Schröter, Jens
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Publication Access status: Open Access , Filter(n) – Geschichte Ästhetik PraktikenBei genauer Betrachtung scheint es, als sei der Filter allgegenwärtig: Von alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie z.B. Kaffee-, Aktivkohle- und Pollenfiltern über den Moog Ladder Filter beim Moog Synthesizer, automatisierte Software-Filter im Zuge von Bewerbungsverfahren, bis hin zur 2016 im amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf viel beschworenen Filter-Bubble oder eben fotografischen Filter-verfahren, wie sie derzeit prominent in einer Reihe von Apps Anwendung finden. Trotz dieser Präsenzen des Filters wurden in der Medien- und Kulturwissenschaft Operationen und Technologien des Filterns bislang weder systematisch noch in ihrer ganzen Bandbreite thematisiert. Ziel des Heftes ist es, hierzu einen Anstoß zu geben und sich mit dem Filter, aber auch mit den Praktiken des Filterns, seiner Geschichte und seinen Ästhetiken zu beschäftigen. Die Beiträge verhandeln dabei ganz unterschiedliche Beispiele: von Wahrnehmungsfiltern über Photoshop und Filtern in der Musik hin zu einer Ökonomie des Filter(n)s und dem Prozess der Verdauung.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:20,22491 1763 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Game laboratory studiesUm die Analyse von Computerspielen aus produktionsästhetischer Perspektive zu erproben, lehnt sich der vorliegende Band an die Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) an. Mit ihr geht es ihm um die Frage nach den Aktanten des Game Design – etwa: Welche Hard- und Softwarekomponenten kommen wann und wofür zum Einsatz; wie und mittels welcher Medien notieren Level-Designer ihre Ideen, und wie werden die Aufzeichnungen später von Programmierern implementiert; und welche Rolle spielt eigentlich eine Action-Figur auf dem Schreibtisch eines Textur-Artists?Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:11,21 4 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , High definition cinemaDas vorliegende Heft widmet sich einem Thema, das in den letzten Jahren zunehmend relevanter wird: der Umrüstung des Kinobetriebes von Zelluloidprojektion auf High Definition Videoprojektion. Was vor einigen Jahren noch wie ein spezieller Sonderweg gewirkt haben mag, ist heute bereits Realität geworden. Umso erstaunlicher mutet der Umstand an, dass es zwar eine Menge an Publikationen zum Phänomen der Digitalisierungen, des "digital roll-out", gibt, nicht jedoch eingehende Analysen der langsamen Veränderung filmischer Ästhetik in der letzten Dekade. Die vorliegende Ausgabe von Navigationen möchte diese Lücke nachhaltig schließen. Mit dem Jahrgang 2011 geht die Zeitschrift "Navigationen", die von 2005-2010 vom DFG-Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche" herausgegeben wurde, wieder zurück an das medienwissenschaftliche Seminar der Fakultät 1 der Universität Siegen. Die Navigationen soll wie bisher zweimal im Jahr erscheinen. Aktuelle Forschungen aus dem Team Medienwissenschaft, sei es von Professoren, Mitarbeitern oder aus studentischen Projekten, werden veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Auf diese Weise wird die lebendige Diskussions- und Forschungskultur der Siegener Medienwissenschaft der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:11,11 1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Media Cultures of Value: Economy, Politics, and Art in Web3Values don’t just fall from the sky. They are shaped by media, infrastructure, and social practices. With new protocols and media objects – such as smart contracts, cryptocurrencies, and NFTs – Web3 not only extends platform capitalism but also redefines value, labor, and community. While these technologies reinforce proprietary markets and corporate governance structures, they simultaneously open up alternative new ways of organizing life, challenging traditional economic and social models. This issue builds on the hybrid workshop “Digital Biedermeier – or Radical Democratic Utopia? NFTs as Interfaces of Cryptocurrencies”, organized by Johannes Bennke at the Humboldt University Berlin and Mirjam Schaub at University of Applied Sciences (HAW) Hamburg in October 2023. The issue brings together eight contributions by media scholars, artists, and curators who examine different media cultures of value – exploring protocols, infrastructures, labor, NFTs, art, and political stakes of Web3 governance.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:25,14 6 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Medien, Interfaces und implizites WissenDie Beiträge des Heftes zeigen auf, wie sich das Verhältnis von Medien und implizitem Wissen unter den Bedingungen des Internets der Dinge, im Kontext der Robotik oder in Bezug auf ökonomische Fragen ausgestaltet. Erörtert werden dabei vorrangig Fragestellungen, die an die Interfaces dieser zeitgenössischen Medientechnologien gerichtet werden können. Vor dem Hintergrund medien- und interfacetheoretischer Überlegungen wird aufgezeigt, welche medienwissenschaftlichen Konsequenzen sich für die Analyse dieser kulturellen Phänomene und gesellschaftlichen Felder ergeben.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:17,21 3 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Medienwissenschaft und KapitalismuskritikNachdem ›Kritik‹ während der vergangenen Jahrzehnte in vielen geistes- und kulturwissenschaftlichen Kreisen eher verschmäht wurde, erlebt sie gegenwärtig auch in der Medienwissenschaft wieder einen Aufschwung. Gerade das in Verruf geratene Projekt einer Gesellschaftskritik scheint seit der Finanzkrise von 2007 wieder an akademischer Attraktivität zu gewinnen. Dabei liegt die gedankliche Verbindung von Medienwissenschaft und Kapitalismuskritik nahe, schließt man damit doch an zwei dominante Selbstbeschreibungen der westlichen Gesellschaften an: die der Medien- oder Informationsgesellschaft einerseits und die einer kapitalistischen oder marktwirtschaftlichen Gesellschaft andererseits. Insofern scheint ein Dialog zwischen der Erforschung von Medien und der Erforschung des Kapitalismus geradezu zwingend. Das vorliegende Heft versammelt eine Reihe von Texten, die weniger konkrete Fallstudien zu einzelnen Medien und Medienpraktiken, sondern vornehmlich theoriebezogene Diskussionsbeiträge sind, welche das diskursive Feld der Medienwissenschaft und Medienforschung ausloten und auf die virulenten Fragen der Kapitalismuskritik hin befragen.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:16,21 5 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , NavigierenNavigation is no longer unique to the context of professional seafaring, but has become an integral part of networked digital everyday life enabled through smartphones and web browsers. Indeed, finding one’s way through online and offline spaces increasingly presupposes and produces specific forms of media competence one could call »navigational«. In this, a ›media cultural studies‹ perspective on the situated and ›technologized‹ media practices of navigation becomes imperative to understanding the contemporary media landscape. Issue 1/22 of Navigationen answers this call by presenting polyperspectival approaches to »navigating«. The contributions discuss the bodily, cultural, and media-technical facets of navigation, as well as its historical forms, the work on and in the data produced by and with navigational media, and the theorization of post-digital ›sensor media cultures‹. In doing so, the issue acknowledges that not only do data, things, and bodies need to be ›navigated‹ in the context of logistics, but that the increasingly autonomous wayfinding processes of non-human actors change the notion of navigation itself. As (German language) media cultural studies has so far lacked a convincing compilation of heterogeneous approaches to studying navigation, this issue provides an overview of the field, its researchers and questions. Despite the spatial turn in the humanities and a recent surge in geomedia studies, an approach towards the media and practices of navigation that combines historical, ethnographic, technical and theoretical perspectives, has remained a desideratum until now. The issue fills this gap.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:22,11 2 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Neue Rechte und UniversitätIn dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:19,25 1 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Metadata only , Neue Rechte und UniversitätIn dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:19,2 (veraltet)9 3925 - Some of the metrics are blocked by yourconsent settings
Publication Access status: Open Access , Tech Demo"Tech Demo" deals with the twofold connection between demonstration and technology. On the one hand, the volume focusses on technology demonstrations as cultural and instrumental practices in the contexts of technology- and media-development. On the other hand, the contributions highlight the technologization of demonstrations regarding the reliance of (political) demonstrations on media technologies. Building on this nexus, demonstrations appear as mediahistorically and -theoretically significant sites that reveal and negogiate intersections of technology, individual, and society, politics, performance, and aesthetics, as well as human and technical scopes of 'agency'.Source Type:Periodical PartJournal:Navigationen - Zeitschrift für Medien- und KulturwissenschaftenVolume number:23,11 18
