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Publication Access status: Open Access , Textvergessenheit in der Philosophiehistorie(2001)Es ist nicht möglich zu interpretieren, ohne nach terminologischer und logischer Kohärenz sowie nach sachlicher Plausibilität zu fragen. Obwohl die Wahrheitssuche methodisch zur Bedeutungssuche gehört, sind beide unterschieden; Philosophiehistorie und Philosophie haben verschiedene Ziele. In der Kant-Forschung werden beide Tätigkeiten aber auf schlechte Weise vermischt. Ein Resultat dieser Vermischung ist Textvergessenheit in der Philosophiehistorie. Sie bezeichnet das Phänomen, das die Texte, auf die man sich bezieht, nicht wirklich detailliert und mikroskopisch genau in historischer und entwicklungsgeschichtlicher Perspektive analysiert werden; es fehlt an kommentarischen Interpretationen.Source Type:Book Part4 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Ethics for children and ethics for adults?(2001)Is there a difference between ethics for children and ethics for adults? Unless we advocate a relativistic ethics in which case what is good and right would be relative to the age of the acting subjects we are prone to think not: what is good is good and what is right is right no matter how old you are. So it appears that the ethics we teach adults should be the same ethics we teach children. However, there are two problems. First, what ethics do we teach adults? Second, how much ethical receptivity do children possess?Source Type:Article5 19 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Moral validity and moral motivation : critical notes on Nunner-Winkler’s ethics of voluntary self-commitment(2003)For many years Gertrud Nunner-Winkler has been occupied with empirical research on the complex subject-matter of moral development, motivation and knowledge. Although so-called descriptive ethics is rather looked down upon by professional ethicists, Nunner-Winkler’s works demonstrate that one can learn a great deal from experience.Source Type:Article6 7 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Warum moralisch sein? : eine Landkarte für moralische Realisten(2006)Warum moralisch sein? Obwohl diese Moralische Frage (wie ich sie mit Prichard nennen möchte) im Zentrum meiner Überlegungen steht, kann sie nicht behandelt werden, ohne sie in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Dieser Zusammenhang ist der Hintergrund für eine Debatte, die in jüngerer Zeit unter den Stichworten Moralischer Realismus vs. Moralischer Anti-Realismus geführt wird, und tatsächlich verstehe ich die Diskussion um moralische Normativität im wesentlichen als eine Diskussion über die Objektivität und Subjektivität von Werten und Gesetzen.Source Type:Book Part6 8 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Den Kopf geschüttelt oder gelacht - Unklarheiten und Widersprüche der dialogischen Theorie(1999)Es fällt schwer, eine Theorie zu kritisieren, die einem, ganz pragmatisch gesehen, sympathisch ist - wer mag schon bezweifeln, daß verschiedene Theorien über denselben Gegenstand sich möglichst intensiv auf einen kritischen Dialog einlassen sollten? Abgesehen von diesem grundsätzlichen Sympathiewert erscheint mit aber fast alles an Zimas Beitrag ungenau, verworren oder falsch. Ich muß mich hier auf zwei Punkte beschränken: Erstens will ich zeigen, daß Zima relativistischer und unreflektierter ist, als er uns weismachen möchte; zweitens, daß die Philosophie dialogischer ist, als Zima sie charakterisiert.Source Type:Article1 5 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Die Methode der Grundlegung und der Übergang von der gemeinen sittlichen zur philosophischen Vernunfterkenntnis(1997)Hans Wagner hat in seinem Beitrag über „Hilflose Belesenheit und hilfreiche Textanalyse“ davor gewarnt, sich von gleichen oder ähnlichen Wörtern, Ausdrücken und Formulierungen dazu verleiten zu lassen, allzu vorschnell auf sachliche Gleichheiten oder Ähnlichkeiten zu schließen. Natürlich kann die Hilflosigkeit mancher anderer mangelhaften Textanalysen in der Kantliteratur auch ganz andere Gründe haben. Einer dieser Gründe besteht, banal genug, in der fehlenden Bereitschaft zu wirklicher, und das heißt: detailbesessener, unzufrieden bleibender und sich von Interpretationsparadigmen lösender Analyse Kantischer Texte und damit Kantischer Theorien.Source Type:Book Part2 5 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Zur Analytizität der Grundlegung(1996)Im letzten Absatz der Vorrede beschreibt Kant die „Methode" (392,17)1, die er in der GMS verwendet hat. So scheint es jedenfalls, und stets wurde die Stelle so interpretiert, als zeichne Kant damit zugleich den „Weg" (392,22) nach, den er „in dieser Schrift" (392,17) eingeschlagen habe. Ein Weg, der auf der ersten Strecke „analytisch" (392,19), auf der zweiten „synthetisch" (392,21) verlaufe, so daß also die GMS zwar drei Abschnitte, aber zwei Verfahrensweisen zu kennen scheint, eben eine analytische (GMSI und II) und eine synthetische (GMS IIISource Type:Article3 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , No being, no singularity : Hegel’s critique of sense-certainty in the ,Phenomenology of Spirit‘(2004)It has always been a matter of great dispute what Hegel’s philosophy is about. There is not even an agreement on what he is driving at; we simply don’t know what he was talking about. To some he is a strict metaphysician with claims to ultimate justification and truth, to others he is more or less a cultural relativist. But almost all relevant books and papers discuss Hegel’s philosophy in general terms; very few have tried a detailed tme-to-the-text exegesis.Source Type:Book Part3 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Kein Sein, keine Unmittelbarkeit : Hegel über die Vernunft der sinnlichen Gewißheit(2003)Hegels Werk hat das eigenartige Schicksal, zugleich außerordentlich einfluß- reich und völlig unverstanden oder zumindest radikal divergierend interpre- tiert worden zu sein.Nun ist es zwar nicht unüblich, daß Philosophen unterschiedlich interpretiert werden. Bei Hegel grenzt die Vielfalt und Wider- sprüchlichkeit der Interpretationen allerdings ans Absurde: Vermutlich wur- den ihm alle möglichen Positionen zwischen absolutem Idealismus und spe- kulativer Metaphysik auf der einen sowie Relativismus und Historizismus auf der anderen Seite zugeschrieben.Source Type:Book Part1 6 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Gemeine sittliche und philosophische Vernunfterkenntnis : zum ersten Übergang in Kants Grundlegung(1997)Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten ist das erste Werk Kants, in dem von „Übergängen" die Rede ist. Kant hat nicht gesagt, was man darunter zu verstehen hat und welche systematische Funktion diese Übergänge im Aufbau der GMS spielen. Unumstritten ist, daß Kant auf systematische und methodische Überlegungen stets großen Wert gelegt hat. Auch in der Vorrede zur GMS macht er Anmerkungen zur „Methode in dieser Schrift" (392,17) also der GMS, und zum „Weg" (392,22), den er insgesamt in seiner Metaphysik der Sitten eingeschlagen habe. Während die GMS als Ganzes analytisch verfährt, wird die für „dereinst" (391,16) angekündigte Metaphysik der Sitten synthetisch aufgebaut. Zwar heißt es, die Einteilung der GMS sei „daher so ausgefallen" (392,22, k. v. Vf.), wie sie es tatsächlich ist, nämlich in die bekannten drei Abschnitte; warum aber in diesen Abschnitten dann jeweils ein Übergang stattfindet, wird dabei nicht unmittelbar klar und, wie gesagt, von Kant auch nicht weiter expliziert.Source Type:Article9 11
