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    Ein Bild für alle Fälle
    Als Kaufanreiz zur Warenbeigabe erdacht und in enormen Stückzahlen produziert, findet das Reklamesammelbild Mitte des 19. Jahrhunderts eine rasche Verbreitung. Der vorliegende Tagungsband untersucht das Phänomen dieses populären und das kollektive (westliche) Bildgedächtnis prägenden Massenmediums als bedeutende Quelle für interdisziplinäre Forschungsfragen: von den ersten Kaufmannsbildchen über die Zigaretten- und Streichholzbilder des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu den Trading Card Games der heutigen Zeit.
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    Volume number:
      24  918
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    weiß raum
    (2020)
    White spaces are the blank or unprinted part of a text or drawing revealing the view on the character base, the white piece of paper. Usually, these material recesses are overlooked. They represent those parts of the texts and drawings that bring them forth in the first place, though. In addition to their purely structural function, white spaces can have a poetic and aesthetic effect. Typographers, writers and draughtsmen of Modernism use the visually striking blank space as a meaningful sign. In its ambiguity and openness, the white space reveals itself as a productive stylistic device of modern and post-modern modes of expression. The interdisciplinary work at hand develops the phenomenon of white spaces in literature and visual arts in parallel and in mutual illumination. To this end, the typographical term "white space" is used to describe gaps in the texts of writers and is borrowed as an expression of free parts in drawings for the discourse of image studies. From a phenomenological, semiotic and receptive-aesthetic perspective, the dialectical relationship of black signs and white spaces in literary texts and artistic drawings is examined in order to clarify the poetic and aesthetic impact of white spaces used by artists. Subsequently, this work describes the development of white space in literature and fine arts from symbolism to the present in an extensive historical chapter.
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      1139  620
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    Lehrgut
    Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Einführung eines kunstgeschichtlichen Schulunterrichts in Deutschland kontrovers diskutiert. Durch die neuen Möglichkeiten der Fotografie waren ortsgebundene Artefakte im Medium des gedruckten Bildes universell verfügbar geworden. Vielen erschien es folgerichtig, das elitäre Bildungsgut der bildenden Kunst jetzt auf dem Weg der schulischen Vermittlung allen Schichten zugänglich zu machen. Verlage stellten sich mit entsprechenden Lehrbüchern, Mappenwerken und Wandbildern schnell auf den wachsenden Bedarf ein. Befördert wurde das Anliegen durch die wissenschaftliche Pädagogik, die das Lernen durch Anschauung favorisierte und eine Modernisierung schulischer Curricula vorantrieb. Dem Kunstbuch im Schulunterricht widmete sich die Publikation mit einer Vielzahl von Beispielen aus der Zeit von 1880 bis 1930.
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      1  4
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    Billige Bilder
    In der Zeit um 1900 wurden illustrierte Kunstbücher und preiswerte Bildermappen von spezialisierten Verlagshäusern weithin vermarktet. Der kulturgeschichtliche Schatz der Meisterwerke, der bis dahin das geistige Privileg einer schmalen Bildungselite gewesen war, hielt nun in in jedem Haushalt Einzug. In der breitenwirksamen Vermittlung wandelte sich Kunstgeschichte von einer vornehmlich akademischen Disziplin zu einer Populärwissenschaft, in der die Reproduktion eine eigenständige Aussagekraft gewann. Dem Problemfeld des »billigen Bildes« und seinen mediengeschichtlichen und bildungspolitischen Implikationen widmete sich die vorliegende Publikation am Beispiel des Künstlers Albrecht Dürer, der durch die neuen Möglichkeiten der Reproduktion zu einer regelrechten populären Ikone wurde.
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      448  418
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    Theophile Gautier. Über das Schöne in der Kunst
    (2011-03-27)
    Der Dichter und Kunstkritiker Gautier nimmt seine Besprechung einer Abhandlung "Über das Schöne" (1847) von dem Schweizer Rodolphe Töpffer, dem Erfinder der Comics, zum Anlass, seine eigene Ästhetik zu entwerfen. Er erläutert seine Theorie von der Kunst um der Kunst willen, die der Genfer angegriffen hatte, stimmt aber mit Töpffers Kritik an einer bloßen Naturnachahmung überein. Gautier vertieft seine Ablehnung der Philosophie des deutschen Idealismus zu einer herben Kritik an Kant, um der Schönheit der Natur ihren vorrangigen Platz in der bildnerischen Kreativität zuzusprechen. Der Text ist mit einem ausführlichen Kommentar versehen sowie von einem Nachwort gefolgt, das die Grundzüge der kleinen Schrift erläutert. Eine ausgewählte Bibliographie sowie ein Sach- und Namensindex vervollständigen den Band.
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    Lehrgut
    (2018-08-08)
    Um 1900 war Kunstgeschichte nicht nur vielerorts als freiwilliges Wahlfach eingerichtet, um zum »Genuss« der Werke anzuleiten. Auch in Fächern wie Latein, Deutsch oder Geschichte wurde »Kunstbetrachtung « zum Unterrichtsgegenstand. Die vorliegende Publikation zeichnet diese Entwicklung an einer repräsentativen Auswahl von Büchern und Lehrwerken nach und zeigt technologische, bildungsgeschichtliche und ideologische Aspekte auf.
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    Form als Symbol
    (2003-08-11)
    Als Willi Drost, mit Carl von Lorck Begründer der sog. Norddeutschen Strukturforschung, 1964 starb, hinterließ er vorliegendes Manuskript, das anhand ausgewählter Werke der griechischen Plastik, der italienischen Renaissance und der europäischen Barockmalerei seine Methode offenlegt. - Bildband -
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    Charlotte Berend-Corinth: Von Hueben und Drueben
    Als Halbjüdin emigrierte Charlotte Berend-Corinth, Witwe des Malers Lovis Cointh, 1939 nach Amerika und zu ihrem Sohn nach New York. Sie lebte sich schnell ein, hatte eigene Ausstellungen und ihre Bilder fanden Anklang. Sie beobachtete die Mentalität der Amerikaner und registrierte mit kritischer Bewunderung die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Frauen. Das Buch ist zugleich eine Autobiographie und gibt Einblick in den weltoffenen, humorvollen Charakter der Malerin, die fernab von ihrem schon 1925 verstorbenen Mann Lovis Corinth ihren eigenen erfolgreichen Stil im Bereich der Aquarellmalerei fand.
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    Spanische Kunst - deutsche Kunstgeschichte
    (2023-05-22)
    Lange Zeit war die Kunst Spaniens über die Landesgrenzen hinaus wenig bekannt und wissenschaftlich kaum erforscht. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte ein Prozess der kunstgeschichtlichen Kanonisierung ein. Eine wesentliche Rolle spielten dabei neu entwickelte fotomechanische Vervielfältigungstechniken. In Form von Reproduktionen wurden Künstler wie Velázquez, Goya, Murillo und El Greco einem größeren Publikum bekannt, das die Originale nicht kannte. Um 1900 erschlossen Verlage mit fotografischen Kampagnen die Bestände des Prado in Madrid und konkurrierten in der kommerziellen Vermarktung der Motive. Der vorliegende Band geht diesen Popularisierungsprozessen nach und zeigt, auf welchen textlichen und bildlichen Ebenen die spanische Kunst Verbreitung fand.
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    Ein Bild für alle Fälle
    (2025-10-27)
    Als Kaufanreiz zur Warenbeigabe erdacht und in enormen Stückzahlen produziert, findet das Reklamesammelbild Mitte des 19. Jahrhunderts eine rasche Verbreitung. Der vorliegende Tagungsband untersucht das Phänomen dieses populären und das kollektive (westliche) Bildgedächtnis prägenden Massenmediums als bedeutende Quelle für interdisziplinäre Forschungsfragen: von den ersten Kaufmannsbildchen über die Zigaretten- und Streichholzbilder des frühen 20. Jahrhunderts bis hin zu den Trading Card Games der heutigen Zeit.
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