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    Neue Rechte und Universität
    In dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.
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    Journal:
    Volume number:
      7  8
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    Neue Rechte und Universität
    In dieser Ausgabe der "Navigationen" sammeln wir Ressourcen gegen die Vereinnahmung der Universität durch die so genannte Neue Rechte. Auslöser für das Themenheft sind die Geschehnisse rund um ein Seminar, das im Wintersemester 2018/19 unter dem Titel „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ an der Universität Siegen angeboten wurde. Das Seminar wurde von einer Vorlesungsreihe flankiert, in der „dezidiert konservative oder rechte Denker“ eine Bühne bekamen, u.a. Marc Jongen von der AfD, und der Autor Thilo Sarrazin. Ein zentrales Anliegen dieser Ausgabe ist es, die Siegener Ereignisse zu dokumentieren, wissenschaftlich aufzuarbeiten und in verschiedenen Hinsichten zu kontextualisieren: diskursstrategisch, geographisch, historisch und politisch. Hierzu versammelt das Heft Beiträge diverser Forschungsdisziplinen – explizit auch von Vertreter*innen derjenigen Disziplinen, deren Existenzrecht von Teilen der Siegener Vortragenden in Zweifel gezogen wird. Um die Diversität der betroffenen Zugänge zu repräsentieren, sind über die Medienwissenschaft hinaus Beiträge aus der Islamwissenschaft, den Gender Studies, der Linguistik und der Soziologie im Heft vertreten.
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      14  3925
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    Immersion : Grenzen und Metaphorik des digitalen Subjekts
    Von der Verschränkung unseres Alltags mit digitalen Medien bis hin zum Erlebniswert technisch-responsiver Räume über das Attunement atmosphärisch gestimmter Arbeitsplätze: All diese Formen der Einbettung oder des Eintauchens in mediatisierte Umwelten finden ihre Bezeichnung als Immersion. Die Immersion ist dabei aber weder für digitale noch für artifizielle Umwelten reserviert. Sie stellt vielmehr eine Medienpraxis für die Konstruktion von Subjektivität und dessen Grenzen dar. Subjektivität ist damit unter Bedingungen der Immersion eben keine Auflösungs- oder Täuschungsfigur. Denn so heterogen das Verfahren der Immersion auch sein mag, so zielt es doch auf die Frage nach neuen Bestimmungen des Selbst, des Körpers sowie der Emotionalität und nicht zuletzt der jeweils neu gesetzten Abgrenzung zur Umwelt ab. Die Beiträge in diesem Heft versammeln solche Verfahren der Immersion anhand von Phänomenen wie dem Affekt, der Musik, der Leiblichkeit, der Animation, dem kollektiven Gedenken oder der kinematographischen Projektion.
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      5  15
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    Medienindustrien : aktuelle Perspektiven aus der deutschsprachigen Medienwissenschaft
    Medienindustrien rücken in der deutschsprachigen Medienwissenschaft verstärkt in den Mittelpunkt. Workshop- und Konferenzthemen, Forschungsprojekte sowie Verzahnungen mit Media Industry Studies in weiteren Sprachräumen und Ländern sind deutliche Indizien. Steht nun auch für den deutschsprachigen Forschungskontext der „industry turn“ bevor? Zumindest greift die Einschätzung zu kurz, dass Medienindustrie- und Produktionsforschungen allein in der angloamerikanischen Welt stattfinden. Der Navigationen-Band führt aktuelle Arbeiten aus der deutschsprachigen Medienwissenschaft zusammen und geht so eine Lücke an, gegen die die AG Medienindustrien seit ihrer Gründung 2012 anarbeitet. Mit Beiträgen von Wissenschaftler*innen der AG Medienindustrien präsentiert die Publikation Schwerpunkte wie die deutsche Fernsehindustrie und Serienproduktion, Filmvermarktung, Filmfestivals, Games und Radio. Neben historischen Perspektiven geht es auch um aktuelle Diskussionen zu Gender-Hierarchien.
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      3  20
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    Queer(ing) popular culture
    Queer phenomena are omnipresent in contemporary popular culture. Consequently, one can speak of the inherent queerness of popular culture. The special issue “Queer(ing) Popular Culture”of ,Navigationen’ analyses queer representations in different media. It examines queer narratives as well as queer performances.
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      4  22
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    Medien, Interfaces und implizites Wissen
    Die Beiträge des Heftes zeigen auf, wie sich das Verhältnis von Medien und implizitem Wissen unter den Bedingungen des Internets der Dinge, im Kontext der Robotik oder in Bezug auf ökonomische Fragen ausgestaltet. Erörtert werden dabei vorrangig Fragestellungen, die an die Interfaces dieser zeitgenössischen Medientechnologien gerichtet werden können. Vor dem Hintergrund medien- und interfacetheoretischer Überlegungen wird aufgezeigt, welche medienwissenschaftlichen Konsequenzen sich für die Analyse dieser kulturellen Phänomene und gesellschaftlichen Felder ergeben.
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      5  11
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    Medienpraktiken : situieren, erforschen, reflektieren
    Mit dem Fokus auf Medienpraktiken bündelt dieses Heft aktuelle Positionen zur empirischen Erforschung von Medien. Die Beiträge gehen davon aus, dass Medien erst durch ihren Gebrauch zu Medien werden. Medienpraktiken zu erforschen, bedeutet jedoch nicht nur herauszufinden, was Menschen mit Medien tun, sondern auch was Medien mit Menschen machen. Diese für die Medienpraktikenforschung zentrale Einsicht lösen die interdisziplinären Beiträge des Bandes ein, indem sie aus den jeweiligen Positionen und Konstellationen verdeutlichen, wie Medien und Praktiken sich gegenseitig bedingen. Die Beiträge dieses Bandes lösen diese Forderungen in unterschiedlicher Gewichtung ein. Sie befassen sich aus medienethnologischer, kultursoziologischer, literaturwissenschaftlicher, historischer, soziologischer und medienwissenschaftlicher Perspektive damit, was jeweils als situierte Medienpraktik verstanden werden kann. Gemeinsam ist damit allen Beiträgen, dass sie erst aus ihren jeweiligen Untersuchungen und Perspektiven heraus bestimmen, was genau als Medienpraktik und Medien, die in ihnen zum Tragen kommen, gefasst werden kann.
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      10  13
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    Medienwissenschaft und Kapitalismuskritik
    Nachdem ›Kritik‹ während der vergangenen Jahrzehnte in vielen geistes- und kulturwissenschaftlichen Kreisen eher verschmäht wurde, erlebt sie gegenwärtig auch in der Medienwissenschaft wieder einen Aufschwung. Gerade das in Verruf geratene Projekt einer Gesellschaftskritik scheint seit der Finanzkrise von 2007 wieder an akademischer Attraktivität zu gewinnen. Dabei liegt die gedankliche Verbindung von Medienwissenschaft und Kapitalismuskritik nahe, schließt man damit doch an zwei dominante Selbstbeschreibungen der westlichen Gesellschaften an: die der Medien- oder Informationsgesellschaft einerseits und die einer kapitalistischen oder marktwirtschaftlichen Gesellschaft andererseits. Insofern scheint ein Dialog zwischen der Erforschung von Medien und der Erforschung des Kapitalismus geradezu zwingend. Das vorliegende Heft versammelt eine Reihe von Texten, die weniger konkrete Fallstudien zu einzelnen Medien und Medienpraktiken, sondern vornehmlich theoriebezogene Diskussionsbeiträge sind, welche das diskursive Feld der Medienwissenschaft und Medienforschung ausloten und auf die virulenten Fragen der Kapitalismuskritik hin befragen.
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      5  26
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    Playin’ the city : artistic and scientific approaches to playful urban arts
    The city has been discussed and theorized widely, and it continues to serve as a space in which our sense of the present, past, and future is constantly negotiated. This issue 1 (2016) of Navigationen examines new ways of engaging with cities through what are called the playful urban arts. Playful engagements with the urban environment frequently strive to create new ways of imagining and experiencing the city. In and through play, city spaces can become playgrounds that have the potential to transform people’s sense of themselves as human actors in an urban network of spatially bound and socio-economically grounded actions. Emerging from the playin’siegen urban games festival 2015, the essays and panel discussions assembled in this issue provide an interdisciplinary account of the contemporary playful urban arts. Wiht contributions by Miguel Sicart, Andreas Rauscher, Daniel Stein, Judith Ackermann and Martin Reiche, Michael Straeubig and Sebastian Quack, Marianne Halblaub Miranda and Martin Knöll, and Anne Lena Hartman.
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    Journal:
    Volume number:
      7  17
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    Von akustischen Medien zur auditiven Kultur : zum Verhältnis von Medienwissenschaft und Sound Studies
    Die Beiträge dieser Navigationen-Ausgabe möchten mit je eigenen wissenschaftsgeschichtlichen, medienarchäologischen, kulturhistorischen, musiksoziologischen und ethnographischen Schwerpunktsetzungen zeigen, auf welche Weise sowohl die Medienwissenschaft als auch die Musikwissenschaft von einem solchen Dialog profitieren. In umgekehrter Stoßrichtung können die einzelnen Studien zugleich verdeutlichen, was die medienwissenschaftliche Forschung durch ihre thematische Ausrichtung, ihre theoretischen Ansätze und methodischen Werkzeuge zur weiteren Elaborierung der ›Sound Studies‹ und des Gegenstandsbereichs ›Auditive Kultur‹ beitragen kann.
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    Journal:
    Volume number:
      1  15