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    Tango und Comic. Zur Kulturpoetik von Discepolín und Quino im Argentinien der década infame und der década rebelde
    The idea for the volume emerged while contemplating Omar Gasparini's mural in the La Boca district of Buenos Aires. The resulting interest in comparing the cultural poetics of Enrique Santos Discépolo (Discepolín) and Juan Salvador Lavado (Quino) might seem paradoxical at first, as tango and comics appear to have little in common. However, this original approach ultimately proves productive, illuminating the interplay of social conflicts and popular forms of expression within Argentine history from an unusual perspective in the cultural landscape.
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      8  5
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    Schachnovelle im Comic
    (2023)
    Band 2 der Reihe "Siegen Research in Graphic Narrative - SieGN" widmet sich dem noch jungen Forschungsfeld der Literaturcomics am Beispiel der Schachnovelle. Wahnsinn und Genie des geheimnisvollen Dr. B. faszinieren seit mehr als 80 Jahren nicht nur die literarische Welt. Doch wie lassen sich zentrale Motive der Novelle in einem Comic darstellen? Wie finden geistige Räume oder gar das Nichts ins Visuelle? Welche Änderungen nimmt die Graphic Novel dabei vor? Und was hat eigentlich Harry Potter mit alldem zu tun? Thomas Dalboth legt Stefan Zweigs "Schachnovelle" und Thomas Humeaus Graphic Novel-Adaption "Die Schachnovelle" (Org.: Le Joueur d'échecs) in komparatistischer Tradition nebeneinander und beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven. Hierzu werden Motive anhand des Ursprungstextes erarbeitet, um die Transponierung in das neue Medium zu untersuchen. Zur Erschließung dienen Erkenntnisse der Comicanalyse, Literaturadaption im Film sowie philosophische und popkulturelle Aspekte. Angereichert mit historischen Aufnahmen und Originalbildern des Comics verhilft dieses Buch dabei, die Nuancen, die sich erst durch die intensive und systematische Betrachtung ergeben, herauszustellen.
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      10  11
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    Mafalda
    "Mafalda" ist die erste deutschsprachige Monografie zum international beachteten und politisch bedeutsamen Werk des argentinischen Zeichners Quino (Jg. 1932), der im September 2020 verstorben ist. Wie Lia Roxana Donadon zeigt, ist "Mafalda" eine zeithistorische Fundgrube und zugleich eine subversive Antwort auf große bleibende gesellschaftliche Fragen. Die bis heute andauernde kulturhistorische Relevanz von Quinos Mafalda-Kosmos ist in der internationalen Forschung bislang nur teilweise aufgearbeitet worden. Das Buch trägt daher zur Schließung dieser Forschungslücke bei, indem es Mafalda akribisch in seiner Zeit verortet und Quinos kreativkritischen Blick auf das Argentinien der 1960er und 70er Jahre mit viel Empathie und Gusto untersucht.
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      4  12
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    MAFALDA
    (2021-04-07)
    "Mafalda" ist die erste deutschsprachige Monografie zum international beachteten und politisch bedeutsamen Werk des argentinischen Zeichners Quino (Jg. 1932), der im September 2020 verstorben ist. Wie Lia Roxana Dondon zeigt: "Mafalda" ist eine zeithistorische Fundgrube und zugleich eine subversive Antwort auf große bleibende gesellschaftliche Fragen. Die bis heute andauernde kulturhistorische Relevanz von Quinos Mafalda-Kosmos ist in der internationalen Forschung bislang nur teilweise aufgearbeitet worden. Das Buch trägt daher zur Schließung dieser Forschungslücke bei, indem es Mafalda akribisch in seiner Zeit verortet und Quinos kreativkritischen Blick auf das Argentinien der 1960er und 70er Jahre mit viel Empathie und Gusto untersucht.
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    Wolfgang Popp: GERMANIST - PAZIFIST - SCHWUL. Mein Leben
    (2023-06-07)
    Wolfgang Popp (1935–2017) nennt die Geschichte seiner 82 Lebensjahre schlicht „Mein Leben“. Es bewegt sich zwischen den drei Polen „Germanist – Pazifist - schwul“, weist aber vielerlei weitere Facetten auf. Er verstand sich als Wissenschaftler, für den gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ein selbstverständliches Anliegen war. Wolfgang Popp beginnt seine Lebenserinnerungen mit einem vielsagenden Satz: "Ich bin im Jahr des Unheils 1935 im mittelfränkischen Altenmuhr, heute Muhr am See, geboren.“ Das „Unheilsjahr“ habe ihn geprägt, schreibt er. Schon als Jugendlicher hat er sich auf die Suche nach Erkenntnis über die Zeit des Faschismus begeben. Mit diesem Impetus ist er Musik- und Literaturwissenschaftler geworden. Entscheidend für den Erfolg seiner „Arbeit am Frieden“ waren seine Ausdauer, seine Kreativität und sein solidarisches Handeln. Und in diesem Sinne stellt die Schilderung seines Lebens nicht nur seine persönliche Entwicklung dar, sondern ist zugleich eine lesenswerte Kommentierung der zeitlichen Umstände, in denen er und die Welt sich befanden.
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    Tango und Comic. Zur Kulturpoetik von Discepolín und Quino im Argentinien der década infame und der década rebelde
    (2025-07-07)
    Das Interesse, die Kulturpoetiken von Enrique Santos Discépolo (Discepolín) und Juan Salvador Lavado (Quino) komparatistisch zu vergleichen, mag zunächst paradox erscheinen, schließlich haben Tango und Comic auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Im Ergebnis jedoch erweist sich diese originelle Vorgehensweise als äußerst produktiv, wie die vorliegende Dissertation beweist. Die Idee zum Band entstand bei der Betrachtung des Wandbildes von Omar Gasparini im La Boca-Viertel in Buenos Aires. Das daraus resultierende Interesse, die Kulturpoetiken von Enrique Santos Discépolo (Discepolín) und Juan Salvador Lavado (Quino) komparatistisch zu vergleichen, mag zunächst paradox erscheinen, schließlich haben Tango und Comic auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Im Ergebnis jedoch erweist sich diese originelle Vorgehensweise als produktiv, denn sie beleuchtet das Zusammenspiel von gesellschaftlichen Konflikten und populären Ausdrucksformen innerhalb der argentinischen Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive im Hyperraum der Kultur.
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