Zeising, Andreas
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Zeising, Andreas
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Publication Access status: Open Access , Billige Bilder(2019); ; In der Zeit um 1900 wurden illustrierte Kunstbücher und preiswerte Bildermappen von spezialisierten Verlagshäusern weithin vermarktet. Der kulturgeschichtliche Schatz der Meisterwerke, der bis dahin das geistige Privileg einer schmalen Bildungselite gewesen war, hielt nun in in jedem Haushalt Einzug. In der breitenwirksamen Vermittlung wandelte sich Kunstgeschichte von einer vornehmlich akademischen Disziplin zu einer Populärwissenschaft, in der die Reproduktion eine eigenständige Aussagekraft gewann. Dem Problemfeld des »billigen Bildes« und seinen mediengeschichtlichen und bildungspolitischen Implikationen widmete sich die vorliegende Publikation am Beispiel des Künstlers Albrecht Dürer, der durch die neuen Möglichkeiten der Reproduktion zu einer regelrechten populären Ikone wurde.Source Type:BookSeries:Reihe Bild- und KunstwissenschaftenVolume number:8448 418 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , EntdeckungenDas Kurt Weill Fest Dessau ist längst kein Start-up mehr. 1993 gegründet, lockt es jährlich Tausende von BesucherInnen in die Geburtsstadt des Komponisten. Will man den Markenkern der Veranstaltung beschreiben, so könnte man auf die Fähigkeit der Akteure verweisen, mentale Brücken zu bauen. Dergleichen zeigt sich schon an der Programmauswahl. Natürlich, die Musik Weills steht im Mittelpunkt. Aber die „Programmierer“ waren und sind stets offen für eine bunte Palette von Stilen und Genres. Brücken bauen will das Fest fernerhin zwischen der klassischen Moderne und dem heutigen Geschehen, schließlich darf sich Dessau nicht nur Weill-, sondern auch Bauhaus-Stadt nennen. Albert Weill, der Vater des Komponisten, wirkte als Kantor der 1938 zerstörten Synagoge von Dessau. Es gehört demnach zu einem zentralen Anliegen der Festivalmacher, Brücken zu den jüdischen Gemeinden in Dessau wie Umgebung zu schlagen. Zeichen dafür ist der Bau einer Albert-Weill-Synagoge auf dem Platz ihrer verwüsteten Vorgängerin. Nicht zuletzt aber ist der Brückenschlag zwischen Kunst und Wissenschaft zu erwähnen, dem sich das Weill Fest besonders verpflichtet fühlt. Dazu zählt die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, die etwa im Rahmen der Reihe Entdeckungen stattfand, eines Großprojekts, dem sich der vorliegende Band widmet. Wie nachhaltig dessen Konzept ist, zeigt so manche Karriere: Viele der jungen Wissenschaftler*innen, die sich bei den Entdeckungen erste Lorbeeren verdienten, lehren heute an Universitäten oder Hochschulen.Source Type:BookSeries:Si! Kollektion MusikwissenschaftVolume number:5627 935 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , LehrgutSeit Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Einführung eines kunstgeschichtlichen Schulunterrichts in Deutschland kontrovers diskutiert. Durch die neuen Möglichkeiten der Fotografie waren ortsgebundene Artefakte im Medium des gedruckten Bildes universell verfügbar geworden. Vielen erschien es folgerichtig, das elitäre Bildungsgut der bildenden Kunst jetzt auf dem Weg der schulischen Vermittlung allen Schichten zugänglich zu machen. Verlage stellten sich mit entsprechenden Lehrbüchern, Mappenwerken und Wandbildern schnell auf den wachsenden Bedarf ein. Befördert wurde das Anliegen durch die wissenschaftliche Pädagogik, die das Lernen durch Anschauung favorisierte und eine Modernisierung schulischer Curricula vorantrieb. Dem Kunstbuch im Schulunterricht widmete sich die Publikation mit einer Vielzahl von Beispielen aus der Zeit von 1880 bis 1930.Source Type:BookSeries:Reihe Bild- und KunstwissenschaftenVolume number:9422 422
