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    Gesten des Sichtbarmachens
    Die vorliegende Publikation eröffnet Einblicke in Prozesse der kunstpädagogischen Lehre und in künstlerisch-forschende Resonanzräume von Studierenden der Kunstpädagogik. Die hier abgebildeten Spuren zeigen Ausgangspunkte und Anfänge von den Möglichkeiten des Sichtbarmachens von Lehre, von Suchbewegungen und ihren Erkenntnisprozessen im Medium des Visuellen. Anhand von drei Einblicken in unterschiedliche Seminarsettings der Kunstpädagogik sowie in die eigenständige künstlerische Praxis von Studierenden erschließen sich explorative und reflexive Zugänge in Prozesse und Methoden der kunstpädagogischen Lehre und Kunstvermittlung. "Gesten des Sichtbarmachens" bezeichnet vor diesem Hintergrund den reflexiven Umgang mit visualisiertem, ästhetischem Ausdruckshandeln und zugleich auch eine forschungsmethodische Annäherung an die Untersuchung von ästhetischen Bildungsprozessen, die nicht allein im Medium der Sprache zu verorten sind. Ästhetische Bildung wird in diesem Sinne als ein erfahrungsbasierter Prozess aufgefasst. In künstlerischen Ausdrucksformen zeigen sich mögliche Weisen des ästhetischen Antwortens auf eine Erfahrung. Damit verbunden sind auch Fragen der Qualität von künstlerischer bzw. ästhetischer Bildung, die nicht standardisiert beantwortet, aber dennoch qualitativ reflektiert werden können. Das Zeigen, das Nicht-Zeigen, Brüche und Lücken der Repräsentation spielen dabei eine bedeutende Rolle.
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    Volume number:
      494  263
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    Public Painting - Malerei und Handlung
    Das Magazin "Public Painting – Malerei und Handlung" versammelt künstlerischen Projekte, die auf unterschiedliche Weise Verhältnisse von Malerei zum öffentlichen Raum reflektieren, und Verhältnisse thematisieren, die im öffentlichen Raum ausagiert werden. Die Beiträge entstanden als Resultat der Kooperation des kunstwissenschaftlichen Seminars "Malerei als Handlung" von Anne Röhl und des kunstpraktischen Seminars "public painting" von Sebastian Freytag während des Sommersemesters 2021 an der Universität Siegen. Unter dem Titel "public painting" wurden Schnittstellen von malerischer Praxis und öffentlichen Raum diskutiert. Die Studierenden des Seminars "Malerei als Handlung" haben sich wiederum damit beschäftigt, wie die Gattung Malerei im Verlauf des 20. Jahrhunderts durch die Abkehr von traditionellen Entstehungsprozessen und Malhandlungen befragt wurde und skulptural und/oder performativ wird. Daneben widmeten sich die Studierenden des kunsthistorischen Seminars der schriftlichen Auseinandersetzung mit den künstlerischen Resultaten des kunstpraktischen Seminars. Die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum stellte im Sommersemester 2021 eine besondere Herausforderung dar, da er pandemiebedingt nur eingeschränkt nutzbar war. Die künstlerischen Ergebnisse dokumentieren somit auch diese Zeit.
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    Volume number:
      475  229
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    Brauhausfotografie 34
    (2025-12-01)
    Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung "Brauhausfotografie 34" in der besonderen Form eines aufklappbaren, genieteten Bild-Fächers. Im November 2025 präsentierten 17 Kunst- und Architekturstudierende der Universität Siegen gemeinsam ihre aktuellen Foto- und Videoarbeiten im Erdgeschoß des Ateliergebäudes Brauhaus, einem denkmalgeschützten Industriebau in Siegen-Weidenau. Zur diesjährigen Ausstellung wurden die Gastkünstler*innen Kathrin Sonntag (Berlin), Jörg Paul Janka (Düsseldorf) und Simon Hönicke (Köln) mit kuratierten Beiträgen eingeladen. Das Projekt BHF wird betreut von Professorin Uschi Huber. Vor über dreißig Jahren aus einer studentischen Initiative heraus entstanden, lebt dieses regelmäßige Ausstellungsformat bis heute vom Engagement der teilnehmenden Studierenden: abseits von Studienleistungen und universitären Lehrveranstaltungen übernehmen sie dabei die künstlerische und organisatorische Leitung sowie die Gestaltung des Katalogs und der Website (www.brauhausfotografie.de).
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    Hannes Egger: Stadt + Land / wanderspace
    Im Wintersemester 2024/25 war der italienische Künstler Hannes Egger mehrere Wochen im Siegerland zu Gast. Ausgehend von einem Sammelsurium an Geschirr, das er aus seiner Heimat Südtirol mitbrachte, tauschte er Teller und Tassen gegen "Siegerländer" Geschirr – und kam so mit zahlreichen Menschen in Stadt und Land ins Gespräch. Diese Begegnungen führten zur Einladung zu zwei gemeinsamen Abendessen: ein Happening in der Stadt und eines auf dem Land. Der kulinarische Rahmen bot Anlass zum Austausch über zentrale Fragen von Eggers Projekt STADT+LAND: Was ist die Beziehung zwischen Stadt und Land? Wie sieht ein Dorf im 21. Jahrhundert aus? Und eine Stadt? Im Anschluss entstand eine Dokumentation des Projekts, mit einem Text des Kunsthistorikers Ludwig Seyfarth sowie einem Vorwort von Prof. Johanna Schwarz, das nun präsentiert wird.
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    FC HTS – Die Farbe Grau
    (2024-12-02)
    Die Publikation entstand im Rahmen des Zeichen- und Malereiseminars „FC HTS – Die Farbe Grau“ von Tim Cullmann im Lehrgebiet der Malerei und Druckgrafik der Universität Siegen. Sie dokumentiert Arbeiten, Experimente und Übungen sowie eine Freiluftausstellung auf einem Bolzplatz. In Zeiten von Social Media und Digitalisierung erfahren Bilder eine Art Egalität, die eine hierarchielose und ahistorische Verarbeitung fördert. David Joselit stellt in seinem Essay "Nach Kunst" die Frage, ob in Zeiten, in denen Bild gewissermaßen Konsens ist, es noch als Gegenstand künstlerischen Arbeitens überhaupt relevant ist. Pierre Huyghe betrachtet ein Bild als Situation und nicht nur als fotografisches Objekt. Auf dieser theoretischen Grundlage wurde der FC HTS gebaut. Der Club zelebriert den Alltag und die Ästhetiken von Hobbysportvereinen und deren Repräsentation und Öffentlichkeit, ohne Ironie, sondern mit aufrichtiger Neugierde. Bildsprachen, Codes, Diskurspartikel und Narrative aus diesen Bereichen werden appropriiert, um im Umgang mit diesen Bildern, deren Konventionen, Inhalte und Looks zu erkennen und diese zu wiederholen, zu unterlaufen oder anders fruchtbar zu machen.
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    Gemischtes Doppel. Bilder zum Praxissemester
    (2021-05-18)
    Im Jahr 2020 begaben sich 17 Lehramtsstudierende im Fach Kunst der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Universität Siegen für 12 Wochen in das schulische Praxissemester. Dabei entstanden 34 Bilder – je ein Bild zu Beginn und ein zweites am Ende des Praxissemesters über das Erlebte und Erfahrene während dieser Zeit. In Tandems aus Studierenden beider Hochschulen folgte dann ein gemeinsamer Dialog anhand der Bilder und mit Texten über diese Bilder, kommentiert und gebündelt in der vorliegenden gemeinsamen Publikation. Die Publikation beinhaltet Momente des Nachdenkens über eigene Praxiserfahrungen. Der Versuchsaufbau des Gemischten Doppels berührt Fragen und Ideen zur Reflexion in und mit Bildern. In einer Nachbetrachtung wird dieses Reflektieren auf Basis von Interviews nochmal eingehender beleuchtet.
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    BEGRIFF
    (2019-01-11)
    Der vorliegende Band ist der zweite zur Tagung Begriff --- Praxis, die im November 2017 im Alten Brauhaus der Universität Siegen stattfand. Der zweite Band versucht eine weitere Ebene der Auseinandersetzung zu dokumentieren. Darin enthalten sind Beiträge, die im Nachgang zur Tagung entstanden, gewachsen und manchmal auch gewuchert sind.
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    Brauhausfotografie 33
    (2024-12-02)
    Anlässlich der 33. Ausgabe der "Brauhausfotografie" erscheint ein farbiger Ausstellungskatalog im Format DIN A3 und als ungebundene Plakatsammlung, deren einzelne Druckbögen individuell herausgenommen und nach Belieben sortiert werden können. Bei der diesjährigen Brauhausfotografie zeigen 15 Kunststudierenden der Universität Siegen aktuelle Positionen der künstlerischen Fotografie in den historischen Räumen des namensgebenden denkmalgeschützten Brauhauses in Siegen-Weidenau. Vor über dreißig Jahren aus einer studentischen Initiative heraus erwachsen, lebt dieses regelmäßige Ausstellungsformat bis heute vom Engagement der teilnehmenden Studierenden: abseits von Studienleistungen und universitären Lehrveranstaltungen übernehmen sie dabei die künstlerische und organisatorische Leitung sowie die Gestaltung des Katalogs und der Website. Das Projekt unterstützt Professorin Uschi Huber. Bei der diesjährigen Brauhausfotografie 33 sind die Gastkünstlerinnen Aslı Özçelik und Nina Röder mit kuratierten Beiträgen vertreten. Die ehemalige Studierende Sabrina Barbara Diehl bespielt mit ihrer Fotografie darüber hinaus eine nahegelegene Plakatwand in der Weidenauer Straße.
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    Immersionsgehege
    (2017-03-20)
    Ein Immersionsgehege ist in modernen zoologischen Gärten ein Ort, an dem ein authentischer Lebensraum nachgebildet wird, um diesen für die Besucher erfahrbar zu machen. Damit geht einher, dass die Tiere den Besuchern nicht schutzlos ausgeliefert sind, sondern die Möglichkeit des Rückzugs haben. Der Effekt ist, dass die Besucher unter Umständen kein Tier zu Gesicht bekommen. Häufig wird die Idee des Immersionsgeheges kombiniert mit dem Versuch den Ausschnitt eines Lebensraumes einer ausgewählten Region abzubilden. Das bedeutet, dass nur die Tiere und Pflanzen in ein Gehege kommen, die auch in Natura eine Lebensgemeinschaft bilden. Der Katalog reflektiert die gleichnamige Ausstellung Immersionsgehege, die im März 2016 für den Kunstverein Siegen von Timi Lorenzo kuratiert wurde. Eine Kooperation des Kunstvereins Siegen und des Fachbereichs Kunst der Universität Siegen in der Reihe „Zu Gast im Kunstverein Siegen“. Eingeladen wurden Studierende der Gerrit Rietveld Academie Amsterdam, sowie TILO&TONI von der Universität Siegen.
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    FC HTS – Die Farbe Rot
    (2025-08-04)
    Die Publikation entstand im Rahmen des Zeichen- und Malereiseminars „FC HTS – Die Farbe Rot“ von Tim Cullmann im Lehrgebiet der Malerei und Druckgrafik der Universität Siegen. Sie dokumentiert Arbeiten, sowie eine Art Ausstellung im Stadion der Sportfreunde Siegen, dokumentiert von Nikola Lamburov. In Zeiten von Social Media und Digitalisierung erfahren Bilder eine Art Egalität, die eine hierarchielose und ahistorische Verarbeitung fördert. David Joselit stellt in seinem Essay "Nach Kunst" die Frage, ob in Zeiten, in denen Bild gewissermaßen Konsens ist, es noch als Gegenstand künstlerischen Arbeitens überhaupt relevant ist. Pierre Huyghe betrachtet ein Bild als Situation und nicht nur als fotografisches Objekt. Auf dieser theoretischen Grundlage wurde der FC HTS gebaut. Mit der Farbe Rot geht der Club in die zweite Saison. Der Club zelebriert den Alltag und die Ästhetiken von Hobbysportvereinen und deren Repräsentation und Öffentlichkeit, ohne Ironie, sondern mit aufrichtiger Neugierde. Bildsprachen, Codes, Diskurspartikel und Narrative aus diesen Bereichen werden appropriiert, um im Umgang mit diesen Bildern, deren Konventionen, Inhalte und Looks zu erkennen und diese zu wiederholen, zu unterlaufen oder anders fruchtbar zu machen.
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