleicht die Dissertation a) die Entwicklung eines Ökosystems in einem Land; b) zwei kaukasische Länder innerhalb derselben Region und desselben historischen Unabhängigkeitsdatums, um zu verstehen, wie unterschiedliche Entwicklungswege entstehen können und welche Faktoren zu solchen Divergenzen führen; und c) analysiert Entwicklungsländer mit Fokus auf spezifische Aspekte in ihren Ökosystemen (insbesondere formelle Institutionen) und deren Auswirkungen auf unternehmerische Ergebnisse.
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Name
Dissertation_Ibrahimova_Ganira.pdf
Size
4.31 MB
Format
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Checksum
(MD5):b22703f0e88a50b8b4e903cc21ee94cf
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