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    BNE – auf den Blickwinkel kommt es an: Nachhaltigkeit im Kontext interdisziplinärer Lehre
    The workshop report „Hochschuldidaktik 7“  documents and reflects on a number of experiences, concepts, and impulses that have emerged from, and further developed within, the higher education didactics program of the University of Siegen. It highlights the diversity and quality of teaching at Siegen and thereby contributes to enhancing the visibility and appreciation of sustainable teaching innovations. Faculty members are encouraged to share their teaching practices and to serve as a source of inspiration for others—thus fostering a sustainable culture of learning characterized by the visibility and recognition of high-quality university teaching. In this sense, the present publication also constitutes a call to reflect upon, share, and further develop one’s own teaching practice.
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      3  6
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    Forschen und Lernen
    Dieser Werkstattbericht umfasst neun Beiträge von Lehrenden an der Universität Siegen. Sie wurden im Rahmen des Vertiefungsmoduls des Programms „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ (Netzwerk Hochschuldidaktik NRW) entwickelt oder weiterentwickelt. Sie skizzieren individuelle Lehrideen, die vor dem Hintergrund heterogener Fachkulturen entstanden sind, dabei gleichsam jedoch den Fokus auf eine forschungsnahe und digitale Lehre setzen. Die ganzheitliche und strukturierte Herangehensweise sowie die Integration digitaler Elemente in eine forschungsnahe Lehre lädt den Leser und die Leserin ein, eigene Ideen zu entwickeln und zu reflektieren.
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      6  14
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    Die neue Offenheit
    Die Universität Siegen hat sich in den letzten Jahren, unterstützt und koordiniert vom Zentrum zur Förderung der Hochschullehre, beim Thema Open Educational Ressources/OER in der Community einen guten Namen erarbeitet. "[...] Ohne die Aufnahme der Forschung Anderer ins eigene Denken, ohne Zitat, Interpretation, Weiterführung fremder Gedanken ist Forschung nicht denkbar. Dagegen spielt sich die Lehre ganz oft hinter geschlossenen, wenn nicht gar verschlossenen Türen ab. [...] Die Bereitschaft, anderen die eigenen Formate und Inhalte zur Verfügung zu stellen, ist gering; noch geringer scheint die Offenheit, das, was andere in der Lehre und für die Lehre erarbeitet haben, anzunehmen, aufzunehmen und für die eigene Lehrtätigkeit fruchtbar zu machen. Zu diesem „professoralen“ Habitus steht das Konzept von OER in diametralem Gegensatz. Deshalb sind OER revolutionär. Und da die neuen, digital eröffneten Kommunikationsformen für OER ein fruchtbarer Boden sind, weil OER sich vergleichsweise leicht entwickeln und verbreiten lassen, ist die Angst vor der Revolution umso größer. [...] Der Schlüssel, der die verschlossenen Seminar- und Vorlesungsräume öffnet, liegt für mich in der vielbeschworenen „Einheit von Forschung und Lehre“. Denn für Forschung wie Lehre gilt: Das Geheimnis des Erfolgs ist der Austausch, ist das wechselseitige Geben, Nehmen und Weiterentwickeln von guten Ideen und kreativ präsentierten Inhalten. Das ist die neue Offenheit, zu der diese Publikation ermutigen will." (Michael Bongardt, Prorektor für Studium, Lehre und Lehrerbildung Univ. Siegen)
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      1  10
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    Die Idee dahinter ... : Aspekte zur Gestaltung lernreicher Lehre
    Der Band umfasst zahlreiche Beispiele von Lehrenden, die ihre Veranstaltungen in mehreren Aspekten ‚lernreich(er)’ gestaltet haben. Die Konzepte wurden alle im Rahmen des Vertiefungsmoduls des Programms „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ des Netzwerks "hochschuldidaktik nrw" an der Universität Siegen entwickelt oder weiterentwickelt. Die elf Beiträge umfassen ein breites Spektrum an Veranstaltungsformaten und Fächern: Natur- und Ingenieurwissenschaften sind ebenso vertreten wie Architektur, Pädagogik, Soziale Arbeit und Literaturwissenschaft. Bei den Veranstaltungen handelt es sich um Praktika, Seminare, Übungen usw., oft mit Projektcharakter bzw. -elementen, häufig auch mit wechselnden Lernorten, semester-begleitend oder kompakt.
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      1  8
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    Kommunikation und Kollaboration : Methoden und Chancen für die Lehre
    Das Internet ist heute nicht mehr wegzudenken. Mit Web 2.0-Konzepten wie Facebook, YouTube, MySpace.com, Wikipedia, Blogs, Twitter u.v.m., die zunehmend auch für mobile Endgeräte entwickelt werden, sind neue Kommunikationsformen zu beobachten (Jahnke & Koch, 2009). Mit dem Aufkommen von Online-Foren sind Informations- und Diskussionsforen aller Art mittlerweile zu allen Themen entstanden (z.B. Sport, Kino, Urlaubsreisen, Finanzgeschäfte, Softwareprobleme und -lösungen u.v.m.). Personen erhalten die Möglichkeit, sich relativ einfach und schnell mit frei zur Verfügung stehenden Informationen im Internet weiter zu qualifizieren und Probleme zu lösen. Foren haben auch Einzug in Hochschulen gehalten, z.B. zur Studieninformation und Studienorganisation. Es gibt an fast jeder Universität Foren oder Wikis von Fachschaften und Fakultäten (Jahnke, 2012). Peer Coaching ist kollegiale Beratung in verschiedenen Kontexten. Peer Coaching kann in Organisationen und über die Organisationsgrenzen hinaus in verschiedenen Anwendungssituationen genutzt werden, in denen Lösungsorientierung anstatt Problemorientierung und Ressourcenorientierung an Stelle von Defizitorientierung angestrebt werden. Es wird als Begleitmaßnahme zur Erhöhung der Wirksamkeit in Aus- und Weiterbildungssituationen und für die berufliche Weiterentwicklung „on the job“ genutzt. Es unterstützt Teams außerdem bei der Lösungssuche in gemeinsamen Aufgaben oder Projekten. Gemeinsam ist allen Anwendungssituationen, dass die Peers selbstorganisiert ohne professionelle Leitung arbeiten.
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      3  9
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    Managing diversity
    Diversity Management - zum Hintergrund Die Wurzeln des Diversity Managements gehen auf die Human-Rights-Bewegung in den USA der fünfziger und sechziger Jahre zurück. Die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung protestierte gegen vorherrschende Diskriminierungen und setzte sich für mehr Gerechtigkeit ein. Neben ethisch-moralischen Aspekten führten in den 1980er Jahren in den USA auch gesetzliche Verpflichtungen zu mehr Chancengleichheit, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. In diese Zeit fällt auch die Entwicklung von Diversity-Management-Konzepten, die inzwischen nicht nur in den USA verbreitet sind und in unterschiedliche gesellschaftliche Sektoren Einzug gehalten haben. In Deutschland wurde der Diversity Management Ansatz ab Mitte der 1990er Jahre im wissenschaftlichen Diskurs aufgegriffen. Gleichzeitig wurden erste Beratungen im Rahmen der Personal- und Organisationsentwicklung angeboten und Diversity Management in einigen großen Unternehmen umgesetzt. Für die Zukunft wird insbesondere aufgrund des demographischen Wandels und der zunehmenden Internationalisierung von einer Bedeutungszunahme des Diversity Managements ausgegangen.
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      7  12
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    Perspektiven der Hochschuldidaktik
    KoSi - Werkstattbericht Hochschuldidaktik 1 stellt Arbeiten aus dem Bereich der Arbeitsstelle Hochschuldidaktik im Kompetenzzentrum der Universität Siegen vor. a) Hochschulpädagogik als Arbeitsprinzip, b) Mehrsprachigkeit und Studienerfolg, c) Hochschuldidaktik und Neuroscience
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      1  7
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    Die Idee dahinter... Aspekte zur Gestaltung lernreicher Lehre
    (2015-01-01)
    Mit dem „Werkstattbericht: Hochschuldidaktik“ stellt das Kompetenzzentrums der Universität Siegen / KoSi in lockerer Folge ausgewählte Arbeiten vor. Der vorliegende vierte Band der Arbeitsstelle Hochschuldidkatik enthält Beiträge, die im Kontext des hochschuldidaktischen Zertifikatsprogramms erarbeitet wurden und auch außerhalb des jeweiligen Fachgebietes Interesse finden werden. Der Band umfasst zahlreiche Beispiele von Lehrenden, die ihre Veranstaltungen in mehreren Aspekten ‚lernreich(er)’ gestaltet haben. Die Konzepte wurden alle im Rahmen des Vertiefungsmoduls des Programms „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ des Netzwerks "hochschuldidaktik nrw" an der Universität Siegen entwickelt oder weiterentwickelt. Die elf Beiträge umfassen ein breites Spektrum an Veranstaltungsformaten und Fächern: Natur- und Ingenieurwissenschaften sind ebenso vertreten wie Architektur, Pädagogik, Soziale Arbeit und Literaturwissenschaft. Bei den Veranstaltungen handelt es sich um Praktika, Seminare, Übungen usw., oft mit Projektcharakter bzw. -elementen, häufig auch mit wechselnden Lernorten, semester-begleitend oder kompakt.
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      2  4
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    BNE - auf den Blickwinkel kommt es an
    (2026-01-01)
    Der Werkstattbericht „Hochschuldidaktik 7“ dokumentiert und reflektiert Erfahrungen, Konzepte und Impulse, die im Kontext von "BNE - Bildung, Nachhaltigkeit und Entwicklung" aus dem hochschuldidaktischen Programm der Universität Siegen hervorgegangen sind bzw. weiterentwickelt wurden. Der vorliegende Werkstattbereicht präsentiert die Vielfalt und Qualität der Siegener Hochschullehre und fördert so die Sichtbarkeit und Wertschätzung von nachhaltigen Lehrinnovationen. Lehrende sollen ermutigt werden, ihre Praxis zu teilen und anderen als Inspiration zu dienen – im Sinne einer nachhaltigen Lernkultur mit Sichtbarkeit und Wertschätzung von guter Hochschullehre. Damit ist diese Publikation auch ein Aufruf, die eigene Lehrpraxis zu reflektieren, zu teilen und weiterzuentwickeln.
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      1  3
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    Die neue Offenheit
    (2020-01-01)
    Die Universität Siegen hat sich in den letzten Jahren, unterstützt und koordiniert vom Zentrum zur Förderung der Hochschullehre, beim Thema Open Educational Ressources/OER in der Community einen guten Namen erarbeitet. "[...] Ohne die Aufnahme der Forschung Anderer ins eigene Denken, ohne Zitat, Interpretation, Weiterführung fremder Gedanken ist Forschung nicht denkbar. Dagegen spielt sich die Lehre ganz oft hinter geschlossenen, wenn nicht gar verschlossenen Türen ab. [...] Die Bereitschaft, anderen die eigenen Formate und Inhalte zur Verfügung zu stellen, ist gering; noch geringer scheint die Offenheit, das, was andere in der Lehre und für die Lehre erarbeitet haben, anzunehmen, aufzunehmen und für die eigene Lehrtätigkeit fruchtbar zu machen. Zu diesem „professoralen“ Habitus steht das Konzept von OER in diametralem Gegensatz. Deshalb sind OER revolutionär. Und da die neuen, digital eröffneten Kommunikationsformen für OER ein fruchtbarer Boden sind, weil OER sich vergleichsweise leicht entwickeln und verbreiten lassen, ist die Angst vor der Revolution umso größer. [...] Der Schlüssel, der die verschlossenen Seminar- und Vorlesungsräume öffnet, liegt für mich in der vielbeschworenen „Einheit von Forschung und Lehre“. Denn für Forschung wie Lehre gilt: Das Geheimnis des Erfolgs ist der Austausch, ist das wechselseitige Geben, Nehmen und Weiterentwickeln von guten Ideen und kreativ präsentierten Inhalten. Das ist die neue Offenheit, zu der diese Publikation ermutigen will." (Michael Bongardt, Prorektor für Studium, Lehre und Lehrerbildung Univ. Siegen)
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