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    "Kritische Kontexte" in der Aneignung modaler Formen und Schemata
    Inhalt: 0. Vorab 1. Modus - Modalität - Modalisierung 2. Modalität, metapragmatisch 3. Ein paar Tatsachen über Modalität im Spracherwerb 4. Exkurs: "Ich ist ein anderer" - oder: das kollektive Symbol- und Fiktionsspiel als "kritischer Kontext" für die Ausdifferenzierung und Dezentrierung modaler Bezüge. 5. "Grammatische Synonymik" - Entfaltung des metapragmatischen Bezugssystems 6. Origoverschiebung 7. Rhematisierbarkeit 8. Ausblick und Schluß Literatur Anhang
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    Volume number:
      622  232
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    Das sogenannte Gute : zur Selbstmoralisierung der Meinungsmacht : Aufsätze und Vorträge
    Der Band enthält Essays und Vorträge, die sich, teils publizistisch, teils kritisch-linguistisch mit Themen und Motiven der medialen Macht und Meinungskommunikation auseinandersetzen. Leitbegriffe und Fahnenwörter mit steilen Verwendungskarrieren in den letzten Jahren ("Inklusion","Diversität"...) werden unter die Lupe genommen, ebenso auch Ausdrücke, die durch ihre Allgegenwart im öffentlichen Reden längst unauffällig geworden sind (wie das heimliche Fahnenwort „sozial“). Was dabei in Umrissen sichtbar wird, ist ein Bündel sprachlicher Machtpraktiken, die dadurch allgemeine Zustimmung zu erzwingen suchen, dass sie Dissidenz moralisch diskreditieren. Kompakte Machtakteure betreten die öffentliche Bühne moralisch gewandet (zur Sache geht es dann hinter verschlossenen Türen!). Das Publikum sieht die Moralfassade und nickt. Wer möchte schließlich nicht zur Gemeinschaft der Guten gezählt werden?
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      2  5
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    Feilke revisited : 60 Stellenbesuche
    Anlässlich des 60. Geburtstags des Linguisten und Sprachdidaktikers Helmuth Feilke wurden Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter gebeten, einzelne Stellen in seinen wissenschaftlichen Schriften erneut zu besuchen. Entstanden sind pointierte Kommentare, kurze wissenschaftliche Abhandlungen und Analysen, Varianten auch des kritischen und kontroversen Nach- und Weiterdenkens und Ansätze zur Neu- oder Re-Kontextualisierung. Je nach wissenschaftlicher Vita der Autorinnen und Autoren kann es sich um Stellen handeln, deren Rezeption zeitlich weit zurückliegt, oder um Passagen, die ganz aktuelle Fragen der eigenen Forschungsarbeit tangieren. Abgesehen davon, dass ein kurzes Format für die Beiträge gewählt und die Autorinnen und Autoren gebeten wurden, die ausgewählte Stelle knapp zu verorten und zu erläutern, war die Bearbeitungsform gänzlich freigestellt. So sind Texte in einer Bandbreite von pointierten Kommentaren, kurzen wissenschaftlichen Abhandlungen und Analysen, Varianten des Nach- und Weiterdenkens, Ansätze zur Neu- oder Re-Kontextualisierung bis hin zu Formen des kritischen Hinterfragens und der kontroversen Auseinandersetzung entstanden.
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      5  25
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    Grammatisch-semantische Studien zum Adjektiv im Deutschen
    Die Versuche, grammatische Wortklassen wie die „Adjektive“ semantisch, d.h. über ihren Beitrag zur Analyse der außersprachlichen Wirklichkeit zu bestimmen, haben eine ehrwürdige, bis in die Antike zurückreichende Tradition. Entsprechend groß sind die Widerstände, mit denen zu rechnen hat, wer diesen Pfad verlässt oder auch nur in Frage stellt. Das Adjektiv steht (wie alle schulgrammatischen Wortartbegriffe) für eine hybride Konstruktion. Es kombiniert heterogene Gesichtspunkte: ein Spektrum typischer syntaktischer Verwendungsmöglichkeiten, morphologische Besonderheiten, semantische Eigenschaften – zusammengehalten durch die Funktion der Modifizierung. Der folgende Band besteht aus zwei Teilen. Den ersten Teil bildet eine ausgearbeitete Vorlesung zur Wortart Adjektiv im Deutschen, entworfen mit dem Anspruch, nicht einfach zu kompilieren, was Grammatiker und Linguisten in der Vergangenheit über das Adjektiv geschrieben haben, sondern Verbindungen herzustellen zu allgemein sprachtheoretischen Fragen der Darstellungstechnik. Auf die einleitenden Kapitel der Vorlesung folgen dann noch drei selbständige und weiterführende Aufsätze zu Adjektivproblemen.
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      8  11
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    Neue Rechte und Universität
    In dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.
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    Journal:
    Volume number:
      9  3925
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    Oberfläche: metapragmatisch
    Gliederung: 1. Zur Einführung 2. Heuristik 3. Was heißt „metapragmatisch"? 4. Was sind "grounding predications" im System - und was im Erwerb? 5. Halbwegs gesicherte Wissensbestände über den Erwerb der Modalverben 6. Inwiefern Modalverben im Spracherwerb als „metapragmatische" Ausdrücke fungieren 7. Erste Beobachtungen 8. Zusammenfassung und Schlussfolgerung zu „Oberfläche und Performanz" 9. Bibliographie
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      3  10
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    Simulierte Nähe
    The point of departure for this paper is a report commissioned by the German Public Radio and Television Board ARD in 2019 with the goal of devising a strategy to improve its public image, which had been greatly damaged by a series of financial scandals. Produced by the cognitive scientist Elisabeth Wehling, the report made the recommendation that the ARD should aim in its messaging and rhetoric to cultivate the sense that the broadcaster and its audience constitute a common moral community. This paper argues that the traditional media – represented primarily by public broadcasters and broadsheet newspapers – have in fact been following this strategy of "simulated intimacy" all along in order to adapt themselves to the conditions of communication created by new digital media, in particular social networks. However, in order set up a contrast between themselves and the social media platforms, traditional media seek to emphasize their monopoly on objective, factual reporting.
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      7  5
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    Sprachentwicklung - im Kopf und um ihn herum
    Inhaltsverzeichnis: 1 Jenseits von Nativismus und Empirismus: Dritte Wege 1.1 Das Spektrum der Spracherwerbsmodelle 1.2 Eine spracherwerbstheoretische Zwickmühle 1.3 Die Suche nach den „dritten Wegen" 2 Der Konnektionismus und die Folgen 2.1 Künstliche und natürliche Netzwerke 2.2 Syntheseversuche: Schriftsymbole als Werkzeuge des Denkens 3 Der (Neo-)Konstruktivismus und die Folgen 4 Der Neo-Wygotskianismus und die Folgen 5 Die sprachvergleichende Spracherwerbsforschung 6 Ausgliederung, Recodierung und Re-Repräsentation 7 Literatur
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      3  7
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    Spracherwerb und Grammatikalisierung
    Inhalt: 1. Grammatikalisierungsprozesse im kindlichen Spracherwerb 1.1. Grammatikalisierung: diachroner Prozeß - synchrones Kontinuum - ontogenetischer Recodierungs- und Rerepräsentationsprozeß 1.2. Spekulation über den Zusammenhang der Lesarten von "Grammatikalisierung" 1.3. Reanalysefehler, Hochkonjunkturen, und U-Kurven: Über kritische Kontexte und externe Stützsysteme für Grammatikalisierungsprozesse 2. Wie gelangt das, was aus der Sicht des Linguisten "Grammatik" heißt, in die kindliche Äußerung? 2.1. Und wie nicht: nicht einheitlich, nicht linear, nicht auf einem Wege, nicht durch Regellernen 2.2. Die Dialektik von Schematisierung - Entautomatisierung - Reautomatisierung; die "Ausbreitung" von Grammatik im Sprechen: aszendente und deszendente Grammatikalisierung 2.3. Reorganisation einer grammatisch-semantischen Dimension: Modalisierung (eine programmatische Skizze) 3. Erwerbsstrategien und ihr Verhältnis zur Grammatikalisierung 3.1. Strategien im Grammatikerwerb 3.2. Die Stufenfolge des morphologischen Formenlernens zum Vergleich 3.3. Ausgliederung - Dekomposition - Rekombination; zwischen Entautomatisierung und semiotisch konditionierter Bewußtheit 4. Heuristisches Resümee: Wie unterscheiden sich stärker und schwächer gramm. Optionen in ein und derselben Dimension unter dem psycholinguistischen Gesichtspunkt ihrer Aneignung und Beherrschung im Sprechen? 5. Fazit: Die "Grammatikalisierungskanäle" des Spracherwerbs
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    Volume number:
      11  11
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    Spracherwerb und Sprachwandel: Zweckehe oder gefährliche Liebschaft?
    Inhalt: 1. Einige Beobachtungen 2. Dynamische Instabilität im Spracherwerb 3. Dynamische Instabilität in der Diachronie 4. Der arme Ferdinand oder: das Kreuz mit den sprachwissenschaftlichen Antinomien 5. Einige Schlußfolgerungen Literatur
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    Volume number:
      4  7