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    Video Conferencing
    The COVID-19 pandemic has reorganized existing methods of exchange, turning comparatively marginal technologies into the new normal. Multipoint videoconferencing in particular has become a favored means for web-based forms of remote communication and collaboration without physical copresence. Taking the recent mainstreaming of videoconferencing as its point of departure, this anthology examines the complex mediality of this new form of social interaction. Connecting theoretical reflection with material case studies, the contributors question practices, politics and aesthetics of videoconferencing and the specific meanings it acquires in different historical, cultural and social contexts.
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    Inclusive $$\overline{B}\to {X}_s{\ell}^{+}{\ell}^{-}$$ at the LHC: theory predictions and new-physics reach
    We present theoretical predictions for observables in inclusive $\overline{B}\to {X}_s{\ell}^{+}{\ell}^{-}$ suitable for measurements at hadron colliders through a sum-over-exclusive approach. At low $q^{2}$ we calculate the branching ratio and three angular observables. At high $q^{2}$ we provide the branching ratio and the ratio of the $\overline{B}\to {X}_s{\ell}^{+}{\ell}^{-}$ rate with respect to the inclusive $\overline{B}\to {X}_u\ell \overline{\nu}$ rate with the same phase-space cut. We compare our predictions to the B factory measurements and also to an extraction of the experimental rate through a sum-over-exclusive method using branching ratios of the exclusive $\overline{B}\to {K}^{\left(\ast \right)}{\mu}^{+}{\mu}^{-}$ modes measured at LHCb. We find a consistent picture comparing Standard Model theory and experiment. As such, our analysis does not support a recent claim about a deficit in the inclusive branching ratio in the high- $q^{2}$ region. Finally, we present current model-independent bounds on new physics and emphasize the potential of complementary analyses of $\overline{B}\to {X}_s{\ell}^{+}{\ell}^{-}$ at Belle II and the LHC.
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    Spectroscopic Investigation of the Quadruplex DNA‐Binding Properties of 9‐Aryl‐Substituted Isoquinolinium Derivatives
    The spectroscopic investigation of the binding properties of berberine‐type 9‐aryl‐substituted isoquinolinium derivatives with G‐quadruplex DNA (G4‐DNA) are presented. Photometric titrations show that these ligands bind with high affinity to the telomeric G4‐DNA form 22AG ( K =1.0–44×10 5 M −2 ). Furthermore, fluorimetric analysis of thermal DNA denaturation (FRET melting) reveals a significant thermal stabilization of G4‐DNA 22AG upon association with the methoxy‐substituted derivatives. As an analytically useful property, the derivatives with a phenyl substituent or with additional electron‐donating groups show a very weak fluorescence intensity, which increased significantly upon G4‐DNA complexation (fluorescence light‐up effect). Additional time‐resolved fluorescence spectroscopy indicated increased fluorescence lifetimes of the DNA‐bound 9‐(4‐methoxyphenyl)‐substituted derivative, when interacting with the quadruplex‐forming strand 22AG . Notably, the changes of the steady‐state and time‐resolved emission properties of the ligand are more pronounced with G4‐DNA than with duplex DNA so that the combination of these complementary methods may be used for the selective G4‐DNA detection.
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    (Vor)Sorge und (Un)Gleichheiten in pandemischen Zeiten
    Die COVID-19-Pandemie und die Bemühungen zu ihrer Eindämmung wirken stark auf Ungleichheits- und Sorgeverhältnisse ein. Wie aber unterscheiden sich die Möglichkeiten, sich vor einer Infektion mit dem Virus und einer schweren Erkrankung zu schützen? Welchen Logiken folgen Präventionsmaßnahmen und welche Konsequenzen haben sie? Mit den Klammern »Rationalitäten« und »Geschichten« untersuchen die interdisziplinären Beiträge das pandemische Geschehen und damit verbundene Präventionsmaßnahmen. Mit ihrer Fokussierung auf Fragen zur politischen Steuerung sowie der Berücksichtigung von subjektiven Narrationen und historischen Reflexionen machen sie Ambivalenzen und Spannungen sichtbar.
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    Die Neue Frau – Gender Politics in Fernsehserien über die Weimarer Republik
    (2023)
    Der Beitrag untersucht, wie weiblich gelesene Geschlechterrollen als Doing Gender in die Narrationen der beiden deutschen Fernsehserien Babylon Berlin (Sky/ARD 2017) und Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit (ARD 2021) eingehen und diese dadurch politisieren. Zunächst wird das Verhältnis von Erzählen und Gender skizziert. Die dann folgende Analyse der beiden Serien zeigt Erzählmuster auf und beschäftigt sich mit den Kernelementen Zeit, Ort und (Erzähl-)Perspektive. Gezeigt wird, dass Babylon Berlin Fragen nationaler Identitätsbildung in den Fokus stellt und Weiblichkeitskonzepte reformuliert, ohne die Geschlechterhierarchie aufzulösen. Eldorado KaDeWe – Jetzt ist unsere Zeit hingegen reflektiert Genderidentitäten als kontingent und wandelbar. Die Serie schafft mit ihrer Erzählung über die Weimarer Republik einen Gründungsmythos für eine genderfluide Politik der Diversität.
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    Kamera-Ethnographie
    Kamera-Ethnographie ist ein filmischer Ansatz zur Gestaltung der Wahrnehmungs- und Wissensprozesse beim ethnographischen Forschen. Dabei wird im Unterschied zur Logik der Aufzeichnung angenommen, dass Forschungsgegenstände zunächst noch gar nicht sichtbar sind. Kameraführung, Schnitt und Montage tragen als experimentelle Praktiken zur Beobachtbarkeit und Sichtbarkeit epistemischer Dinge bei. Bina Elisabeth Mohns repräsentationskritische Programmschrift zeigt, wie die Methode der Kamera-Ethnographie auch nonverbale Praktiken in ihren Choreographien und bildhaften Figuren in den Blick rückt. Eine situierte Methodologie und reflexive Pragmatik leiten zum positionierten Hinschauen und Sehenlernen an und binden selbst das Publikum in eine forschende Rezeption ein.
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    Patronage und deutsche Literatur im 18. Jahrhundert
    (2024)
    Eine in unserer Gegenwart verfemte Beziehung, die im 18. Jahrhundert individuelle Lebensläufe und das literarische Leben wesentlich mitbestimmte Patronage ist eine schriftintensive soziale Praxis. Sie ermöglicht die Aufnahme in soziale Netzwerke und die Entstehung literarischer Öffentlichkeiten. Briefe und Ratgeberliteratur über Briefe, aus freundschaftlicher Bewunderung und Kritik entstandene Texte, an Gönnerinnen und Gönner adressierte Lebensgeschichten erschaffen eine literarische Sphäre, die eigenen Gesetzen folgt. Glanz und Elend der Patronage als Ermöglichungsbedingung literarischen Überlebens sind nirgends schärfer gezeichnet als bei Anna Louisa Karsch und Jakob Michael Reinhold Lenz. Hier zeigt sich paradigmatisch, wie sich Patronage auf die Rezeption, Zirkulation und Überlieferung literarischer Texte auswirkt.
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    Digitaler Mathematikunterricht in Forschung und Praxis II. Tagungsband zur Vernetzungstagung 2023 in Siegen
    (2024)
    Die Digitalisierung im Mathematikunterricht bietet sowohl Potenziale als auch Herausforderungen für das Lehren und Lernen. Die Bandbreite der verwendeten digitalen Medien und Werkzeugen ist dabei in den letzten Jahren extrem gewachsen und geht von 3D-Druckern über Lego-Roboter bis hin zu Erklärvideos. Bei der zweiten Vernetzungstagung zum Thema „Mathematikunterricht mit digitalen Medien und Werkzeugen in Schule und Forschung“ kamen im Mai 2023 in Siegen viele Wissenschaftler:innen und Schulpraktiker:innen zusammen, um aktuelle Themen im Bereich der Digitalisierung zu diskutieren. Das Programm war durch Vorträge, Workshops, Posterpräsentationen und Diskussionsrunden strukturiert. Der vorliegende Band stellt in 28 Beiträgen wesentliche Ergebnisse der Tagung vor. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung aus unterrichtspraktischen Beiträgen, in welchen konkrete Lernumgebungen vorgestellt werden, und wissenschaftlichen Beiträgen, die empirische Studien aufzeigen und Metathemen in den Blick nehmen. Ebenso lässt sich eine große Vielfalt von unterschiedlichen Medienarten identifizieren, die in den Beiträgen betrachtet werden. In seiner Gesamtheit bildet der Tagungsband somit eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Themas.
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    Der Umgang mit religiöser Vielfalt im katholischen Religionsunterricht. Eine explorative Studie im Mixed-Methods-Design
    Religiöse Vielfalt prägt den Religionsunterricht und wird unter den Stichworten der Pluralität und der Heterogenität breit diskutiert. Im vorliegenden Band wird der Umgang mit religiöser Vielfalt im katholischen Religionsunterricht auf der Grundlage dieser Diskussion analysiert. Dazu wurden 22 Lehrpersonen unterschiedlicher Schularten zu ihrem Verständnis dieser Vielfalt und ihren Strategien, wie sie mit ihr im Religionsunterricht umgehen, interviewt. Außerdem wurden 42 Religionsstunden videographiert und auf den darin erkennbaren Umgang mit religiöser Vielfalt untersucht. In der Folge werden nicht nur die Subjektiven Theorien von Religionslehrpersonen zu religiöser Vielfalt deutlich, sondern auch die Rolle, die diese Theorien für den Religionsunterricht selbst spielen.
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